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Was ist Liebe?

Nutzer: Gast_entenfürst
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geschrieben am: 28.08.1999    um 20:51 Uhr   
Was ist Liebe?
Was ist Vertrauen?
Habe ich es/haben wir es erfahren?
Kenne ich es?
Ist es- der Blick in deine Augen?
Ist es- das Gefühl, des sich kennens?
Passiert das wirklich mir?
Passiert dies uns?
Warum gerade jetzt?
Gab es je einen passenden Zeitpunkt?
Alles ändert sich...
ist im Umbruch
Aber es ist so schön
so vertraut
nur du-
und ich
Wir kennen uns noch nicht lange
und doch ein Leben
deine Stimme...
deine Art...
es gibt ein Morgen
ein Heute
ein Gestern
ich erlebe das Heute mit dir
und möchte so gerne ein Morgen mit dir verbringen
Wir sind getrennt
und doch so nah
Ich bin so froh, dich kennengelernt zu haben
deine Freundschaft/deine Liebe zu erfahren
ich hoffe, es überdauert die Trennungen
die zeitlichen/die räumlichen
Was erwartet uns?
Sollen wir uns dem stellen?
- - - Ja, ich glaube daran. . .
Dein Fürst C.

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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 29.08.1999    um 23:35 Uhr   
[i]lächelt und ihren kleinen Entenfürst mal zärtlich in den Arm nimmt[/i]
Liebe ist...
bei Dir sein,
in Deinen Armen zu liegen,
zusammen lachen, zusammen weinen,
für den anderen da sein...
Vertrauen ist...
wenn wir uns Dinge erzählen,
die sonst niemand weiß...
daß Wissen, füreinander da zu sein...
Anteil zu nehmen am Leben des anderen...
sich seinen Kummer anzuhören,
aber auch das gerade erlebte,
alles miteinander zu teilen.
Gibt es für so etwas jemals einen passenden Zeitpunkt?
Wenn ja, wie würde der aussehen?
[i]lächelt und denkt an das Buch von Dir, was da zum Thema "passender Zeitpunkt" geschrieben steht... [/i]
Was die Trennungen anbelangt...
das wird die Zeit mit sich bringen, aber ich hoffe....
Alles Liebe,
Deine Stephanie
[Diese Nachricht wurde geändert von: wassernixe (geändert am: 29-08-99).]
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Nutzer: Gast_entenfürst
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geschrieben am: 30.08.1999    um 18:32 Uhr   
Ist so hin und weg...
du fehlst mir
in all dem Umbruch...
der Erneuerung
deine Stimme zu hören
dich zu spüren
ist so schön
so entspannend
ich vermiß dich so sehr
kann dich heute nicht sehen
und morgen
und dann
aber.. bald
so bald
kann dich nur am Telefon erleben
dich hören...
dich erfühlen
Bin so zwischen den Welten
weiß, du bist da...
danke
danke, daß du da bist!
danke, daß es dich gibt!
danke... daß du du bist
*hält die Große....*
Dein Fürst Chris
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 06.09.1999    um 22:10 Uhr   
[i]Chris...
...wo bist Du?
...wir telefonieren... wir schreiben uns...
...aber Du merkst nicht, wie sehr ich Dich im Moment brauche...
...wie sehr ich im Moment Halt brauche...
...wenn ich meine Seele in den Raum werfen würde,
wer würde sie fangen?[/i]
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 06.09.1999    um 23:32 Uhr   
[i]faengt das nixen-seelchen, wenn es droht zu fallen...[/i]
weisst ja, wie du mich erreichst :-)
alles liebe dir wuenschend
tjane
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 07.09.1999    um 09:32 Uhr   
hallo tjane... [i]lächelt...[/i]
danke... werde darauf zurückkommen, muß nur erst mal selber mit mir ins Reine kommen...
...mir über einige Dinge klar werden...
alles Liebe,
Wassernixe/Stephanie
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Nutzer: Gast_fantamos
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geschrieben am: 12.09.1999    um 01:19 Uhr   
Hei Wassernixe,
so ist es! Leider ist ein leben aber nicht lang genug, um die spielarten umfassend
kennen zu lernen. Bedeutend scheint mir die erkenntnis, daß die geistige verbundenheit
wohl am wichtigsten ist, eben der wunsch oder das andauernde streben, zusammen zu gehören, für einander einfach nur da zu sein. Wenn ich dann in den zahlreichen boards im inet lesen kann, was für probleme man sich gegenseitig bereitet, bin ich nicht unzufrieden mit meinen erfahrungen, mit meinem schicksal. Dennoch gebe ich zu,beim anblick einer jungen schönen frau ein starkes gefühl des bedauerns über mein fortschreitendes alter zu verspüren. So ist es halt. Ich wünsch euch jungen leben, daß ihr vielleicht ähnliche erkenntnisse gewinnt, jedenfalls menschlich bleibt und glücklich werdet.
Beste Wünsche
Fantamos
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 12.09.1999    um 10:11 Uhr   
Die Liebe ist ein erhabenes und flüchtiges Fluidum, sie braust über einen hinweg und verschlingt einem, gleich einer Woge im aufgebrachtem Meer.
Glücklich ertrinken wir in ihr, und werden neugeboren aus der weißschäumenden Gischt...ein Geheimniss der wahren Unsterblichkeit liegt in ihr.
Hin und wieder spürt man sie an einem vorüberziehen, tief im Inneren erschauert man, so als wehe ein sanfter Wind einschmeichelnd um unsere Seele um dann ebenso plötzlich wieder zu verschwinden und uns irritiert schauend zurück läßt,
verwirrt über dir Kraft die da in uns schlummert.
Wir stehen regungsloß da und versuchen den so eben erlebten Moment nocheinmal nachzuempfinden - meist vergebens.
Doch manchmal reißt uns der Wind hinfort mit mächtigen Schwingen und ängstlich-glücklich blicken wir herab zum Boden und fragen uns immer wieder wie lange und wohin die Flügel uns tragen mögen.
Schon immer bewunderte ich die Eremiten und Weisen die abseits von den anderen Menschen und einfach lebend, erhaben über die Nichtigkeiten des Altages stehen, doch oft frage ich mich, ob sie diese Erhabenheit auch hätten erreichen können, wenn sie zuvor nicht geliebt und gelebt hätten.

...Bedauerlich der Mensch der nicht lieben kann - mag der unglücklich Verliebte bis tief ins Mark der Seele leiden, so ist dies immer noch besser als die Liebe nie gekannt zu haben...

[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 12-09-99).]

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Nutzer: shivandragon
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geschrieben am: 12.09.1999    um 10:59 Uhr   
Liebe ist ...
das Einzige, das wächst, indem wir es verschwenden

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Nutzer: Gast_fantamos
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geschrieben am: 12.09.1999    um 11:34 Uhr   
Ein kleines Gedicht vom großen Meister
Goethe zeigt eine weitere, recht pragmatische Perspektive in der Auseinandersetzung mit dem persischen Dichter Hafis.
Solange man nüchtern ist, gefällt das Schlechte.
Wenn man getrunken hat, weiß man das Rechte.
Doch ist das Übermaß auch schnell vorhanden,
oh Hafis, lehr mich wie, Du Žs verstanden.
Denn meine Meinung ist nicht übertrieben,
wenn man nicht trinken kann, soll man nicht lieben,
doch sollt ihr Säufer euch nicht besser dünken,
wenn ihr nicht lieben könnt, sollt ihr nicht trinken.
Johann Wolfgang von Goethe
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Nutzer: Gast_fantamos
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geschrieben am: 12.09.1999    um 12:39 Uhr   
.. enten fürsten und nixen, eine rationale antwort wird es wahrscheinlich niemals geben, gefühle sind nicht technisch, sie lassen sich aber in vielen varianten ausdrücken, hier ist eine der meinen - auch mit 50 Jahren bin ich gelegentlich noch "saumäßig" verliebt ...
Herbstromanze
Wenn der Sommer hat ein Ende
und jeder seinen Schatz gefunden,
wenn der Herbst reicht uns die Hände
und der Erntekranz gebunden,
beginnt es früher schon zu dunkeln,
zieht es uns hin, zu reifen Trauben,
süßem Wein und Liebesmunkeln
in verborg'nen, kleinen Lauben.
Hat die letzte laue Nacht -
vielleicht - der Sommer uns erfüllt,
wenn ein Verlangen neu erwacht,
das nur die Liebe wieder stillt.
Wir in Zweisamkeit verzücken,
glückselig ineinander sinken,
die süßen, reifen Trauben pflücken,
um in ihnen zu ertrinken.
Dann werden wir uns ganz gehören,
der Liebe fortan ergeben
wollen wir uns ewig Treue schwören,
gefesselt, in der Umarmung leben
und den Tod gemeinsam finden,
läßt Winterwind aus weiter Ferne
unser Sterbelied verkünden:
Leben, Leben - wir hatten dich gerne.
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 12.09.1999    um 12:51 Uhr   
hallo fantamos,
es gibt viele verschiedene Arten der Liebe, die wohl schönste ist die zwischen zwei Partnern!
[i]lächelt...[/i] mein Glück habe ich bei meinem kleinen Entenfürsten gefunden...
ich wünsche Dir alles Gute,
Wassernixe
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Nutzer: Gast_tabea
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geschrieben am: 14.09.1999    um 17:48 Uhr   
---->Sam_Naseweiss :
von Deinen Worten schwer beeindruckt sitze ich hier jetzt und kann einfach nicht anders, als Dir zu sagen/schreiben, wie recht Du hast !
Wie habe ich das schon erlebt - wie habe ich schon dieses Gefühl nicht begriffen, bis es zu spät war...
Wie haben andre dieses Gefühl nicht begriffen, bis es für ein UNS zu spät war...
Warum...
verursacht Liebe solche Schmerzen ?
Warum...
sie soll doch eigentlich so wundervoll sein ?
Warum...
kann Liebe auf Dauer keine Entfernungen überstehn ?
Warum...
gibt Liebe einem das Gefühl, den Geliebten immer um sich haben zu wollen ?
Warum...
weckt Liebe solche Sehnsuchten ?
Warum...
macht Liebe unvernünftig ?
Warum...
kann man in den seltensten Fällen Liebe und Vernunft vereinbaren ?
[i]eine sich um den Verstand grübelnde[/i]
Tab
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Nutzer: bilitis
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geschrieben am: 22.09.1999    um 10:08 Uhr   
Hallo Tab,
ich habe gerade deinen eintrag gelesen, dazu habe ich ein Gedicht geschrieben, daß auch WARUM heißt.
Hier ist es !
WARUM ?
Warum tut es weh, wenn ich an Dich denke?
Sollte es mir dabei nicht warm ums Herz werden?
Warum schmerzen mich die Bilder, die ich von Dir im Kopf habe so?
Sollte mir die Erinnerung nicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
Warum kann ich die Gedanken an Deine zärtlichen Hände nicht genießen?
Sollte ich nicht eine Gänsehaut bei der Erinnerung bekommen?
Warum spüre ich so eine tiefe Traurigkeit in mir?
Sollte ich nicht vor Freude lachen und glücklich sein?
Warum?
Muß die Liebe so weh tun, damit man sie spürt?
Müssen die Gefühle so ein Chaos in der Seele auslösen?
Muß die Sehnsucht wirklich so schmerzhat sein?
Wenn ich all diese Fragen beantworten kann,
für mich
beantworten kann,
dann weiß ich, daß ich in meiner Liebe zu Dir gereift bin.
Dann weiß ich,
daß die Pflanze "Liebe"
die wir zusammen gesäht haben
wachsen wird.
Ich hoffe, daß ich diese Pflanze durch das viele
in meinem Kopf
nicht zertrete !
Ich möchte diese Pflanze mit Vetrauen düngen,
möchte sie hegen und pflegen,
muß ihr das Unkraut "warum" entziehen !
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"Autor"  
Nutzer: Vielsag
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Anzahl Nachrichten: 173

geschrieben am: 22.09.1999    um 13:39 Uhr   
Dunkle Lockenpracht ergießt sich sanft auf meine breite Schulter,
dein warmer Atem singt melodisch durch mein Brustgestüpp.
Mein blondbeflaumter Arm umgreift die zarte Rückenhaut,
die feste Hand taucht unter deine feuchte Achsel und birgt pralle Weiblichkeit.
Ein brauner Nippel klemmt, sich stärkend, zwischen meinen Fingern,
dein Bauch klopft rhythmisch fordernd gegen meinen
und unsre Beine sind verschert.
Durch unsre Träume schwebt ein Knoten,
sein Heimatort ist Gordion.
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"Autor"  
Nutzer: tarinja
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geschrieben am: 26.09.1999    um 20:55 Uhr   
Liebe ist...
voneinander gefesselt sein
und doch keine Ketten tragen!
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"Autor"  
Nutzer: aphrodite2
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Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 28.09.1999    um 19:30 Uhr   
Wie wahr wie wahr , was ihr da alle so schreibt.Liebe ist wohl das Schönste auf Erden!
Liebe.....????
Liebe, das ist Marc!!!!!!
Aphro
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"Autor"  
Nutzer: Gast_almliesl
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geschrieben am: 02.10.1999    um 23:08 Uhr   
Ich bin heute zum ersten Mal in diesem Forum gelandet und die meisten Einträge gehen wirklich ans Herz. Ich habe in auch erst meine große, wenn auch etwas komplizierte, Liebe gefunden.
Für mich ist Liebe
- oft eine gefährliche Gratwanderung
- wenn jemand da ist, der dich festhält im Sturm des Lebens
- wenn jemand deine Seele berührt und dein Herz gefangenhält
- ein Gefühl das ich nicht in Worte fassen kann.
Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht!
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"Autor"  
Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 11.03.2001    um 23:41 Uhr   
*lächelt...*

mein lieber Entenfürst, in diesem Chat lernten wir uns vor 1 1/2 Jahren kennen, in diesem Thread drückten wir unsere Gefühle aus, im wirklichen Leben sind wir nun ein halbes Jahr verheiratet, und ich möchte nie mehr von Dir losgelassen werden.

"danke, daß du da bist!
danke, daß es dich gibt!
danke... daß du du bist"

Deine Stephanie
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