Auf den Beitrag: (ID: 25466) sind "9" Antworten eingegangen (Gelesen: 620 Mal).
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Leben

Nutzer: grisly
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geschrieben am: 31.08.1999    um 01:13 Uhr   
Ich sehe aus dem Fenster raus,
und sehe das Leben das mich umgibt
Ich sehe in meinem Kopf hinein,
und sehe das Leben das vor mir liegt
Dann fühle ich in mein Herz hinein,
und finde, nichts
Eine Leere die droht immer größer zu werden,
nicht nur droht das heutige in sich hineinzuziehen, nein auch das Zukünftige
Eine Leere die droht mein inneres aufzufüllen, und mich zu ersticken
Doch noch schlägt dieses meine Herz,
noch kann ich es fühlen,
wie es droht zu zerspringen in meiner Brust
Und ich bin froh noch etwas fühlen zu können.

Leben muß erfüllt sein, egal mit was, sonst fällt man auseinander
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Nutzer: grisly
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geschrieben am: 01.09.1999    um 04:07 Uhr   
Ich weiß, das ich das auch schon wo anders dazugeschrieben haben, aber es passt hier nochmal rein:
Frühling
Die Sonne brennt auf meiner Haut,
ich spüre die wärem und geniesse sie
ich spüre sie eindringen in jede Pore,
in jede ritze, wärme durchflutend meinen Körper
Doch nur die oberfläche wird erwärmt
ein paar Glückshormone machen sich auf den Weg
nur um inneren auf Kälte zu stossen,
Eiseskälte
Aber auch in dieser Eissekälte,
ist in der mitte ein kleiner Lichtschein,
wird sich Wärme verbinden
wird Licht herhellen
Wärme auch wärmen?
Werde ICH stark genug sein, das Eis zu schmelzen
Nur ich kann meinen Eisigen Panzer brechen
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Nutzer: floppi
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geschrieben am: 05.09.1999    um 18:12 Uhr   
Hallöchen Grisly!
Hey irgendwie gefällt mir dein erstes Gedicht, also das zu leben! Schön.
Kommt das aus dem herzen?
Wenn ja, dann siehts da genauso drin aus wie bei mir!
Kannst mir ja mal schreiben!
Floppi (sehnsüchtig angergt guckt durch diese Gedicht.)
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Nutzer: eshran
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geschrieben am: 06.09.1999    um 23:26 Uhr   
Nur ich kann meinen Eisigen Panzer brechen
Doch wie Glut dank des Windes zu lebendigem Feuer wächst,
so wächst die Wärme in meinem Innern
dank eines verstehenden Wortes, eines Lächelns, einer leichten Berührung.
Nur ich kann meinen Eisigen Panzer brechen
aber Du kannst mir Kraft geben,
gegen diesen Panzer anzukämpfen.
Nur ich kann meinen Eisigen Panzer brechen
aber Du kannst mir ein Grund sein,
diesen Panzer brechen zu wollen.
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Nutzer: lena0815
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geschrieben am: 07.09.1999    um 12:38 Uhr   
das was uns stark macht:
die nähe eines menschen, der uns annimmt
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Nutzer: grisly
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geschrieben am: 07.09.1999    um 14:08 Uhr   
Danke für eure Antworten, erst dachte ich schon, das bleibt hier einfach so stehen, aber nein, danke vorallem auch eshran für dein Gedicht, es passt hier wunderbar rein.
Danke auch lena, ich weiß nur zu gut wie recht du hast.
Und Floppi, ja das kommt von ganzem herzen, nur so kann ich überhaupt schreiben, vielleicht findest du auch noch in einem anderen Gedicht von mir, etwas von dir, steht etwas weiter unten, und heißt Dunkelheit.
Falls noch jemand etwas loswerden möchte: <A HREF="mailto:GGrisly@gmx.net GGrisly@gmx.net
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 07-09-99).]
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Nutzer: shivandragon
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geschrieben am: 11.09.1999    um 19:27 Uhr   
Leben
Hast du dir schon mal die Menschen von innen angehört?
So genau, dass du ihre Gedanken verstehen konntest?
Und allŽ ihre Erinnerungen?
Gehört, wie sie aus Winkeln heraus denken, von denen sie nicht einmal wissen,
dass man von dort aus denken kann?
Soll das heißen, dass du das kannst?
Was haben wir zu verlieren - Was soll uns noch passieren
Wir sollen uns interessieren - Für das, was sie diktieren
Es gibt nur einen Weg hier raus - Wir halten es hier nicht mehr aus
Keine Chance verpasst - Wir lieben, doch werden gehasst
Du sagst, du wärst Idealist
Beweis, dass du am Leben bist
Zeig mir, dass du nie vergisst
Dass die Stimme in dir nicht stumm ist
Lasst uns was riskieren - endlos phantasieren
Fliegen und schweben - lasst uns leben
Lasst uns leben
Wir stehn am Rand, die Welt in der Hand
Leben, der Weg entsteht durch den, der ihn geht
Lasst uns sie schockieren - bis sie reagieren
Nicht mehr funktionieren- weil sie ignorieren
Es gibt nur eine Weg hier raus - wir halten es hier nicht mehr aus
Keine Chance verpasst - wir lieben, doch werden gehasst
Das Leben ist kurz genug, wenn jeder Traum so billig ist
Wachst du auf und vermisst, dass du am Leben bist
Mit dem Chaos harmonieren - mit Träumen inspirieren
Alles geben - lasst uns leben
Strömungen und Schwingungen sind die Tricks und die Bedingungen
Zum Zauber des Augenblicks, doch die Meisten glauben nix
Ich fühlte es über Nacht, alle Macht liegt im Jetzt
Und ich weiß, dass sich mir nichts mehr entgegensetzt
Und nicht zuletzt, weil gegen Gegebenheiten zu schreiten
Bei Weitem nicht alles war
Ließ mich gleiten, und mir wurde alles klar
Der Weise weiß den Weg, und er weist weiteren Wesen den Weg
Doch wer in dieser Welt weiß, wohin meiner geht
War viel zu heftig beschäftigt, um zu sehn, wohin der Fluss fließt
Und hatte Frust, wenn der Fluss freezed
Doch das ist vorbei, jetzt bin ich frei
Auf einmal wird dir alles klar
Dass es schon immer so war
Wir stehn ganz nah am Rand
Mit der Welt in der Hand
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Nutzer: grisly
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geschrieben am: 19.09.1999    um 02:57 Uhr   
Leben,
Leben ist ein kostbares gut, unersetzbar und teuer.
Leben heisst hoffen, schaffen, lieben
Ohne Leben wäre alles wüsst und leer, und das Nichts, wäre dann nicht einmal mehr 'Nichts'
Schon komisch, dass das Wort 'nicht' für das Gehirn nicht exestiert, wir müssen immer zuerst an das denken, an das wir nicht denken wollen, um dann zu entscheiden, das wir daran nicht denken wollen. Auch 'Nichts' an sich selber exestiert nicht, es muß immer abgegrenzt werden, und damit exestiert es schon, ist also nicht mehr Nichts.
Das Leben hingegen ist alles, alles auf jeden fall was wir daraus machen, und das kann eine Menge sein, wenn wir dazu bereit sind...
*gerade mal seinen eigenen Treibhauseffekt herbeibeschwör
PS: Ich hoffe ihr versteht, was ich mit meinen kleinen Philosphischen Kreisbewegungen sagen wollte
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 19-09-99).]
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Nutzer: Gast_tabea
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geschrieben am: 19.09.1999    um 23:03 Uhr   
---> das was uns schwächt :
die ablehnung der nähe eines menschen, den man liebt...
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 19.09.1999    um 23:14 Uhr   
Jene die ohne Wunden davonzutragen durch das Leben gehen, sind keine Menschen sondern Tiere, und denoch manchmal - sehr selten, wenn ich einen Moment der Schwäche habe, beneide ich sie fast um ihre egoistische Arroganz, die es ihnen möglich macht die Befriedigung und Erfüllung ihre Bedürfnisse und Wünsche hartnäckig zu verlangen, wo ich mich stets frage, ob es von mir rechtens ist, auf dieses oder jenes zu bestehen.
Diese Momente sind jedoch nur von kurzer Dauer, und dann sehe ich, wie wenig Freude sie trotz allem im Leben haben, da ihr Glück nur oberflächig ist und sie zu groben Sinnes sind, um die schönen Dinge des Lebens wirklich genießen zu können.
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