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eine nächtliche Begegnung

Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 18.09.1999    um 13:50 Uhr   
Es war spät in der Nacht. Schon vor Stunden war die Sonne hinter den Bäumen zur Ruh gegangen und ebensolange war die weiße Mondsichel am Himmel zu sehen, die mittlerweile auch Gesellschaft von vielen kleinen mal weniger und mal hell leuchtenden Punkten bekommen hatte...
Einige Eicheln und trockene Blätter lagen auf dem Weg, denn der Herbst hatte - wenn auch noch nicht nach dem Kalender - schon begonnen, seine Spuren zu hinterlassen.
Stille lag in der Luft - bis auf ein paar raschelnde Blätter und knirschende Steine auf dem Weg unter den Füßen.
So ging ich nun also diesen recht dunklen Weg entlang - wie gewöhnlich ohne Hast doch auch nicht schleichend - und da war etwas... eine Bewegung... undeutlich zu erkennen... etwas kleines auf dem Boden... bewegte sich mir noch ein Stück entgegen und blieb dann regungslos stehen.
Ich machte noch ein paar langsamere Schritte und blieb dann ein/zwei Meter von der Stelle entfernt stehen - den Blick forschend dorthin gerichtet.
Konnte das wirklich sein? Oder ist es letztendlich doch etwas ganz anderes? So lang ist das doch nun schon her... warum sollt' es grad heut sein?
Ich ging bis auf einen Schritt heran und beugte mich runter zu jenem Wesen, das dort immernoch regungslos am Rande des Weges verharrte.
Ich streckte meine Hand aus... auch, wenn ich mir nun schon ganz sicher war, daß es wirklich das war, was ich vermutet hatte - ich berührte es (warum eigentlich?) - ganz vorsichtig - es war immernoch da - real - konnte seine Angst spüren.
So ließ ich es dann auch gleich wieder in Ruhe. "mußt doch keine Angst haben" hätte ich ihm am liebsten gesagt - doch genützt hätte es auch nicht viel.
Noch ein paar Sekunden ruhte mein Blick auf ihm, dann ging ich weiter meines Weges.
Als ich einige Meter gegangen war, drehte ich mich ein letzes mal beim Laufen um, um festzustellen, daß es immernoch dort stehenblieb.
Berni, der Apfel
[b]______________________
Einnerungen verblaßen mit der Zeit
und sind doch nicht verlor'n[/b]
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Nutzer: eshran
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geschrieben am: 19.09.1999    um 17:44 Uhr   
verblaßte Erinnerungen werden manchmal für Momente wieder farbig
Lange her und im Dunkeln
auf dem Weg von Bus zu Bett
lag eine Wiese zwischen hohen Häusern.
Ein einzelner Baum, ein paar Meter weiter ein Gebüsch
dahinter Blumenbeete - sorgsam gepflegt.
Nicht Rascheln war es, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog, sondern eine winzige
Bewegung. [i]Etwas Kleines auf dem Boden[/i]
Eine dornige Halbkugel bewegte sich langsam in Richtung Gebüsch. Als ich auf sie
zutrat, blieb sie stehen, eine Schnauze verschwand und zitternde Stacheln streckten
sich mir entgegen. Gerne hätte ich sie berührt doch mehr noch als die Stacheln
schreckte mich ihr Zittern ab. Lange saß ich vor ihr - vielleicht 2 Meter entfernt.
Irgendwann erschien die Schnauze langsam wieder und ich konnte zwei Augen sehen,
die mich ängstlich zu mustern schienen. Langsam setzte die Halbkugel ihren Weg
zum Gebüsch fort. Als sie nicht mehr zu sehen war, ging auch ich leise lächelnd
weiter.
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Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 19.09.1999    um 17:57 Uhr   
[i]laechelt leis[/i]

Berni, der Apfel
[b]__________
und manche koennen's verstehn[/b]
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Nutzer: eshran
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geschrieben am: 01.11.1999    um 23:23 Uhr   
[i]vielleicht habe ich seit diesem Thread wieder darauf geachtet
vielleicht hätte ich ihn sonst nicht gesehen
heute abend
Danke Apple :-)[/i]
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Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 01.11.1999    um 23:42 Uhr   
eigentlich immer da - nur ungesehen...
Berni, der Apfel
[b]_________
und nicht nur dies hier[/b]
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