| "Autor" |
Gedankenfetzen |
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geschrieben am: 10.10.1999 um 23:45 Uhr
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Nächtliche Gedankenfetzen
Wieder eine Nacht ohne Ende
zu schwarz für Existenz
das Morgen nur Illusion
brauche Dich, mich, irgend jemanden
doch keiner ist
Wer würde zuhören, wenn ich erzählte
was ich selber nicht verstehe?
Seele nicht in den Raum werf,
weil nicht ans Fangen glaub
weil nicht mehr die Kraft zum Werfen habe
und der Raum nur Leere ist
Stürzte in mir selber und falle noch
kein Ende abzusehen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.1999 um 23:53 Uhr
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eshran - doch...
[i]einfach ein paar kissen ausbreit..[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.1999 um 20:52 Uhr
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hallo eshran...
[i]eine Kerze für Eshran anzündet...[/i]
habe Mut und werfe Deine Seele in den Raum... es wird nicht umsonst sein...
bin immer für Dich da...
alles Liebe,
Deine Stephanie |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.1999 um 22:45 Uhr
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Sich selbst verlieren
im dunklen eignen Ich -
die Schwärze spüren,
die tief von Innen droht
Leere Stimmen
tote Worte nur,
die meine äußre Hülle streifen,
aus einer seltsam' Welt gesandt,
in der die Form
und nicht der Inhalt zählt
Oh, finstrer Wahn,
der mir die Wahrheit zeigt
nach harter Prüfung, langer Qual -
meine Augen, die nach vorne sehen
und endlich, endlich
erkenne und versteh ich
Die harte Gerte,
die mir tiefe Wunden schlug
und der dunkle träge Sog,
der mich fast verschlang,
war'n Prüfung nur,
die ich mir selbst erkor
Denn gefährlich und dornenreich ist der Pilgerpfad,
den große Seelen einsam gehn...
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 11-10-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.1999 um 23:42 Uhr
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An unbekanntem dunklem Orte
weit entfernt von dem Zentrum meines Seins
taumelnd nicht mehr stürzend
noch nicht wieder
treibt mein Ich
Was treibt es fort wo ich nicht gehen will
was hält es dort wo ich nicht bleiben will
Suche nach Halt
außerhalb des inneren Fundamentes
kann nicht Wirklichkeit bieten
und doch
vielleicht nur für Momente
wird der Sturz langsamer,
Formen und Farben
sehen
ohne Bedeutung, doch
wahrnehmbar |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.1999 um 01:21 Uhr
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only the night is my compagnon
and solitude my guide
too many shadows
behind the corners of my mind
got lost in this realm of mental darkness
beyond any reach
behind a barrier
the guard's name is fear of life |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.1999 um 18:17 Uhr
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Die Morgenröte treibt nur die Blässe in dein Gesicht,
Der Tag zeigt nur deine Nacht
Blüten können blüen in warer Frabenpracht,
ofenbaren sie doch nur dein dunles Wesen selbst.
Einsam bist du, egal ob Tag oder Nacht
Einsam bist du, bei Regen und bei Sonnenschein
Einsam bist du, du glaubst dein Leben lang.
Doch schon brennt eine Kerze,
nur für dich, hier an diesem Ort,
finde sie, und fang sie ein, diese Flamme,
sie wird auf immer bei dir sein. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.1999 um 21:24 Uhr
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ich glaube noch
an Tag und Nacht
an Sonne und Regen
an Freundschaft
ich glaube nicht mehr
an mich |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.1999 um 22:23 Uhr
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an dieser Stelle schieb ich ein John Lennon Titel rüber
"the dream is over"
worte holst dir bitte aus dem net
und
mal Dostojewskij lesen
[b]believe in you[/b]
woran denn sonst??? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.1999 um 03:39 Uhr
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... schon am Lagerfeuer Eshrans Hand genommen, wuerde ihn gerne mal einladen in ihr Sonnenland, wo die Naechte auch oft einsam sind. Doch der Mond bei klarem Himmel immer zu sehen ist
Denk an Dich,, bist gar nicht so weit weg.
Schicke Dir , Eshran , einen Engel, der auf Dich Acht gibt
DEN ER HAT SEINEN ENGELN BEFOHLEN,
DICH ZU BEHUETEN,
AUF ALL DEINEN WEGEN.
DASS SIE DICH AUF HAENDEN TRAGEN,
DAMIT DEIN FUSS NICHT AN EINEN STEIN STOESST....
(PSALM91,11/12)
[Diese Nachricht wurde geändert von: saona (geändert am: 19-10-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.1999 um 10:36 Uhr
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Danke, Euch allen!
(btw: der der ist eine die ) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.1999 um 12:29 Uhr
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| [i]eshran - an freundschaft glauben ist ein anfang... ich weiss dass du weisst.. waehle deine zeit - und lass sie dir :-)[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.1999 um 12:54 Uhr
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[i]wißt ihr, ich bin durch viele finstere Tunnel gegangen,
hab manch pechschwarze Nacht erlebt
und auch heut noch bringt das schwarze Loch in meiner Seele sich manchmal schmerzhaft in Erinnerung
aber
der Glaube
zuallererst an die Stärken in mir selbst
an die Schwächen, die auch Stärken sind
an die Liebe in mir
an die Achtung vor mir selbst (die ich auch schon mal verlor)
ermöglichen die Freundschaften
deshalb(Žs is meine Erfahrung)[/i]
achte dich selbst, so wirst du erreichen, daß andere dich achten, liebe dich selbst und die anderen werden dich lieben
-halbauthentisches Dostojewskij-Zitat
der Glaube versetzt Berge-heißt es-auch der an Freundschaften
doch dies allein scheint mir nicht zu genügen
[b]believe in you[/b]
[i]nicht "Kontrovers" gemeint[/i)-wup
[Diese Nachricht wurde geändert von: wupel (geändert am: 19-10-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.10.1999 um 04:44 Uhr
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[i] ....beginnt sich nun aber echt sorgen zu machen....
...Eshran... ich weiß, das viel mehr in dir steckt als du zugeben willst...
... auch wenn du nicht mehr an dich glauben willst, oder kannst.... dann lass es bitte mich für dich tun....
Falcon[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.1999 um 11:35 Uhr
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[i]...ein Lächeln für eshran...[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: micha40 (geändert am: 24-10-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.1999 um 18:26 Uhr
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Trauerzeit, Bäume bluten, Nacht wächst
Kälte kricht, scheint nun alles verloren?
Schau ich nach draussen, seh ich nur Tod und
nichts.
Sehe ich wirklich?
Ist das nicht der Lauf der Dinge?
Doch wo soll ich Hoffnung finden, einsam in mir selbst?
Nicht mehr glaubend an das was ich bin,
nur noch das sehend, was ich zu sein scheine. Alle Hoffnung verloren?
Freundschaft berührt mich nicht, Liebe, sie findet mich nicht,
oder sehe ich sie bloss nicht?
Könnte es noch so warm sein würd ich nicht dennoch frösteln?
Wo soll ich also sonst Wärme finden als in mir selbst, genährt durch die Gedanken und der Liebe anderer, bin ich,
hier und jetzt,
Leben, es erwacht, aus jedem noch so tiefen Winterschlaf.
Kaum wagte ich vielleicht einst zu hoffen solche Worte zu schreiben, nichts grossartiges scheint geschehen, doch die Nacht weicht, ich spüre es, manchmal noch umkommt mich noch ihr dunkler Arm, vermisse ihre schützende Dunkelheit, gehe sogar ein Schritt zurück in ihre Geborgenheit, doch niemals wieder will ich bei ihr bleiben, nie zu ihr zurück, doch werde ich wohl nie ganz in die Sonne liegen, bin ich doch noch ein Kind der Nacht, denn ich bin was ich bin, und ich will mich!
Doch manchmal frage ich mich auch, bin das noch wirklich Ich? Aber andersherum, war ich es vorher? Neu defenieren werde ich mich wohl, ein neues Leben hatt begonnen, abzusehen, und doch unverhofft, kam es, fast über 'Nacht' :-)
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