| "Autor" |
Antworten auf Fragen die man sich nicht beantwortet hat ??? |
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geschrieben am: 12.10.1999 um 21:38 Uhr
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stille umgiebt mich, ich fühle mich leer, beginne zu zweifeln...hab ich mir die fragen die ich mir gestellt habe wirklich beantwortet? war es die richtige antwort ? so viele zweifel...ich sehe menschen die diese fragen zum ersten mal in ihrem leben sehen, sehe wie sehr sie fasziniert sind, beginne mit ihnen zu reden...denke, ich habe mal wirklich wieder ein gutes gespräche geführt, aber habe ich das ? sind es nicht genau diese fragen die ich schon längst beantwortet hatte die man sich immer und immer wieder stellt ? ein freund von mir sagt man muß erst einen schritt zurück gehen um 2 nach vorne machen zu können...aber ich habe angst, angst im zuckerguss des kuchens zu leben, angst das ich mich schon zu tief in meinem traum gefangen habe...wieder und wieder rede ich von der oberflächlichkeit die unser system beherrscht, wieder und wieder merke ich das ich anders bin...und doch kommen die zweifel hoch...bin ich wirklich anders ? habe ich etwas gedacht ? ich sagte mal zu einer freundin, man muß erst eigene gedanken denken, sich selber in ein spinnennetz einspinnenŽ, bevor man wirklich die tür des hochhauses aufmacht und hinein geht...aber denken wir nicht alle die gedanken anderer menschen ? "denke nicht gedacht zu haben denn das denken der gedanken ist gedankenloses denken"...ich habe angst niemals wirklich selber gedacht zu haben, mich die ganze zeit belogen zu haben...es ist ein schlimmes gefühl, ich fühle mich zerrissen, dunkelheit der unwissenheit umgiebt mich...ich fühle mich so leer...vor ein paar monaten habe ich zwei menschen kennen gelernt denen ich danke sagen möchte, sie haben mir die wirkliche welt gezeigt...sie haben mich an der hand gepackt und mir geholfen wenn sie sahen das ich ab zustürtzen drohte...und jetzt tue ich es selber...ich reiche anderen menschen die hand wenn ich sehe das sie fallen...ich kann sie nicht ihren weg hinlang ziehen, aber ich kann ihnen helfen wenn sie hilfe brauchen..nicht mehr und nicht weniger...aber immer wieder habe ich das gefühl selber nie gedacht zu haben, ein nichts zu sein...jemand der nur den traum eines anderen weiter träumt...
danke H. danke F. hr habt mir gezeigt das jeder einzelner mensch der nachdenkt ein teil der revolution ist, ein jeder kann einen riss in die fast nicht durchbrechbare mauer unseres system machen...
ich weiß nicht ob das in dieses forum gehört...ich weiß es nicht....wahrscheinlich habe ich so oder so die hälfte der dinge die ich sagen wollte vergessen...ich weiß es nicht...
gemi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.1999 um 23:07 Uhr
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gemi,
beginne zu akzeptieren, daß du anders bist, das es dich auszeichnet anders zu sein, daß du es willst.
Du stellst dich um dieses Anderssein willens oft Infrage.
Dieses sich Infragestellen, dieser Zweifel an der Richtigkeit all deines Handelns ist von Zeit zu Zeit vollkommen in Ordnung und macht dich erst zum Menschen. Wie viele, verdammt nochmal, tun das nicht mehr. Das kann nicht dein Maßstab sein.
Die Zeit der Zweifel ist eine trübe und es ist beschwerlich diese allein zu überstehen.
Wenn du dich nicht verschließt, und das scheint mir gegeben, wird es in deinem Leben immer Menschen geben, die dir die Hand entgegenstrecken, die sich Zeit nehmen und dir zuhören. Die dir helfen deine Augen wieder zu öffnen, die dir zuhören, wenn du von deinen Träumen erzählst.
Und-
Die Zukunft wird aus Träumen gemacht!
Deine auch.
[Diese Nachricht wurde geändert von: wupel (geändert am: 12-10-99).] |
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