|
|
|
geschrieben am: 09.02.2000 um 23:58 Uhr
|
|
diese zeilen fielen mir ein
in einem moment schmerzvoller nostalgie
als ich wieder einmal sah, wie weit unser zug
vom geträumten kurs der einheit abkam
ich rede hier mit mir selbst und doch mit all den anderen auch
auch mit personen meines herzens
Ja schau...
Sieh hin!
Du siehst nichts? , ich weiss ich sehs dir an
Schwer muss es sein, wenn man nicht will, nicht weiss und nicht kann
Hast auch keine zeit, ich weiss, hast du schon lange nimmermehr
Seh weit und breit, in eine welt, ein glitzerndes schlemmermeer
Tut mir leid, wirklich sehr
Wenn ich dir unverständnis bescher
Schau , schau zurück
In die zeit, die wir verlassen, zurückgelassen, in den dunklen gassen im kopf
Armer tropf, tust du sie wirklich hassen, hast sie jemals gehasst?
Mach auf den pfropf, kannst einen tiefen zug in deine kehle lassen.
Wird bitterlich schmecken, doch süss mit der dauer, klar, du selbst warst der brauer
Und gut abgestanden, lungert auf der lauer, dich zu erwischen, wenn du es nicht mehr weißt
Lagert der trank schon lange im keller, wie er heisst?
Vergangenheit. Das was war, ist was du bist
Vergangenheit ist niemals vorbei,
ist sie erst, was sie ist, wenn sie nicht mehr ist, wie dem auch sei
mach mich frei...
mach mich frei von deinem Blick, schäm mich für dein geschick,
dich zu verstecken und mitzuschwimmen, drück meine augen fest zu,
es kann doch nicht stimmen, ich bin du
bin ich doch, was ich bin, durch das was ich getan, wie stellte ich es an
wie stell ich mich hier hin, was habe ich nur getan, wahn!
Ich stell mich hinten an
Zeig, das ich warten kann
In diesem jubel, gemeiselt im beton der zeit, weit und breit
Seh ich menschen, rennen, hetzen, und haben nie zeit
Die sie überall einzusparen suchen
Tun sie nicht finden, wenn es soweit
Ach, du weißt bescheid?
war es wirklich schlecht, was vergangen nun, hatte uns gefangen, beschränkte unser tun
und hatte bitter geschmeckt, für die, die nach dem glitzernden langen, und nun ists vergangen
zwei länder das eins und nun wieder vereint und doch wieder gefangen
wollten freiheit und wohlstand erlangen
dich wundert mein bangen?
Schau uns an, was wir wollten haben wir im überfluss
Haben unsere wünsche erfüllt, bis zum überdruss.
Keine grenzen, um den ganzen ball, exotik und kapital überall
Tun was wir wollen, erreichen alles auf jeden fall
Und sind wieder gefangen
Haben uns zu sehr auf unsere wünsche konzentriert, kompensiert,
was uns fehlte, luxus im leben, uns auch ein wenig von der sahne zu geben
und vergessen, was immer da war, was uns immer umgeben
habens weggeworfen, weils nicht glänzte,wollens überleben.
Vergangenheit, das was war, ist, was du bist
Vergengenheit ist niemals vorbei
Zeit, die man schneller vergisst, wenn du nicht mehr du selber bist.
Mach mich frei...
Vergangenheit, ist alles was geschehen, will einiges nimmer wieder sehen, lass es gehen
Doch was vergangen ist, ist schon geschehen, warum also angst, will es verstehen
Halt sie in deinem herzen warm,
sie ist, was du bist, ohne sie bist du arm |
|
|
|
|