| "Autor" |
Sehnsucht |
|
|
|
geschrieben am: 25.10.1999 um 07:06 Uhr
|
|
WENN DIE SEHNSUCHT STEIGT
Die Herbstblätter fallen von den Bäumen,
und ich fage einfach an zu träumen.
Der kalte Wind, er weht mir eisig ins Gesicht,
und ich spüre wie mein Sehnsüchtiges Herz zerbricht.
Ich fühle die Sehnsucht, die Sehnsucht nacht dir.
Doch es ist leider vergeblich - denn du bist nicht hier.
Ich fühle mich wieder so unglaublich allein
und wünsche mir, du würdest für immer bei mir sein.
Noch habe ich Hoffnug. Die Sehnsucht aber steigt
Doch nur die Liebe ist das, was bleibt- für die Ewigkeit! |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 25.10.1999 um 16:14 Uhr
|
|
| Da spricht mir ja jemand aus meiner tiefen Seele. Ich hoffe, Du wirst an Deiner Sehnsucht nicht zerbrechen und hoffentlich auch versuchen darueber hinweg zu kommen. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 25.10.1999 um 23:12 Uhr
|
|
hi nuk
ich weiß nicht ob ich drüber hinwegkomme, bist du es denn??
Das was du da so geschrieben hast, hört sich sehr danach an, als ob du das auch durchmachst bzw gemacht hast. Bist du drüber weg gekommen?? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.10.1999 um 12:34 Uhr
|
|
NUR TRÄUME
Wenn ich auf meinem bett liege
und an dich denke
sehen ich mich danach
deinen warmen Atem
auf einer nackten Haut zu spüren.
In meinen Träumen
berühren deine zarten Lippen
meinen ganzen Körper.
Deine Augen leuchten
wie zwei Sterne, fern am Himmel,
und du flüsterst mir ins Ohr
"Ich liebe dich!"
Leider sind das alles nur Träume
Wieso erfüllst du sie mir nicht? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.10.1999 um 16:02 Uhr
|
|
ICH BIN DA
Ich höre deine Herz,
es klopft eine Botschaft
an meine Hand.
Ich fühle deinen Schmerz,
mir ist das Gefühl bekannt.
Gib mir etwas ab davon
meine Arme warten schon
daruaf dir Trost zu geben
und Vertrauen in das Leben.
Verlass dich auf mich,
denn ICH LIEBE DICH |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.10.1999 um 16:16 Uhr
|
|
Hallo andagda,
habe leider sehr wenig Zeit, aber ich kann Dich und Deine Gedichte sehr gut verstehen. Mir geht es im Augenblick genauso und ich bin noch nicht darueber hinweg. Ich muss schon wieder Schluss machen, aber Du kannst mir ja eine Post ueber chatworld schreiben. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.10.1999 um 18:02 Uhr
|
|
Mein Herz so denke ich mir oft
ist leerer gar noch als mein Kopf
und freu ich mich worüber sehr
so ist die Trauer später schwer.
Wenn ich das süße Mädchen seh,
das mich liebt, so wirdŽs mir weh
und fragen muss ich mich dann
bin ich ehrlich - irgendwann??
Ich mag sie sehr, das ist es nicht,
doch so warm wie Kerzenlicht
ist meine Liebe für sie nie
und weiß nicht wieŽs ihr sagen - wie?
Sie ist so zärtlich, fast wie ein Traum
gleich einem blühŽndem Kirschenbaum
und manchmal sehnŽ ich mich nach ihr
Doch ist das Gefühl zu tief in mir.
Ich weiß nicht wo ich sprechen kann,
frei von der SeelŽ - ein Vogelsang,
doch fühle mies ich mich sehr oft,
und das nicht nur in meinem Kopf.... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.10.1999 um 18:33 Uhr
|
|
Hallo Richter,
also bei Dir hoert sich das ja auch nicht gut an. Allerdings ist Deines wohl eher in die andere Richtung als bei andagda und mir. Ich verstehe, dass die Situation fuer Dich nicht leicht ist, aber sie ist wohl doch nicht ganz so schlimm wie bei "uns".
Gruss nuk |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 30.10.1999 um 21:35 Uhr
|
|
Das ist jetzt mal nicht von mir, sondern von der Band Schiller.
LIEBESSCHMERZ
Weit in Nebelgrauer Ferne,
liegt mir das vergangne Glück.
Nur an einen schönen Sterne
hängt mit Liebe noch der Blick.
aber wie des Sternes Bracht
ist es nur ein Schein der Nacht.
Die Liebe kann alles verlangen,
doch auch vergänglich kann sie sein
was dahin ist und vergangen
kann es denn die Liebe sein?
Wenn das Liebesglück auch flieht,
der Liebesschmerz wird nie vergehn.
Ich weiß nicht ob sie Recht haben, aber so wieŽs mir gerade geht, glaub ich schon, das es stimmt. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 31.10.1999 um 18:27 Uhr
|
|
die frage bleibt
halte dich still, halte dich stumm,
nur nicht forschen,warum? warum?
nur nicht bittre fragen tauschen,
antwort ist doch nur meeresrauschen.
wieŽs dich auch aufzuhorchen treibt,
das dunkle, das raetsel, die frage bleibt.
..hoffe, dass das vorübergeht..
[Diese Nachricht wurde geändert von: tiger.girl (geändert am: 31-10-99).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: tiger.girl (geändert am: 31-10-99).] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 31.10.1999 um 23:03 Uhr
|
|
Phanta's Schloß
Die Augenlider schlag ich auf.
Ich hab so groß und schön geträumt,
daß noch mein Blick in seinem Lauf
als wie ein müder Wandrer säumt.
Schon werden fern im gelben Ost
die Sonnenrosse aufgezäumt.
Von ihren Mähnen fließen Feuer,
und Feuer stiebt von ihrem Huf.
Hinab zur Ebne kriecht der Frost.
Und von der Berge Hochgemäuer
ertönt der Aare Morgenruf.
Nun wach ich ganz. Vor meiner Schau
erwölbt azurn sich ein Palast.
Es bleicht der Felsenfliesen Grau
und lädt den Purpur sich zu Gast.
Des Quellgeäders dumpfes Blau
verblitzt in heitren Silberglast.
Und langsam taucht aus fahler Nacht
der Ebnen bunte Teppichpracht.
All dies mein Lehn aus Phanta's Hand!
Ein König ich ob Meer und Land,
ob Wolkenraum, ob Firmament!
Ein Gott, des Reich nicht Grenze kennt.
Dies alles mein! Wohin ich schreite,
begrüßt mich dienend die Natur:
ein Nymphenheer gebiert die Flur
aus ihrem Schoß mir zum Geleite;
und Götter steigen aus der Weite
des Alls herab auf meine Spur.
Das mächtigste, das feinste Klingen
entlauscht dem Erdenrund mein Ohr.
Es hört die Meere donnernd springen
den felsgekränzten Strand empor,
es hört der Menschenstimmen Chor
und hört der Vögel helles Singen,
der Quellen schüchternen Tenor,
der Wälder Baß, der Glocken Schwingen.
Das ist das große Tafellied
in Phanta's Schloß, die Mittagsweise.
Vom Fugenwerk der Sphären-Kreise
zwar freilich nur ein kleinstes Glied.
Erst wenn mit breiten Nebelstreifen
des Abends Hand die Welt verhängt
und meiner Sinne maßlos Schweifen
in engere Bezirke zwängt -
wenn sich die Dämmerungen schürzen
zum wallenden Gewand der Nacht
und aus der Himmel Kraterschacht
Legionen Strahlenströme stürzen -
wenn die Gefilde heilig stumm,
und alles Sein ein tiefer Friede -
dann erst erbebt vom Weltenliede,
vom Sphärenklang mein Heiligtum.
Auf Silberwellen kommt gegangen
unsagbar süße Harmonie,
in eine Weise eingefangen,
unendlichfache Melodie.
Dem scheidet irdisches Verlangen,
der solcher Schönheit bog das Knie.
Ein Tänzer, wiegt sich, ohne Bangen,
sein Geist in seliger Eurythmie.
Oh seltsam Schloß! bald kuppelprächtig
gewölbt aus klarem Ätherblau;
bald ein aus Quadern, nebelnächtig,
um Bergeshaupt getürmter Bau;
bald ein von Silberampeldämmer
des Monds durchwobnes Schlafgemach;
und bald ein Dom, von dessen Dach
durch bleiche Weihrauch-Wolkenlämmer
Sternmuster funkeln, tausendfach!
Das stille Haupt in Phanta's Schoße,
erwart ich träumend Mitternacht: -
da hat der Sturm mit rauhem Stoße
die Kuppelfenster zugekracht.
Kristallner Hagel glitzert nieder,
die Wolken falten sich zum Zelt.
Und Geisterhand entrückt mich wieder
hinüber in des Schlummers Welt.
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.11.1999 um 07:09 Uhr
|
|
KLEINE TRÄNE
Es ist nur eine Träne, die aus meinen Augen fließt.
Es ist nur eine Träne, die du übersiehst.
Es ist nur eine Träne, die ich aus Verzweiflung weine.
Es ist nur eine Träne, die zeigt, wie ernst ich es meine.
Es ist nur eine Träne, eine einzige - nichts sagend.
Es ist nur eine Träne, eine jeden Abend
Es ist nur eine Träne, was kümmert sie mich?
Es ist nur eine Träne: Ich Liebe Dich, verlass mich nicht |
|
|
|
|
|
|
Top
|