| "Autor" |
Verzweiflung |
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geschrieben am: 27.10.1999 um 23:57 Uhr
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ich höre ihr weinen und kann doch nichts dagegen tun.
ich höre ihn schreien und muß hilflos zuhören.
ich lausche nach Lauten vom Kind ... Stille.
ich mache mir Sorgen...
sofort kommen die Erinnerungen an meine eigene vergangene Beziehung wieder hoch...
die endlosen Streitereien...
ein Spiel mit dem Namen: „wer verletzt wen am meisten?“
ich möchte ihr so gerne helfen... überlege, was ich tun kann... aber darf ich mich dort einmischen?
ist es für die beiden vielleicht schon zu spät?
hat man in der heutigen Zeit noch Aussichten auf ein normales Leben, wenn beide Ehepartner arbeitslos sind, das erste Kind 17 Monate alt ist und das zweite in ein paar Monaten kommt?
aber kann ich einfach hilflos mitansehen? Nein!
ich nehme mir vor, in den nächsten Tagen mit ihr zu reden... ihr meine Hand zu reichen...
einen Job kann ich ihm leider nicht anbieten...
aber was ist das für ein Erzieher, der so mit seiner schwangeren Frau umgeht?
...langsam rinnen Tränen meine Wangen hinab... zu frisch sind noch die eigenen Erinnerungen an das vergangene...
und immer wieder Fragen... was ist mit dem Kind? warum hört man es nicht?
Gesprächsfetzen dringen an mein Ohr: Steh auf! ...immer wieder „Steh auf!“
...es geschieht alles, während ich auf den Fahrstuhl warte... unterwegs mache ich mir weiter Gedanken... nehme mir vor, zu klingeln, wenn ich wieder da bin und sie immer noch streiten... zu fragen, ob ich etwas tun kann... (wohl wissend, daß ich damit vielleicht alles noch schlimmer mache, aber ich kann nicht anders... kann ihr weinen nicht mehr mitanhören...)
dann... ich komme wieder... und es herrscht Stille!
aber was ist passiert? ist alles in Ordnung bei den beiden? soll ich doch noch vorbeischauen?
ich sehe ihn so oft... sie bisher nur einmal... kann ich ihn einfach drauf ansprechen? würde er es mir übel nehmen? aber frißt einen so etwas nicht auf? verheiratet, arbeitslos und zwei Kinder?
sie hörte sich so hilflos an... so verzweifelt...
aber eins weiß ich jetzt mit Bestimmtheit: ich werde in den nächsten Tagen mit ihr reden!
auch wenn ich nicht viel tun kann... ich kann ihr meine Hand reichen und hoffen, daß sie die Hilfe annimmt.
<A HREF="mailto:wassernixe@firemail.de wassernixe@firemail.de |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.1999 um 12:28 Uhr
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nixlein...
nicht in den näxten tagen... machŽs gleich!!!
[i]ungutes gefühl hat[/i]
xeena |
| Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.1999 um 22:10 Uhr
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Hey Nixchen!
Klar kannst du dich einmischen, wollt dir das nurnoch maŽ deutlich sagen! Eeeeiiinnmischen!
Für nen guten Zweck doch immer.
HabŽs Gefühl, bist ein guter Mensch!
Schönen Abend noch !
Fl ppi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.1999 um 17:07 Uhr
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Liebe
ist manchmal eine Waffe, die man gegen sich selbst richtet. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 06:09 Uhr
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Vielen Dank an alle, die hierzu was geschrieben haben und Anteil genommen haben.
Ich werde in Zukunft als Ansprechpartner für die beiden da sein und Ihnen das Kind ab und zu abnehmen, damit die beiden mal wieder ein bißchen Zeit für sich selber haben.
Stephanie
„Nie verlerne so zu lachen, wie Du jetzt lachst, froh und frei. Denn ein Leben ohne Lachen ist wie ein Frühling ohne Mai“
(den Autor kann ich leider nicht mehr benennen)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 07:12 Uhr
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[i]lächelt einfach mal zu nixe...[/i]
manchmal ist es einfacher, als man zuerst denkt...
xeena |
| Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe? |
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