Auf den Beitrag: (ID: 25574) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 339 Mal).
"Autor"

Sterne mal anders ....

Nutzer: chassi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 110

geschrieben am: 26.05.2003    um 00:39 Uhr   
Ich schaue gerade hinaus in den Himmel und denke an meinen Vater.
Ich grübel über die vielen Verse und Reime über die Sterne.
Ich sehe keinen einzigen Stern. Bin ich alleine?
Welchen Glanz haben die Sterne nun, da ich sie nicht sehe?
Ich habe schon so vieles an den Himmel gehangen. Zumeist waren es intensive Gefühle der Liebe.
Wo sind die ganzen Sterne nun, wo sie doch mittlerweile fast alle einen Namen haben, zumindest die leuchtenden.
Was bin ich denn jetzt ohne meine Sterne?
Sind denn all meine Gefühle nicht mehr so glänzend ohne die Sterne denen ich all meine Gedanken schenkte?
Was ist mit: Du bist mein hellster Stern am Himmel?
mit: Sehe ich die Sterne, weiß ich daß du bei mir bist?
mit: Schaue ich in die Sterne, sehe ich das Glitzern deiner Augen?
...

Ich höre tief in mich hinein und spüre daß all die Gefühle trotzdem da sind.
Und ich formuliere mir die Frage um.
Was sind die Sterne denn ohne mich, ohne uns Menschen die den Sternen erst eine Bedeutung geben?
....?

Ich liebe die Sterne und ich möchte sie nicht missen und sie helfen mir auch oft in meinem Schmerz, aber sie sind eben sehr weit weg...

PS: Bitte nehmt mir das nicht übel (besonders rose, die die Sterne ja auch besonders mag) das war in einer melancholischen Stimmung.


Gruß chassi

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 26.05.2003    um 08:34 Uhr   
Das ist toll geschrieben chassi
Ja ich liebe die Sterne lächelt
denn sie schenken mir manchmal das Licht...
Wenn man sie nicht sieht sind sie trozdem im Herzen ..


Der Tag war sehr warm, hat sich nun dem Ende zugeneigt,
ein Gewitter ist nieder gegangen, die Luft gekühlt, den Boden genässt,
der Nachtwind weht sanft, und ich will den Moment beschreiben,
wie er mich berührt und umflüstert, wie er Gedanken zu mir wehen lässt.

Die Sonne versinkt, ein Himmel in glühenden Farben,
wie in rotem Samt scheint sie sich zu betten für die Nacht,
der Mond wird bald erscheinen, den Himmel fahl erhellen,
am Horizont erstrahlt ein Stern, nun hab' ich an DICH gedacht.

Ganz funkelnd und glitzernd, erstrahlt er hell am Firmament,
begrüßt die Nacht, scheint immer größer zu werden und heller,
die anderen Sterne, sie verblassen fast gegen sein Licht,
und plötzlich bewegt er sich, steigt empor, immer schneller.

Zieht eine seltsam leuchtende Spur, über das schon dunkle Weltgewölbe,
und als er den Zenit erreicht, verharrt er wieder, scheint ganz still zu stehen,
doch plötzlich wieder, als wollt' er einen unhörbaren Wunsch erfüllen,
beginnt er zu tanzen, scheint Worte zu schreiben, die nur ich kann sehen:

"Hier bin ich! Kannst Du mich sehen?" dort in leuchtenden Lettern erscheint,
"Einen Stern habe ich Dir geschickt", lese ich dann, schau weiter zu,
der Stern verharrt und scheint zu warten, fragend meine Gedanken kreisen,
"Ich weiß schon wer Dich geschickt zu mir. Nur einer kann das... DU"...

lächelt schreib weiter so :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 26.05.2003    um 08:57 Uhr   
Sterne sind wunderbar
aber unbezahlbar.
Keiner kann einen Stern wirklich besitzen,
nein, Sterne gehören den Menschen nicht,
sie sind nur ein helles Licht...
Doch manchmal übersieht man, dass Sterne etwas besonders sind.
Sterne sind klein und leuchten in die Nacht hinein,
egal wo man ist, man ist nie allein.
Für mich waren Sterne lange Zeit nichts besonderes...
doch eines Tages entdeckte ich einen kleine funkelnden Stern weit da draußen.
Er war klein...
aber nicht allein.
Er baute mir jede Nacht einen Hoffnungsweg in eine andere Welt, die mich erhellte.
Ich war so glücklich, dass jemand immer bei mir gewesen ist...
und das du das in Wirklichkeit gewesen bist.
Wir lernten uns immer näher kennen
und die Zeit ließ ich an mir vorbeirennen,
Nein ich hielt sie nicht auf,
sie nahm einfach ihren Lauf.
Ich merkte gar nicht,in welcher Traumwelt ich lebte,
und wie ich an meinem wirklichen Leben vorbeilebte.
Ich sah nur noch einen anderen Stern,der mir damals wichtiger erschien...
und an dem ich mein Herz verlieh.
Ich merkte nicht,dass wir uns immer mehr voneinander entfernten
und wir uns zu verlieben verlernten.
Tja, und dann kam wohl die schlimmste Zeit meines Lebens,
plötzlich sah ich dich nicht mehr am Himmel...
so warst du einfach so aus meinem Leben verschwunden
und ich war an eine unendliche Trauer gebunden.
Jetzt erst merkte ich,dass ich mir zu sicher gewesen bin...
ich habe nie geglaubt,dass du mich verlässt
und mich dann noch stehen lässt...
jede Nacht suche ich dich verzweifelt,
doch ich sehe dich nicht mehr,
doch bis heute liebe ich dich so sehr.
Ich vermisse diesen kleinen Stern...
den ich hatte so gern...
du hast mich immer begleiten wollen...
hättest du das überhaupt tun sollen?
Das hätte eh nichts gebracht...
nein, ich hätte noch darüber gelacht,
denn ich wollte nicht verstehn,
dass wir immer mehr getrennte Wege gingen..
und wir uns zu hassen anfingen
Eines Tages sah ich dich nicht mehr am dunklen Himmel-
kein helles Licht erleutete die Nacht und blitzte zu mir
ich wollte zurück zu dir...
Doch ich war plötzlich machtlos..
alles war plötzlich so hoffnungslos...
ich wühlte mich durch die kommenden Nächte...
immer wieder mit der Hoffnung,
dich irgendwann doch nochmal zu sehn
und mit dir weiterhin durch das leben zu gehen.
Doch ich blieb allein und das jede Nacht,
und du hast mich nicht mehr bewacht.
Nein mein kleiner Stern leutete nicht mehr für mich,
doch ich dachte sooft noch an dich.
Ich konnte meine Tränen nicht unterdrücken.,
ich habe alle deine Briefe zerstückelt...
ich zeriss nicht nur die Briefe
sonder verkroch mich in eine unendliche Tiefe,
in der keiner mehr Platz fand
und ich nicht mehr selber zu mir stand.
Manchmal kann ich noch immer nicht schlafen
meine Augen schließen und von unserer Liebe träumen..
nein ich habe Angst meine Augen zu schließen
weil dann wieder Tränen fließen..
was mir fehlt bist du... ein kleiner Stern am Himmel,
der immer zu mir sieht
und mich wirklich liebt..
Ich bin einsam und allein
doch die Hoffnung gebe ich noch lange nicht auf...
ich glaube an die Liebe
und werde versuchen dich irgendwann zurückzugewinnen...
Jetzt erst weiß ich, dass du der kleine Stern gewesen bist,
der immer bei mir gewesen ist.
Doch das habe ich zu spät gemerkt
und habe dich nicht mehr wahrgenommen..
und bin in eine andere Welt gekommen,
in der ich allein und einsam bin.
Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben
mit dir irgendwo ,irgendwann, irgendwie wieder weiterzuleben.
Wenn ich jetzt zu den Sternen blicke,
bin ich traurig,denn mein Lieblingstern
ist weit entfernt.
Jedoch habe ich eins gelernt.
Ein Mensch ist wie ein Stern.
Ein Mensch kann heute einem sehr nahe sein,
doch dann ist man plötzlich wieder allein.
Man erlebt eine leuchtende Zeit,
doch eines Tages ist alles Vergangenheit.
Erst war man so glücklich, dass der Stern einen bewachten
und die Liebe mit dir lacht.
Dann ist auf einmal der leuchtende Schein verschwunden...
und man ist an eine dunkelnde Zeit gebunden
Dann baut man auf einen andern Stern,eine andere Liebe-
doch die Erinnerungen sind bei einem beblieben.
Genau das ist es,was man eines Tages vermisst
und einem fast das Herz zerfrisst
und dann irgendwann ganz vergisst.
Ein Stern ist genau wie ein mensch!
Er funkelt nur wenn man ihn liebt
und ihn nicht einfach übersieht.
Ich wünsche mir nur eins...
Das der kleiner Stern irgendwann wieder am Himmel auftaucht...
er mich genauso braucht
wie ich ihn.
Das ist mein Traum
und auch mein Hoffnungsbaum-
darauf baue ich,
denn ich kämpfe um dich!!!!!!!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top