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behind the mirrors

Nutzer: tjane
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geschrieben am: 29.10.1999    um 21:56 Uhr   
[i]eine einsame huette im wald - irgendwo in einer unbekannten zeit, in einem unbekannten land, vielleicht sogar in einer anderen wirklichkeit...
aus dem schornstein zieht ein duenner rauchfaden hinauf in den dunklen nachthimmel, in der ferne heult ein wolf und verstummt winselnd wieder...
die junge frau am kamin blickt bei diesem geraeusch kurz auf und lauscht, dann senkt sie im flackernden schein des feuers den blick wieder auf das in leder gebundene buch auf ihrem schoss... in den einband eingepraegt stehen die worte[/i]
"behind the mirrors"
[i]may be continued :-)[/i]
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Nutzer: gestalt
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geschrieben am: 30.10.1999    um 12:39 Uhr   
[i]in einem Land, von jenem nicht weit entfernt, in einer Zeit, die noch ein kleines Stück weiter zurückliegt, geht eine gerüstete Gestalt mit langen schweren Schritten eine lange Wendeltreppe hinauf. An ihrer Seite hängt das gerade erworbene Schwert herab und in der linken Hand trägt sie eine kleine Schiefertafel.
Vor einer niedrigen runden Tür bleibt die Gestalt stehen, klopft an und wartet, bis der Mönch im inneren sie hereinbittet. Dann betritt der frischgebackene Ritter den Raum. Stickige Luft, schwer vom Weihrauch, wallt ihm entgegen, der Raum ist in das Licht von hunderten von Kerzen getaucht, und am Schreibtisch, der Tür gegenüber sitzt der unsterbliche Chronist, seinen Federkiel behende über das Papier führend.
Er blickt nicht auf, als der Ritter ihn, wie es sich gehört, ehrfuchtsvoll begrüßt und ihm dann die Schiefertafel reicht. Der Ritter weiß es, er bedankt sich und wirft einen kurzen Blick in das Buch, das der ehrwürdige Mönch schreibt: "post specula" - hinter den Spiegeln.
Und er sieht, wie die Daten, die er dem weisen Mann gebracht hat, von der Schiefertafel in das Buch geschrieben werden. Nun schaut der Ehrwürdige auf, ein wenig verärgert, daß er seine Arbeit unterbrechen muß. Entschuldigend lächelnd zieht sich der Ritter daraufhin zur Tür zurück und verläßt den Raum...[/i]

[Diese Nachricht wurde geändert von: gestalt (geändert am: 30-10-99).]
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 30.10.1999    um 12:55 Uhr   
[i]die junge frau am feuer hat das buch noch in den haenden, schaut kurz auf, laechelnd und wie betaeubt - das steht hier? fassungslos laechelnd... sprachlos... gedanken kreisen um eigene erinnerungen...
eine greise alte frau fuehrt die novizin in einen grossen runden raum... "waehle deine waffe!" - "mein laecheln soll es sein - zuallererst! und treffen soll es wie der pfeil, wie das messer, das schwert..."
und guetig nickt die alte frau "so sei es"
und die frau am feuer laechelt schwermuetig in die flammen... so sei es... im guten wie im boesen...
doch das buch hat noch soviele unbekannte seiten...
may be continued[/i]
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 30.10.1999    um 20:54 Uhr   
[i]wieder ist es nacht geworden, um die huette weht ein eisiger wind, von norden kommend ruettelt er an tuer und fensterlaeden, in sein heulen mischen sich die fluesternden stimmen der geister...
zoegernd nur legt die junge frau am kamin die naeharbeit beiseite, zoegernd nur greift sie nach dem buch, schlaegt jene seite auf, die ein kleines schon recht zerfasertes stueck stoff als lesezeichen markiert und versinkt in erinnerungen...[/i]
...an einen anderen abend, weniger kalt und stuermisch war es, als sie den gasthof betrat, muede von der langen reise, auf die jene greisin sie geschickt hatte, und auf der suche nach einem warmen mahl und einer ruhigen nacht unter gastfreundlichem dach...
und als es notwendig wurde, wie schon so oft auf dieser reise, ihrem wunsch nach diesen dingen nachdruck zu verleihen, griff sie erneut zu ihrer staerksten waffe - ihrem laecheln... und jener, den sie spaeter als ritter und held und noch in vielen gestalten kennenlernen sollte, reagierte... und etwas geschah in ihr... und die welt trug neue farben, und sie fortan in ihrem herzen einen unerfuellbaren traum...
denn merke, wer dieses liest, es gibt keine waffe, die sich, einmal gewaehlt, nicht auch gegen den waffentraeger selbst richten koennte...
[i]und laechelnd auf die glimmenden scheite blickend lauscht die junge frau den geistern in der nacht
may be continued[/i]
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