| "Autor" |
Blick in den Spiegel |
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geschrieben am: 08.11.1999 um 01:43 Uhr
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ein Blick in den Spiegel
was mir dort entgegenblickt
ist nur ein Maschinenwesen ohne Eigenleben
programmierte Worte
ein Name, ein Datum, eine Adresse
Daten aus 0 und 1 sagen, wer ich bin
der stumme Hilfeschrei zerbricht
wieder einmal ungehört
an der glatter Oberflächlichkeit
zu recht unvernommen
denn die wenigen Menschen suchen ihresgleichen
und keine leere Fassade
schon zu weit gegangen auf dieser Straße
um noch umkehren zu können
zu sehr noch Mensch um es zu ertragen
zu wenig Mensch um es zu ändern
bleibt nur die Hoffnung,
daß mit jeder gestorbenen Hoffnung
der Teil in mir weiter stirbt
der immer wieder vergeblich hofft
______________________________________
[i]Mai 2000[/i]
ein anderer Spiegel
dasselbe Bild
zyklisch zum Nullpunkt zurückgekehrt
zuviel Hoffnung?
Oder einfach Feigheit?
[Diese Nachricht wurde geändert von: eshran (geändert am: 20-05-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.11.1999 um 06:03 Uhr
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Wer aufgehört hat zu hoffen,
hat auch aufgehört zu kämpfen!!!
[i]Vergiss das nie![/i]
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| Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.11.1999 um 17:49 Uhr
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Hoffnung II
Wer hofft
ist jung
Wer könnte atmen
ohne Hoffnung
daß auch in Zukunft
Rosen sich öffnen
ein Liebeswort
die Angst überlebt
(R. Ausländer) |
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