| "Autor" |
Wir können nur viel lernen und leben. |
|
|
|
geschrieben am: 19.11.1999 um 00:06 Uhr
|
|
Dies wird mein Gedichte-Forum. Nachdem mich Bernie, der freundliche Apfel dazu gebracht hat, mich hier einzunisten. Ich werde nur eine kleine Auswahl hier hinein schreiben! Solltet ihr euch für mehr interessieren, schreibt mir an: ditl@hotmail.com
Ich hoffe, mit diesem Forum den wahren Geist des Hannibal Lecter rüberzubringen!
See you in Firenze - Euer Tino!!!
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.11.1999 um 00:10 Uhr
|
|
Die Geschichte von den rauchenden Hasen!
Zwei Hasen rauchend auf dem Boden,
Saßen da und pafften froh,
Schauten ab und zu nach oben,
Bemerkten nicht das trockne Stroh!
Das Kleine warf die Kippe weg!
Glimmte leicht der Stummel noch,
Landete schon fast im Dreck,
Erreichte dann die Halme doch!
Die Hasen hörten laut Musik,
Dröhnte voll in ihren Ohrn,
Sangen dazu auch noch wohlig,
Waren praktisch schon verlorn.
Das Feuer kroch, die Flamme schlug,
Die trockne Luft die Wärme trug,
Die Schwänzchen wurden angesengt,
Die Beiden waren abgelenkt!
Das Kleine stand im vollen Licht,
Vorbei die trübe Dunkelheit,
Das Andre konnte helfen nicht,
Es raffte sie dahin zu zweit!
Rauchen gefährdet die Gesundheit!!!
Von HannibalLecter und Apple
Danke Bernie!
Euer Tino!!!
P.S.: Schreibt auch eure Gedichte hier rein, ich würde mich freuen!
Wir können nur viel lernen und leben!
[Diese Nachricht wurde geändert von: hanniballecter (geändert am: 18-11-99).] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.11.1999 um 10:20 Uhr
|
|
Hey, Leute!
Heute ist mein 20. Geburtstag. Schönen Gruß an alle, die auch am 19.11. Geburtstag haben (especially Jodie Foster) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.11.1999 um 13:28 Uhr
|
|
..na dann happy birthday...
[i]..und Žn Stück rohe Leber rüberschiebt..und lieber mit Jodie in contact tritt..[/i] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:23 Uhr
|
|
Danke wupel!
Aber die Leber ist nicht so mein Fall! *grins
So, nun zu meinen persönlichen Gedichten, nach Datum geordnet! Ich hoffe, sie gefallen euch!
Euer lieber Hannibal (Tino)!
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:24 Uhr
|
|
GROßSTADTgefühle
Mein Herz schlägt immer schneller
Im Labyrinth aus Stein.
Ich komm' Dir immer näher.
Werd' gleich im Zentrum sein.
Die graue Wolkendecke:
Der Äther dieser Stadt.
Die Häuser an der Ecke
Schauen auf mich herab.
Sie rücken eng zusammen,
Drehen die Luft mir ab.
Wie wollt' ich doch gern schreien
Im Innern dieser Stadt.
Dein schwarzes Herz im Innern
Pocht lauter als die Schreie
Der Opfer, Todgeweihte,
Die vor Dir knien und wimmern.
Sie schrei'n weiter dort oben;
Ich halt es nicht mehr aus.
Zerstört fall ich zu Boden.
Ach wär ich doch zu Haus' !!!
Frühling 1996
[Diese Nachricht wurde geändert von: hanniballecter (geändert am: 22-11-99).] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:25 Uhr
|
|
Athen
Dunkle Häuser, Schiefe Straßen,
Schmutz, Gestank und Menschenmassen.
Vollgestopft mit fetten Huren,
Auf den Straßen blut'ge Spuren.
Ein Diamant ragt durch den Schmutz,
Antiker Stil und weißer Putz.
Das Rathaus, Schmuckstück dieser Stadt,
Die Finsternis durchbrochen hat!
Denn geh nicht abends durch den Ort!
Voll mit Schlägern, Dirnen, Mord.
Verlaß das Haus auch nie allein.
Du wirst das nächste Opfer sein!
König Chaos ist hier zu Haus,
Er hält Dich fest, läßt Dich nicht 'raus.
Die Straßen sind ein Labyrinth,
Die vollgestopft mit Autos sind.
Doch sieh', wer über allem thront,
Akropolis da oben wohnt.
Doch was kann man von dort nur seh'n?
-Man sieht nur Dich, Hades Athen!
Oktober 1997
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:26 Uhr
|
|
Hoffnung
Solange ich noch denken kann,
Meine Gefühle zeigen kann.
Solange ich noch weinen kann
Und mit andren lachen kann.
Solang ich Menschen lieben kann
Und mich abends fürchten kann.
Solang ich mich fallenlassen kann,
Mein Leben genießen kann.
Solange ich noch träumen kann
Und meine Schwester sehen kann.
Solange ich noch denken kann,
Weiß ich,
Daß ich weiterleben kann!
Oktober 1997
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:26 Uhr
|
|
Gefühle
Wer Gefühle nicht kennt ist kalt wie Eis.
Dein eigenes Mass, das musst Du kennen.
Denn zuviel des Guten ist oft zu heiss.
Und wird Es zu heiss, wirst Du verbrennen !
Januar 1998
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:26 Uhr
|
|
An meine Kasyopeia
Des Nachts in meinen Träumen lag
Ich spürte seid'ne Dunkelheit.
War ganz weit weg vom grellen Tag,
Nur ich - des Nachts - in Einsamkeit.
Kaum hörbar drang durch meinen Traum
Mein Name. Konntest Du das sein?
Ich schreckte auf! Der schwarze Raum!
Nur wenig Licht fiel hier hinein.
Und wieder zog es mich zu Dir.
Zum Fenster ging ich, sah hinaus.
Und wieder zog es Dich zu mir.
Sahst durch das Fenster in mein Haus.
Kasyopeia, mein süßer Stern!
Fühl' Dich so nah, doch bist Du fern.
Soll jede Nacht die uns're sein!
Und nimmt man Deine Nähe mir,
So träum' ich mich eben zu Dir.
Im Bette schlief ich seufzend ein!
Dezember 1998
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:27 Uhr
|
|
Deine Liebe zu Dir!
Die Liebe kann schon seltsam sein.
Mal bleibt sie fern. Mal ist sie Dein.
Doch eine Liebe, glaube mir,
Ist ewig. Die Liebe zu Dir!
Diese Liebe hält Tag um Tag.
Auch wenn Dich keiner leiden mag.
Und suchst Du jemanden fürs Leben,
Der Dir treu ist und ergeben,
Schaust Du in seine Augen dann...
Dann schaust Du einen Spiegel an.
Nicht nur das Ausseh'n, glaube mir,
Auch im Charakter gleicht er Dir.
Nur eine Liebe sieht man hier.
Die einzig wahre. Die zu Dir !!!
März 1998
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:28 Uhr
|
|
Erinnerung
Ich sitze nun hier 'rum und starre!
Ich träume vor mir hin und harre
Die Stunden lang!
Für eine Sekunde: ein Gesicht!
Tage zurück! Kenne ich es nicht?
Oh dieser Drang,
MICH ZU ERINNERN!
Jetzt seh' ich's vor mir: diese Augen!
Der Blick - durchdringend - kann's kaum glauben!
Ich seh's vor mir!
Durch die Beine einer Frau - Verträumt
Starre ich sie an. Und mein Herz räumt
Die Sinne mir!
Es kam plötzlich, ohne Vorwarnung,
Es verschwand wieder in einem Sprung:
ERINNERUNG!
Februar 1999
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.11.1999 um 11:29 Uhr
|
|
Hier das wichtigste Gedicht für mich, daß mir wirklich schwerfiel, es aufzuschreiben:
Verdrängung
Es frißt mich auf!
Was tun
Wenn Du etwas sagen möchtest
Und keiner hört zu?
Du möchtest es zeigen
Und keiner schaut hin.
Du erzählst es
Und das Thema wird gewechselt
Was bleibt Dir?
Nichts, niemand,
Nur die Gewissheit,
Daß es Dich frißt!
Es knabbert, es nagt,
Wenn Du allein bist!
Du lenkst Dich ab,
Amüsierst Dich,
Verdrängst es!
Doch es kommt wieder.
Schleichend aber gewiss.
Und dann kommt jemand,
Der Dich versteht!
Dem Du es sagen kannst,
Dem Du es zeigen kannst,
Dem Du es erzählen kannst
Dann kommt die Angst
Die Person zu verlieren,
Sie nicht oft genug zu sehen,
Bevor es Dich auffrißt,
Bevor es Dich tötet!
September 1999
|
|
|
|
|
|
|
Top
|