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Nebel

Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 27.11.1999    um 23:12 Uhr   
Ich hebe den Kopf und sehe
ein großes Gebirge - von Nebel umhüllt.
Dorthin führt der Weg, den ich gehe,
Ob sich mein Wunsch mal erfüllt?
Blick nicht zurück
denn dort liegt nur ein kleines Stück
meines Weges, den ich ging, allein.
Wird mich in Zukunft jemand begleiten - bei mir sein?
Vorsichtig setze ich Fuß vor Fuß
es ist wie ein Fluch
Nur ein einziger Schritt
macht alles kaputt.
So taste ich mich Richtung morgen nun
was werde ich tun?
es ist schon spät
Nebel umhüllt den Weg.
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 28.11.1999    um 12:05 Uhr   
Nebel
Nebel ist wie Leben
jeder hofft das hinter dem Horizont alles besser wird
und auch Nebel dort ist
annehmen können ist die Frage
Nebel ist das beste Symbol für das Leben
wir wissen nicht wie es hinter der Nebelwand aussieht,
aber wir hoffen daß es besser wird
*sierra*


[Diese Nachricht wurde geändert von: *sierra* (geändert am: 28-11-99).]
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Nutzer: vero50
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geschrieben am: 28.11.1999    um 19:29 Uhr   
ayena, Dein Gedicht scheint mir noch unfertig:
Du bewegst Dich. Du siehst. Du tastest.
Das [i]Hören[/i] bleibt vergessen.
vero
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Nutzer: elfenkind
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geschrieben am: 28.11.1999    um 23:52 Uhr   
Ein schönes Gedicht, mehr kann ich dazu nicht sagen.
[i]vero, findest du es nicht unangebracht, von einem Gedicht zu behaupten, es sei unfertig? Noch dazu gegenüber dem Dichter?
Ein Gedicht ist dann fertig, wenn es der Poet für beendet hält, nicht, wenn es am besten klingt. Denn es soll etwas aussagen, nicht verklären.[/i]
*[i]musste das loswerden...[/i]*
Schatten und süßes Wasser,
Elfenkind
[Diese Nachricht wurde geändert von: elfenkind (geändert am: 28-11-99).]
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 29.11.1999    um 01:00 Uhr   
Nicht stehenbleiben
Das Leben ist oft wie eine Wanderung im Nebelgebirge
Wir sehen die nächste Anhöhe, und setzen alle Kraft daran diese zu erreichen.
Doch haben wir diese erreicht taucht hinter der nächsten Nebelwand ein neuer Berg eine neue Höhe auf. Dieser ist noch höher als der Vergangene.
Dann heißt es nicht den Mut verlieren, nicht zweifeln ob wir das Ziel je erreichen.
Wir können eine Pause machen.
Aber der Sinn liegt im Weitergehen.

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Nutzer: stargrove
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geschrieben am: 29.11.1999    um 09:29 Uhr   
Hallo Ayena,
Gedanken vom Nebel verhangen,
warten auf Entdeckung, nicht auf Bangen...
Ein sehr schönes Gedicht,
etwas dunkel, aber es birgt viel Hoffnung
Ich hoffe, Deine poetische Ader ist noch
nicht erschöpft.
In gespannter Erwartung auf weiter Lyrik
Groovy
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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 29.11.1999    um 10:48 Uhr   
Ein schönes und nachdenkliches Werk.
Ist Nebel nicht EINE Form des Wassers ? Kann er nicht auch Schutz und Geborgenheit bedeuten:
--
So schlendere ich unbeobachtet
durch das nebelverhangene Tal
kein Laut stört meine Gedanken
kein Licht das mich aus meinem Schlaf erweckt
Zeit - allein für mich zu sein.
--
*knuddels*
RedOrb
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Nutzer: vero50
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geschrieben am: 29.11.1999    um 11:08 Uhr   
[b]elfenkind[/b]:
Nein, ich finde es nicht unangebracht, auf das vergessene Hören hinzuweisen.
- Dass ich Bezug auf das Gedicht nehme, spricht für seine Qualität.
- Weder Literatur noch Dichtung sind starre Gefüge.
Steh' mal ganz still, wenn dichter Nebel Dich umgibt und höre hin, lausche! Was hörst Du? Welche Empfindungen kannst Du generieren? Wie lassen sie sich in Sprache umsetzen?
Und letztlich noch: Was riechst Du?
- Wahrnehmung als sinnliche (durch die Sinne) Erfahrung? -
vero
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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 02.12.1999    um 13:21 Uhr   
Hallöchen.
Danke für Eure Kritik.
Zu vero und Elfenkind: Ihr habt beide recht, und was Ihr geschrieben habt, fand ich gut.
Ich fand die Anmerkung zum *Hören* nicht schlecht, und ich werde das Gedicht noch damit ergänzen. Andererseits hat auch Elfenkind recht, das Gedicht soll ja was ausdrücken, und sich nicht nur schön anhören... vielleicht drückt es ergänzet nochmehr aus
*sierra*, was du geschrieben hast, fand ich auch toll, Deine Nebelbilder gefallen mir gut.
Auch die Gedichte der anderen, die darauf geantwortet haben, haben mich sehr gefreut. Ich hoffe, ich höre zu anderen Gedichten wieder von Euch.
Ayena
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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 15.12.1999    um 10:08 Uhr   
Hallo ayena,
ich habe mal ein bisschen nach "Nebelgedichten" gesucht und dies hier gefunden:
_________________________________________
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
(Hermann Hesse)
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Nutzer: Gast_n@di@
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geschrieben am: 18.12.1999    um 20:38 Uhr   
Als ich die Überschrift "Nebel" las, erinnerte mich das sofort an das Gedicht von Hermann Hesse. Gut, dass ich nicht die einzige war, die auf die Idee kam, es hier hinzuzufügen. Meiner Meinung nach passt es gut zu Deinem ayena.
Danke redorb!
n@di@
[Diese Nachricht wurde geändert von: n@di@ (geändert am: 18-12-99).]
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