| "Autor" |
Winterschlaf |
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geschrieben am: 01.12.1999 um 01:14 Uhr
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Eisiger Winter legst deinen kalten Hauch über die Landschaft
Nebel bedeckest alles mit deinem weissen Tuch,
friedlich liegt sie da die Welt, voller mystik und stille
und doch Tod scheint sie mancherorts erfroren, zugedeckt, unsichtbar, fort...
Inmitten des weisen Nebels steh ich, seh Schemen vorüberflitzen, zu schwach sie aufzuhalten,
dreht sich die Welt denn im Schlaf?
Ruhig lausch ich in diese Stille, föstelnd steh ich da, Blicke lass ich schwiefend suchend,
und doch finde ich keinen Halt,
zu verschwommen alles ist.
Und zunehmend verschwinde auch ich in diesem Nebel, lasse mich einwickeln in sein sanftes Tuch,
fühle seine kalten Finger gleiten, fort und fort.
Ringend nach Atem, nach Ziel ich bin, planloss umherhirr wie in tiefster Nacht, und doch am Tage es ist, wo ich nicht find was ich such, und gefundenes verloren scheint.
Und doch scheint mir ein Ziel klar vor Augen, waum gehe ich nicht, warum will ich lieber hier sein und warten, ausgeliefert dem Schicksal, zu bequem einen Weg zu laufen der beim starken willen doch so gerade vor mir liegt, ich weiss es nicht.
Hmm, ich glaub ich habe mich zwischendurch verirrt, aber ich lass das jetzt mal stehen.
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 01-12-99).] |
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