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Traurig

Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 08.12.1999    um 11:24 Uhr   
Traurig
Du lebst in den Tag hinein
und denkst du bist glücklich dabei.
Du lachst, und die anderen lachen mit dir.
Und abends sitzt du da und merkst,
daß nichts davon stimmt.
Du bist traurig ganz tief innen
und schreist um Hilfe
durch dein Lachen
und die anderen denken
.......
...du bist glücklich..
_____________________________________
Habe dies beim Surven zufällig entdeckt, weiß leider nicht mehr wo (wenn es jemand weiß, dann wäre ich über eine Nachricht froh).
Einen nachdenklichen Gruß an Euch vor den Monitoren,
RedOrb
[Diese Nachricht wurde geändert von: redorb (geändert am: 08-12-99).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: redorb (geändert am: 08-12-99).]
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"Autor"  
Nutzer: Gast_firegirl
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geschrieben am: 08.12.1999    um 18:27 Uhr   

Hallo redorb,
das ist eines meiner Lieblingsgedichte,
ich kenne es schon viele Jahre.
Konnte mich schon sehr oft
damit identifizieren...
Aber selten
ist der Hlfeschrei erkannt worden...
Gruß Gabi
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"Autor"  
Nutzer: neniel
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geschrieben am: 08.12.1999    um 21:54 Uhr   
hmmmmm,
hmmmmmmmmm
ich überlege nur, was ich dazu sagen möchte. es gibt so vieles was man dazu sagen könnte... eine frage, wie seht ihr das:
kann man diese hilferufe wirklich nicht sehen, oder ist es nicht so, dass manche sie nicht sehen wollen? naja,ich warte...
lebt wohl...
PS: die rufe, ganz tief in dir sind die, die keiner hört. die wunden ganz tief in dir sind die, die keiner sieht...
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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 08.12.1999    um 22:47 Uhr   
...wieder gelacht
verstummmt-
erkannt, dass es niemand versteht,
erkannt, dass es niemanden interessiert.
gelacht.
Ein schönes Gedicht, das viel Wahrheit beinhaltet.
Gruß,
Ayena
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 08.12.1999    um 23:06 Uhr   
nichts ist wahr und nichts ist so wie es scheint
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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 09.12.1999    um 11:32 Uhr   
Es ist schwer für Menschen wie mich, die Ihre Gefühle nicht in Worten ausdrücken wollen - es gibt keine Worte, die bestimmte Gefühle beschreiben können - bei denen auch Umschreibungen einfach zu ungenau und unbedeutend sind.
"Ich bin traurig" - aha... wie ?
"In mir fühle ich Kälte" - es wird gelacht ob der schwülstigen Worte.
"Ich liebe" - dieses Wort ist mir zu wenig und drückt eigentlich nicht mein Gefühl aus... weder die Wärme, Geborgenheit, das Glück, Vertrauen, Brauchen ....
... diese Liste läßt ich noch fortsetzen ohne je das Gefühl auch nur erfassen zu können - das was in mir vorgeht.
Öffnet man sich dem Gegenüber, so versteht man das Lachen... man hört den Hilferuf... man versteht... man SPÜRT die Gefühle.
Spürt mich jemand ? Oder versuchen sie nur - ohne Erfolg - mich zu verstehen ?
... es wir ein Lachen erwartet... lachst du nicht, bist du auf der "Feier des Lebens" nicht willkommen und bleibst allein... einen "traurigen Menschen" braucht niemand...
Niemand, der auf mich zugeht ?
_________________________
allein
allein in der Trauer,
zusmmen in der Freude,
allein im Schmerz,
zu zweit in der Liebe,
allein beim Weinen,
zusammen beim Lachen,
allein geboren,
alleine sterben.
_________________________
Dazwischen ?
alleine gelebt ?
gelebt ?
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Nutzer: neniel
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geschrieben am: 09.12.1999    um 18:31 Uhr   
hey red.
*hat gerade wieder die ....zeilen gelsöcht*
red, du bist nicht allein, wenn du das nicht willst. lässt du es zu dass man sich dir öffnet und öffnest du dich auch, dann wirst du es auch nie wieder sein....(wers verstanden hat, der hats VERSTANDEN)
feier des lebens? nicht willkommen. das mag in bestimmten feiern des lebens sein, red. aber es gibt genug menschen, die das anders sehen....*du bist immer willkommen*
das gedicht, was du da noch angefügt hast. keiner wird leugnen, dass dies mächtig wahrheitsgetreu ist. doch, vergesst nicht, es gibt immer einige wenige ausnahmen. hält man die augen offen, findet man auch eine.
*würde gerne auf red zugehen.....*
neniel
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Nutzer: Gast_blue
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geschrieben am: 09.12.1999    um 23:09 Uhr   
Hi Red!
Ich bringe nun schon sehr lange meine Gefühle zu Papier und ich muß Dir recht geben:
Es gibt einfach Gefühle, die man nicht mit Worten ausdrücken kann. Worte sind dann einfach nicht genug. Man kann diese Gefühle wirklich nur durchleben.
Ein Bitte: Spar Dir diese "Feiern des Lebens" auf denen man keine traurigen Menschen sehen möchte. Dort wird auf oberflächliche Art und Weise Leben vergeudet.
Es gibt sie noch, die Menschen, die mehr suchen als Oberflächlichkeit. Manchmal braucht es einfach nur Zeit, solche zu finden. Bitte nimm Dir diese Zeit.
*Würde auch gerne auf Red zugehen.....*
blue
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"Autor"  
Nutzer: Gast_blue
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geschrieben am: 09.12.1999    um 23:22 Uhr   
Hi Neniel!
Ich denke schon, das man diese Hilferufe verstehen kann. Man muß sich allerdings etwas Mühe geben und genau hier "krankt" das Ganze. Viele Menschen möchten sich einfach nicht mehr diese Mühe machen. Wer aber ist hier mehr zu bedauern?
Ich möchte gerne noch einen anderen Aspekt einbringen:
Es gibt Schreie des Herzens, Wunden auf der Seele, die man nicht nach aussen tragen möchte. Man bemüht sich so gut es geht, diese zu verstecken. Man leidet deshalb nicht weniger aber es gibt ganz einfach Dinge, die nicht leichter werden, wenn man sie ausspricht.
blue

Oh - und Sierra: Ja, nichts ist wie es scheint und doch, oder gerade deshalb, lohnt sich die Suche nach der Wahrheit.

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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 11.12.1999    um 16:16 Uhr   
Hi blue,
du hast recht, es gibt einfach Dinge, die man nicht nach aussen bringen möchte... trotzdem wünscht ich mir manchmal, einfach mit jemandem zu reden - um nicht das Gefühl zu haben das ich das alles alleine durchleben muß.
Andererseits sind mir diese Menschen, denen ich dies erzählen könnte (und das sind eh schon sehr wenige), wichtig... und ich möchte sie nicht mit Dingen belasten, die sie eh nicht beeinflussen können - bei denen sie sich nur Sorgen machen können, aber keine Hilfe - so gerne sie es möchten - anbieten können.
Ich bin traurig, dass ich die Person, die mir als erstes beim Begriff "Freund" einfällt so selten sehen kann. Eine Frage der Zeit...
Zeit ist hier nicht als das Ticken der Uhr gemeint - Zeit ist das, was sich als Änderung in unserem Leben wiederspiegelt - das Vergangene zurück läßt und einen Weg in die Zukunft eröffnet. Wir gehen unterschiedlichen Zeiten entgegen...
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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 13.12.1999    um 11:38 Uhr   
Ich bin nicht allein.
In einem tiefen Loch habe ich gesessen, voller Selbstmitleid. Die Augen an das Dunkel gewöhnt, die Hand die mir gereicht wurde habe ich nicht mehr gesehen.
Ich bin nicht allein.
Ich habe dich...
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