| "Autor" |
warten.... |
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geschrieben am: 09.12.1999 um 10:57 Uhr
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Ich warte
ich wurde nicht verstanden,
-ich warte.
ich gab ohne zu nehmen,
-ich warte.
ich gehe ohne ein ziel,
-ich warte.
ich wurde verletzt,
-ich warte.
ich starb 1000 tode,
-ich warte.
ich warte, worauf?
ich warte auf verständnis,
aus jemand', der es sieht.
ich warte auf freundschaft,
auf jemand', der auch gibt.
ich warte auf licht,
auf jemand', der mir leuchtet.
ich warte auf liebe,
auf jemand', der sie lebt.
ich warte auf leben,
auf jemand', der es liebt.
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naja, nur gut, dass ich geduldig bin....
neniel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.12.1999 um 15:03 Uhr
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Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht, was passieren könnte, wenn du nicht nur wartest, sondern deinen Mitmenschen einen Schritt entgegen kommen würdest?
Die Hemmung den "Ersten Schritt" zu wagen, führt nur dazu, dass man aneinander vorbeigeht.
Man sollte nicht darauf warten, dass irgendetwas passiert, sondern DU solltest die Regie für dein eigenes Leben übernehmen!!!!
Bye peps
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.12.1999 um 18:18 Uhr
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na sieh mal einer an.
also, muss wohl erstmal etwas klarstellen:
-ich denke nicht, zu wenig gegeben zu haben, ich gebe noch und werde immer geben. ich gebe auch oft ohne zu nehmen, ist so.
-das da oben ist ein gedicht, entstanden in teamwork. wohl ein bisschen falsch verstanden worden,worauf wir warten.
-ich warte nicht darauf, dass jemand irgendein problem für mich löst. das wäre ja noch schöner. nein, die löse ich schon mit der zeit selbst...*hoff
-nein, ich warte nur auf eine stütze. und zwar auf eine stütze die nicht geht, wenn ich ein wenig schwerer werde, ihr versteht?
-ich glaube, ich sag das jetzt einfach mal so, da ich fest davon überzeugt bin, dass ich nicht unbedingt der typ mensch bin, der nur da sitzt und sich denkt, ja lass mal die anderen machen. nein. wir sind doch alle schon oft auf jemanden zugegangen,als erstes wohlgemerkt. ist doch so. ob wir dann nun in ein tiefes loch gefallen sind oder ans ziel gelangt, das sei jetzt mal so dahingestellt...
-zum rest konnte ich mir, so leid es mir tut ein lächeln nicht verkneifen....entschuldigt leute, aber es verblüfft mich immer wieder, wie unterschiedlich menschen reagieren, wenn....ach ist ja egal. soviel dazu. war eh schon wieder viel zu viel.
neniel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.12.1999 um 00:38 Uhr
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Mit dem Warten ist es so eine Sache: Man erwartet die Leistungen anderer für einen ohne Rücksicht darauf, ob diese Anderen diese Leistungen überhaupt erbringen wollen/können.
Nix gegen Deine Empfindungen, die wohl jeder von uns kennt: Die Hände in den Schoss gelegt und darauf spekulierend, dass sich alles von selber löst, oder die andern Menschen endlich so gütig seien, alles für einen zu lösen.
neniel, hast Du vielleicht zu wenig gegeben?
vero
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.12.1999 um 01:19 Uhr
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Das Schwierige an der Sache ist vielleicht:
Du hast Empfindungen, Du denkst, Du hast das Bedürfnis, dieses [i]innere Leben[/i] sprachlich zu formulieren.
Nun liegt der Text vor Dir, er scheint Dir gelungen und klingt sicherlich irgendwie mit Deiner momentanen Innenwelt zusammen.
Liest nun ein anderer Deinen Text, besitzt er keine gleichen inneren Erlebnisse, wie Du eben.
Trifft nun der Text nicht genau etwas [i]Grundmenschliches[/i], vermittelt er kein einheitliches Bild, sind dem Missverständnis diesbezüglich alle Tore geöffnet.
So ist Poesie auch als sprachliche Präzisionsarbeit zu verstehen.
vero
[Diese Nachricht wurde geändert von: vero50 (geändert am: 10-12-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.12.1999 um 21:15 Uhr
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| warte nicht mehr länger... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.12.1999 um 16:43 Uhr
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Hallo Neniel!
Wollte Dir nur sagen, daß ich immer für Dich da bin und Dich lieb hab!
Kueken18 |
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