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"Autor"

Als ich mich in den Wald schlich

Nutzer: aceust
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geschrieben am: 09.12.1999    um 23:50 Uhr   
Ich schlich mich in den Wald
geweiht mit nur dem einen Gedanken...
...dem Töten
Doch im Wald kann ich mich nicht zurecht finden,
da alles in einem melancholischen Grauschleier verhangen ist
der sich genau mit dem Vorhang in meiner Seele deckt
und mir die Sicht des Glaubens raubt
Es ist das Tier das sich in mir versteckt hält
ein Wesen welches sich tief in mir versteckt hielt, und wachte
und nun im Wald auf mich wartet damit es ein Ende gibt
die Facetten meines bisherigen Lebens sind alles restlos verloren gegangen in den Weiten der Sinne
als ich mich in den Wald schlich...
... um zu töten
Ich kam an eine Lichtung auf der ein Grabstein lag
doch in konnte die Lettern nicht erkennen die es schmückten
Oh, dieses Grau das mir noch den Verstand raubt
Ich schlich mich in den Wald
mit dem einzigen realen Gedanken...
...zu töten
Hinter dem Grabstein erkenne ich das Wesen einer vertrauten Person
der Nebel läßt mir nur die Ahnung, wer es sein könnte
ein Gedanke der nicht zu fassen scheint erschauert mich
Ich schlich mich in den Wald
mit Todessehnsucht...
...um zu töten
Als ich auf den Grabstein zugehe
sehe ich die vertraute Person, und die Ahnung bewahrheitet sich
ich sehe mich als kleines Kind in meiner Vergangenheit
und aus dem Grau wird ein tristes schwarz
alles drehte sich und das Tier trat aus seinem Versteck
in die Lichtung des Seins und war...
Ich habe mich in den Wald geschlichen
mit dem letzten Gedanken den ich besaß...
...um mich zu töten...
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