| "Autor" |
Meer |
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geschrieben am: 18.12.1999 um 21:43 Uhr
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Das Meer
Der Ozean ist tief und weit
liegt ruhig zur einen, braust auf
zur andern Zeit.
Sanft streichelt ihn der Himmel in weiter Ferne,
dann peitscht der Wind hindurch -
des Nachts tauchen in ihn der Hoffnung Sterne.
Das Meer ist ein Spiegel des Himmels und der Welt
gleicht den Gefühlen, die ein jeder
in sich hält.
Wenn sich ruhig, glatt und rein die Flut
zum weit entfernten Himmel erstreckt
dann geht es wohl dem Menschen gut.
Doch wehe, wenn des Sturmes Lied erklingt
Die Wolken - das Wasser - es wütet und töst
der Mensch ... in die Tiefe sinkt.
Und in dieser Tiefe lebt der Schmerz -
keine Luft zum Atmen -
kein Schrei erklingt, es berstet das Herz.
Weder Licht noch Stern` sind je hierhin vorgedrungen -
wo ich vor langer Zeit versank.
Angst und Dunkel haben mich im Kampf bezwungen.
Es braucht viel Kraft, wieder aufzusteigen,
ich kann dafür nur hoffen, dass sich Wolken und Sturm
den rettenden, eintauchenden Sternen neigen.
Copyright P.D., 1999 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.12.1999 um 04:07 Uhr
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Sieht am Strand den Wind die Wellen
hört Sturmes Wut
wie verlorene Herzen Schreie gellen.
Hört schweres Seufzen in den Tiefen
verlorener Herzen Klagen
und Klänge die nach Hilfe riefen
Ensteht ein Wunsch und ist mein Wille
Nimmt Flöte aus der Wandertasche
spielt Lied der Stille
Der Flöte Klang dringt zu den Sternen
erreicht die Tiefen ebenso
wie auch die allerletzten Fernen
Die Flöte ruft aus diesen Tiefen
und es ist nur ein zarter Klang
die Freunde die im Meere schliefen
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