| "Autor" |
EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE.... |
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geschrieben am: 23.12.1999 um 04:12 Uhr
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[i][b]Eine Weihnachtsgeschichte[/b]
Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da näherten sich drei
merkwürdige Gestalten dem Stall.
Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, aber eigentlich
wirkte sie hinter ihrer lustigen Maske sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht.
Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. "Ich bin die Lebensfreude", sagte sie. "ich
komme zu dir, weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keinen Spaß mehr am Leben. Alles ist bitterernst
geworden". Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. "Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der
Mantel des Clowns wärmen und schützen.
Dann trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie
aber vor das Kind trat, fiel alle Hast von ihr ab. "Ich bin die Zeit", sagte sie und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht.
"Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen ein großes Geheimnis
vergessen: Zeit vergeht nicht, Zeit entsteht. Sie wächst wie die Blumen und Bäume. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt."
Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. "Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr
schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, daß du immer so viel Zeit hast, wie du dir nimmst
und anderen schenkst.
Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller Narben, so als ob sie immer und immer
wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es, als heilten die Wunden und Verletzungen,
die ihr das Leben zugefügt hatte. "Ich bin die Liebe", sagte die Gestalt zärtlich zu dem Kind. "Es heißt, ich sei viel zu gut für diese
Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig". Während die Liebe so sprach, mußte sie weinen und drei dicke
Tränen tropften auf das Kind. ..Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind wie das Wasser, das den
Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen
bringst'.
Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gestalten brachten dem Kind
ihre Gaben dar. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte. Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu
den Menschen, die dabeistanden: „Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es
wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und
Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen, guten
Stern, der alles andere in den Schatten stellt.“
Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange
über diese rätselhaften Worte nach ...[/i]
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Ich wünsche Euch allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest ohne Trauer und Schmerz, ohne Tränen, Leid und Einsamkeit...
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| Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.12.1999 um 10:55 Uhr
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Ich dir auch Xeni, und viele Geschenke.....
Fl ppi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.12.1999 um 00:13 Uhr
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An alle eine gesegnete Weihnacht und eine friedvolle Zeit.
Möge jeder in seinem Herzen den Frieden finden!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.12.1999 um 23:34 Uhr
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froh und dankbar nie Erlebtes erleben zu dürfen
etwa der S-Bahnfahrer, der allen Fahrgästen nicht nur wünscht, daß sie bald man wieder mitfahren, sondern auch ein schönes Weihnachtsfest...
die Pastorin, die fast gleich zu Beginn ihrer Weihnachtsandacht genau die Gedanken aussprach, die ich nun schon einige Monate hatte...
[i](dabei bin ich immer überzeugter Atheist gewesen)[/i]
"Gott ist Liebe"
er schickte seinen Sohn auf die Welt, den Menschen seine Liebe zu geben und auch heute lebt sie in den Herzen aller Menschen...
auch erinnerte ich mich wieder daran, wie im vergangenen Jahr am Ausgang Kerzen verteilt wurden, damit das Licht in die Welt getragen werde - war bis heute vergessen bzw. mir einfach nicht mehr in den Sinn gekommen.
und noch ein Song... eine Melodie... "and so this is Christmas..."
and what have you done?
Berni, der Apfel
[b]________________
Die größte Kraft im Leben
ist die Dankbarkeit[/b] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.12.2000 um 15:31 Uhr
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und nun wünsche ich euch einen frohen zweiten Advent...
Berni, der Apfel
[b]____________
Tage muß man geniessen
aber Feste nicht feiern[/b] |
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