| "Autor" |
Schizophren |
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geschrieben am: 11.01.2000 um 18:01 Uhr
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Im Schatten meiner Seele ruhe ich mich aus
lasse meine Gedanken in die Ferne schweifen
Ich taste den Horizont ab, und sehe mich
Er befielt es mir zu tun,
doch ich verweigere, meine Seele hält mich gefangen
Ich suche den Horizont ab, doch er ist leer
Ich schließe meine Augen, für immer meine Augen
In der nächtlichen Luft liegt ein zarter Geschmack des Leides
es ist der Atemzug unserer Selbst
Ich blicke auf mich herab
An den Klippen der Einsamkeit spiegelt sich mein Herz im eisigen Wind
lasse meine Gedanken in die Ferne schweifen
Ich sehe im Horizont ein kleines Kind, bin ich daß?
Ich schließe meine Augen, für immer meine Augen
Die Wolken werfen Schatten der Verzweiflung, sie versuchen zu entkommen
sie zerreißen sich in alle vier Himmelsrichtungen
ich spüre wie der Wind an kraft sammelt
Die Wogen des Meeres werden unruhig
die Felsen unter meinen Füßen fangen an zu erzittern
Ich schließe meine Augen, für immer meine Augen
Der Horizont fängt an in rötlichen Farben zu tanzen
das kleine Kind geht in Flammen auf und lacht mich an
meine Haut fängt an zu verkohlen
Ich kann die Augen nicht öffnen, sie sind verbrannt
im Fegefeuer der Erschaffung
Phönix steigt auf und verschwindet in der Einsamkeit
Ich schließe meine Augen, für immer meine Augen
ich schließe meine Augen, für immer meine Augen
Ich gehe in Flammen auf und die nacht ist ruhig
ich schließe meine Augen
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