| "Autor" |
Draußen auf Kaution |
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geschrieben am: 15.01.2000 um 10:40 Uhr
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Vor meinem Fenster fängt es an sich zu bewegen
ein neuer Tag nimmt seinen Tageslauf
einer mehr an dem ich aufstehen muss
um irgendwas zu tun gegen den Schmerz
das Stechen im Kopf
das Stechen im Herz
treibt mich nur tiefer in den Kummer rein
und tiefer ins alleine sein.
Überall sind Menschen in den Straßen
kenn ich nicht gehöre nicht dazu
frage mich zu wem ich denn gehöre
und wenn wehr zu mir spricht hör ich nicht zu
ich sehe dich und wie wir uns umarmen
wenn ich die Augen öffne war es wieder nur ein Traum
so geht es jeden Tag an jedem Morgen
tiefer ins alleine sein
Irgendwie gehts dann doch raus aus den vier Wänden
und draußen geht es dann zu jemand völlig andern hin
so bin ich dann in dessen guten Händen
und glücklich, dass ich mit wem zusammen glücklich bin
am nächsten Morgen habe ich das alte Stechen
und neben mir liegt wer
der sich bald leblos an mich schmiegt
wie's dazu kam hab ich danach vergessen
stattdessen bin ich längst wieder am Werk
(ist nicht von mir, aber es spricht aus mir) |
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