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Meine Welt! -Bitte helft mir -

Nutzer: moonlight01
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geschrieben am: 16.01.2000    um 21:51 Uhr   
Die Welt
Hast du mich jemals schreien gehört? Du wachst in der Nacht auf und schreist in die Dunkelheit. Der Hall deiner Stimme liegt noch lange in der Luft und erfüllt als stummes Flüstern den Raum. Dieses Schreien meine ich aber nicht. Es ist mein Herz das schreit. Seit ich geboren wurde schreit es, und meine Seele zerreißt täglich im Takt des Todes. Du bist der Dirigent in diesem grausamen Musical und schwingst den Taktstock. Noch bevor ich das erste Mal die Augen öffnete warst du schon da, und du wirst es auch sein, wenn ich sie für immer schließe. Ich kann dich nicht mehr lieben, aber auch nicht ohne dich sein. Du bist meine Lunge, mein Herz.
Ich wünschte du könntest einmal ich sein. Nur für Sekunden meine Gedanken haben. Nur für Sekunden in meinen Schuhen laufen. Nur für Sekunden.
Dann würdest du verstehen was ich meine. Doch meine Welt wird allen verborgen bleiben. Tief in mir, ist etwas, dass ich nicht kontrollieren kann. Es ist wie ein schwarzes Loch, das alles aufsaugt. Irgendwo wird es gespeichert und gesammelt. Und wenn der Augenblick gekommen ist, wird es zu Tage kommen, und ich weis nicht, ob ich diesen Tag herbeisehne oder mich fürchten soll. Die Welt scheint mir unvollkommen und ich fühle mich nicht als Teil von ihr. Ich lebe in ihr, aber ich betrachte sie irgendwie mit Abstand. Immer im Bestreben mich einfach einzuordnen; bis jetzt ohne Erfolg. Aber der Morgen wird kommen, wo ich aufwache und die Welt verstehe. Irgendwann ist dieser Tag da. Ich hoffe nur rechtzeitig; bevor mein Inneres Dasein mich überholt.
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 17.01.2000    um 02:04 Uhr   
welt verstehen
Für meinen pfarrer bin ich gottlos
für meinen gott vielleicht nur blind
einem Kind erschein ich alt
für meine Mutter bleib ich immer Kind
den stillen bin ich noch zu laut
den brüllenden zu still
zu rational für einen träumer
manchen träum ich viel zu viel
diese worte meines lieblingsbarden zeigen das es nicht eine welt sondern viele eigene welten gibt
möchte dir mut machen
lebe deine welt

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Nutzer: orla
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geschrieben am: 17.01.2000    um 13:50 Uhr   
Was nützt mir mein Leben,
wenn einem Herz weint,
was nützt mir mein Leben,
wenn meine Seele schreit ,
was nützt mir mein Leben,
mit einer trauernden Hülle?
Was nützt mir der Tot,
wenn ich nichtŽs mehr fühle?

Leben ist nicht leich, wie sollte es.
Wir sind uns alle so verschieden und doch sind wir uns gleich.
Glaub mir, wir haben alle unsere eigene kleine Welt, die uns langsam erdrückt.
Gnade kennt sie nicht, und mitleid wird sie nie lernen.
Aber es ist unsere Welt, darum können wir sie beherrschen, wenn wir es wirklich wollen.
Gerade Schmerz erweckt unsere größten Stärken.
Es sind die Stärken die wir schwanger in uns tragen, jeder von uns.
Wir müssen sie nur gebähren.
[Diese Nachricht wurde geändert von: orla (geändert am: 17-01-00).]
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Nutzer: moonlight01
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geschrieben am: 18.01.2000    um 14:12 Uhr   
Die Welt zu verstehen ist unsere größte Aufgabe im Leben.
Den Sinn werden wir nie ausfindig machen, aber wir sollten versuchen ihn zu suchen. Diese Suche macht uns stark und wird uns der Welt ein bißchen näher bringen. Sei sie in uns oder unerreichbar fern...
moonlight01
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