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Zeit aufzubrechen - Es muss etwas mit uns geschehen

Nutzer: moonlight01
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geschrieben am: 19.01.2000    um 21:20 Uhr   
Es ist Zeit aufzubrechen. Der Tag ist gekommen, wo etwas passieren muß. Die Sonne steigt blutrot über den Wolken auf und verwandelt den Horizont in ein illusionäres Meer aus Feuer und Glut. Der Morgennebel schwebt über den Wiesen und der Tau taucht die Gräser in einen glitzernden See aus Millionen von Tropfen. Aus Norden weht ein leichter Wind, der den Herbst ankündigt. Die Bäume werfen ihre Lasten des Sommers von sich und stehen stolz, wenn auch fast ausgekahlt, inmitten des bunten Blättergemenges. Die Tage sind kürzer geworden. Die Zeit scheint zu rasen.
Darum ist der Moment da, wo etwas geschehen muß. Mit mir, mit der Welt. Die letzten Stunden der Welt ticken vorbei und die Menschheit ist ahnungslos. Sie steuert den Todeskurs in den Abgrund. Unaufhaltsam rollt die Lawine und begräbt Hoffnung und Vernunft unter sich. Sie reißt Träume und Pläne mit sich und zerstört die jungen Sprößlinge, die die Erde durchbrachen, ohne Ahnung worauf sie stoßen würden. Das Universum weitet sich und mit ihm entfernen wir uns gegenseitig voneinander. Wir leben in einer Scheinwelt. Bauen uns in unserer Phantasie eine Welt, die nicht existiert.
Nun stehst du am Weg der Entscheidung. Vor dem Altar der Gerechtigkeit, barfuß und demütig, stehst du vor allen Entscheidungen deines Lebens. Sie liegen vor dir ausgebreitet und du betrachtest die imaginären Gabelungen deines Leidensweges. Du senkst den Kopf und betest um ewiges Vergessen.
moonlight01
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Nutzer: tbear
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Anzahl Nachrichten: 113

geschrieben am: 20.01.2000    um 18:06 Uhr   
so langsam wirds echt zeit. aber noch ist diese Sonne nicht für alle zu sehen.
tbear der Zauberlehrling
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Nutzer: Gast_broessel
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Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 20.01.2000    um 21:17 Uhr   

... welch zerreisende Entscheidung steht
uns bevor doch du formolierst es noch so
als ob wir sie treffen können als ob wir
unseren Weg aussuchen könnten ....
... wird er uns nicht von "höheren" vorgegeben werden wir nicht zusammen mit tausenden anderen trägern diese Schicksals die es ebenfalls gewagt ihr eigenes ich einzusetzen auf eine lange Reise ohne Ziel geschickt...
... das beste am Schmerz ist er läßt dich wissen das du noch lebst...
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