| "Autor" |
es war einmal... |
|
|
|
geschrieben am: 20.01.2000 um 19:31 Uhr
|
|
[i]setzt sich in seinen Lieblingssessel und macht es sich bequem...
überlegt, ob er jetzt dieses... oder jenes...
ungeschriebene Buch hervorholen sollte, streicht sich durch den gedachten langen, weissen Bart und beginnt zu erzählen[/i]
es war einmal...
zu einer Zeit, als Elfen und Zauberer die Welt bevölkerten...
Menschen nicht nur Tiere, sondern auch sich selbst verstehen und sogar noch ab und an Einhörner sehen konnten...
Dazu muss man wissen, dass Einhörner sehr scheue Geschöpfe sind.
Kein Jaeger hat je eines vor seinem Pfeil gehabt.
Einhörner haben eine ganz eigene Art der Magie...
eine unsichtbare
Doch wenige Menschen haben je ein Einhorn zu Gesicht bekommen
auch Neval nicht - er war ja auch noch jung - der zweitjüngste Sohn in einer kleinen Bauernfamilie
Sie waren gar nicht mal so arm... drum hatten sie immer genug zu essen,
lebten bescheiden und waren zufrieden mit dem, was sie hatten.
Es war nun also zu jener Zeit ein schöner Sonntag, an dem die Mutter Neval losschickte in den Wald - Beeren zu sammeln für ihren Kuchen.
Er freute sich schon sehr darauf.
So nahm er schnell seine Tasche und machte sich auf in den Wald.
Dort angekommen fand er einige Beeren - ach was sag ich? ganze Blaubeerstauden!
Die Himbeeren und Brombeeren waren zu der Zeit zwar gerade nicht reif, aber es waren doch mehr als genug.
So sammelte Neval Blaubeeren. Nach und nach füllte sich seine Tasche und als sie voll war, dämmerte es schon langsam.
Nun erst bemerkte er, dass er weit von dem bekannten Weg abgekommen war.
Er schaute sich suchend nach allen Seiten um, ging mal dort und mal da entlang.
Nun wuchs in ihm ein wenig Sorge - aber noch schimmerte die Sonne über den Horizont orange und rot... mit sanften Farben bis hin zum tiefen Blau.
Der volle Mond hatte sich schon über die hohen Bäume erhoben - noch matt sein Licht im Schein der hellen Sonnenstrahlen
Weiter suchte Neval... musste sich auch manchmal durchs Unterholz kämpfen, aber der Wald hiess nicht umsonst "der grosse Wald".
Nun kamen ihm auch wieder all jene Gerüchte in den Sinn, die er über den Wald gehört hatte
von Jägern, die kein einziges Wild auf ihren Wegen zu Gesicht bekamen,
von Bäumen mit Gesichtern, die sich bewegten - und noch viel mehr
aber zum Glück sah er von dem noch nichts. Er schaute sich nur zunehmend ängstlich um
plötzlich sah er von einem Ast vor ihm zwei kleine Lichter leuchten. Er erschrak... blieb auf der Stelle stehen... bis es wenig später "uhu" machte.
Neval atmete auf und ging wieder langsam weiter - das Herz noch wild pochend.
Über Wurzeln und durch Gestrüpp führte ihn sein Pfad. Eigentlich konnte man ihn kaum einen Pfad nennen - vielleicht hatten ihn nicht einmal Menschen getrampelt, sondern Hirsche oder Wildschweine.
Langsam war die Dämmerung hereingebrochen... kaum mehr ein Licht von der Stelle zu sehen, an der die Sonnenscheibe versunken war.
Es wurde Nacht und damit wurde es zunehmend schwerer den bekannten Weg zu finden und zu erkennen.
Noch weiter ging er... immer unsicherer, ob er wieder nach Hause finden würde.
Er wusste schon kaum noch, wie lang er unterwegs gewesen war, da sah er etwas und wunderte sich. Er dachte "konnte das denn sein? hier? mitten im grossen Wald?"
Er ging langsam darauf zu - schenkte allem anderen kaum noch Aufmerksamkeit...
und wirklich - da schimmerte etwas orange, ein wenig unstet flackernd
"sollten hier vielleicht Räuber ihr Lager haben?" dachte er sich und so lugte er an einem dicken Baum vorbei zum Lagerfeuer hin, das inmitten einer grossen begrasten Lichtung brannte
An dessen Seite sass ein alter Mann. Neval konnte kaum sagen, wie alt... er wusste nur, dass etwas höchst seltsames an ihm war, aber er schien nicht gefährlich und so ging Neval langsam zum Lagerfeuer hin.
Jetzt erst sah er die weisse Gestalt, die fluchs hinter einem Strauch verschwand.
Er schaute recht verwundert dorthin... und zum alten Mann un |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.04.2000 um 11:12 Uhr
|
|
Eine sehr schöne Geschichte, sie gefällt mir sehr.
Danke für Deinen letzten Gruß, ich möchte ihn Dir hier zurückgeben:
Ich wünsche Dir, dass Du niemals Deine Träume verlieren wirst.
sceada |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.04.2000 um 10:04 Uhr
|
|
*lächelt zum Apfelmännchen....
ich danke dir für diese geschichte...ich werde bestimmt nicht vergessen |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.08.2000 um 15:17 Uhr
|
|
| [i]lächels mal kurz und bringt die geschichte mal nach oben......einfach so...[/i] |
|
|
|
|
|
|
Top
|