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"Autor"

Geschichte über den Tod

Nutzer: moonlight01
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Registriert seit: 12.11.2001
Anzahl Nachrichten: 34

geschrieben am: 20.01.2000    um 22:40 Uhr   
Tür
Nackte Sohlen auf kaltem Gestein,
langsam gehst du, willst nicht der erste sein.
Vor dir die Reihe der Gestalten,
welche Schritt für Schritt den Abstand halten.
Sie warten wie du an der Tür des Vergessens.
Blind und stumm treten sie ein,
warten auf die Erlösung,
tot und steril wird sie sein.
Dunkelheit umgibt die Schlange.
Sie wird wachsen, Nacht für Nacht.
In ihr tausende von Seelen,
ohne Ahnung und Verdacht.
Langsam tickt die Zeit vorbei,
hinterläßt die Spuren die dich prägen,
kannst dich trotzdem kaum bewegen.
Bist der nächste an der Tür,
hast die Klinke in der Hand,
langsam öffnest du die Pforte,
hinter ihr nur eine Wand...
Dieses Tor ist nicht dein Weg.
Mit nackten Sohlen stehst du da, vergessen von der Zeit.
Allein und einsam badest du in Eitelkeit.
Die Wand vor Augen, keine Gasse hindurch,
weichst du von ihr, voller Furcht.
Du reißt die Illusion in Fetzen,
sie wird dich trotzdem ewig hetzen.
Nur der Tod kann dich noch retten,
kein dagegen, kein dafür.
Nur eine ist noch offen,
die schwarze Tür.
Dieses Gedicht ist schon alt. Ich habe es vor langer Zeit geschrieben.
Doch trotzdem ist es immer aktuell. Nicht mehr für mich, aber für manch anderen.
Ich wollte das Gedicht nicht veröffentlichen, muss es aber tun, um es aus meinen Erinnerungen zu streichen...
moonlight01
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"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 24.01.2000    um 11:18 Uhr   
Wieso tut es weh zu denken,
wieso ist es so schwer sein Leben zu lenken,
wieso bedeutet Leben Leiden,
wieso kann man Liebe nicht von Schmerzen scheiden?
Wir werden Geboren aber nicht gewarnt,
müssen ertragen was wir sind,
können nicht fragen,
benehmen uns blind.
Als Kind war es einfach,
Anforderungen waren kaum gestellt,
später bist du nur so gut wie dein Geld.
Des nachts höre ich Seelen weinen;
von Normen geprägt und beengt,
fragt keiner wie es dir geht,
was du denkst.
Selber um jede Frage verlegen,
würdest du auch nie einen Grund für solch eine Frage geben.
Doch Leid ist etwas,
wo nach du nicht mehr lebst,
weil du nich mehr nach dem Glück strebst.
Ohne Glück kein Leid,
ohne Gut kein Böse.
Willkommen im Leben,
und bete, das der Tot dich bald erlöse!


Egal, wie schlecht man auch gelaunt ist,
egal, wie schlimm du auch das Leben immer finden magst,
egal was schreckliches du immer erlebt hast,
du hast die Chance weiter zu gehen.
Bleib nie stehen, um dein Leben zu löschen, es ist mehr wert als ein so kurzer Gedanke.
Leben ist das einzig beweisbare Wunder, wenn du es beendest kann es kein Wunder der Welt wieder brinngen.
Der Tot ist ein Weg ohne Rückkerhr. Solch eine Reise sollte gut bedacht sein!

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