| "Autor" |
Zeit |
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geschrieben am: 21.01.2000 um 16:21 Uhr
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Die Zeit heilt alle Wunden,
doch viel zu langsam.
Die Zeit streicht, verfliegt,
berührt uns kaum,
nur die Narben bleiben.
Tränen werden zu Meeren.
Das Salz in meinen Wunden
es reinigt, doch brennt.
Feuersbrünste lodern,
durchflammen herz und Seele.
Der Erinnerungen Keil
sitzt tief, zu tief und spitz.
Jeder Gedanke ein Aufschrei.
Das altvertraute, geliebte,
ein Scherbenhaufen.
Jeder Schritt schmerzt
- blutige Scherben -
der Weg aus dem Schmerz
wohin weiß niemand
kueken |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.01.2000 um 11:10 Uhr
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es gibt einen weg aus den schmerzen...
man braucht bloß zeit, um ihn zu gehen... viel zeit...
nimm dir die zeit, lass dich von keinem drängen, sie gehört dir...
[i]ganz lieb in den arm nimmt[/i]
khadija |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.01.2000 um 00:19 Uhr
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Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras,
alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das,
wohl der schlechteste, den man dir kann erteilen;
armes Herz, du willst nicht, daß die Wunden heilen.
Etwas hast du noch, solange es schmerzlich brennt;
das Verschmerzte nur ist tot und abgetrennt.
[i]Friedrich Rückert[/i]
Rabe
[i]der versteht, weil es ihm genauso geht[/i] |
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