| "Autor" |
poesie, lyrics & geschichten |
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geschrieben am: 22.01.2000 um 20:16 Uhr
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also poesie ist ja vorhanden und lyrics auch aber geschichten hört man so wenige. ich erzähl euch jetzt mal eine geschichte aus früherer zeit, weil heute ja so ein toller tag ist....(*fasst sich selbst ans hirn und schüttelt nur den kopf...*). also:
wir fuhren mit dem auto nach hause...an einer grenze aber war ein stau. und dieser stau dauerte 33h lang.(kein scherz!!!) kann sich das jemand vorstellen? wir haben oft solches glück mit den staus. weiß vielleicht jemand von euch eine nette beschäftigung während so eines staus, außer: das ende suchen, spazierengehen, den menschen zusehen wie sie immer aggressiver werden...[das ist auch eine geschichte für sich. das perfekte wie-geduldig-sind-sie-programm] (seufz), ein bisschen lesen, schlafen, essen, hoffen, dass das benzin reicht, briefe schreiben, die man ja doch nie abschickt und baseball spielen mit einem stock und einigen steinen? tja, wollt ich einfach mal so erzählen......*schulterzucks...*bitte fragt mich nicht nach dem tieferen sinn...hab keine ahnung...
*allen ein liebes lächeln schenkt und einen weiteren funken zum himmel schickt*
neniel
PS: seid mir nicht böse, ok? *g* ist nur ne geschichte.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.01.2000 um 22:11 Uhr
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ach kleines,
"ich sehe was, was du nicht siehst und das ist gruen..", autos der gleichen farbe zaehlen... aus den reifen der hinter einem stehenden autos die luft rauslassen...
nur ein paar vorschlaege *grins* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.01.2000 um 23:31 Uhr
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Mußte wegen den geschriebenen, aber doch nie abgeschickten Briefen nachdenken... Lange gebraucht um das zu schreiben, was man wirklich sagen will... 100 mal angefangen und die Seite zerissen... irgendwann hat es einem gefallen... man steckt den Brief ein und denkt "ich schick ihn morgen ab"... am nächsten Tag liest man ihn nochmal... und legt ihn in die Schublade, weil irgendwas daran stört... nochmal drüber schlafen... am nächtsen Tag die Schublade geöffnet, den Brief rausgenommen und eingeworfen...
... in den Papierkorb. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.01.2000 um 16:15 Uhr
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Ich fühle Dir nach:
Es war im Norden Perus. Nach einer halsbrecherischen Fahrt von Quito an die peruanische Grenze, einem absolut wahnsinnigen Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt, waren wir in einem Kaff, ca. 10 km in Peru.
Der Strand dort ist fast reine Sandwüste, durchsetzt mit einigen Büchen, Fischhütten etc.
Wir waren stolze Besitzer von Bustickets nach Lima.
In 1Å“ Stunden sollte die Karre starten. - wir warteten 36 Stunden ...
Da es dort Sommer war und sich bei einer Bretterhütte eine Wasserstelle befand, war unser Überleben garantiert. Die Zeit vertrieben wir mit Kartenspiel, Geschichten, dummen Sprüchen und Dahindösen.
Meckern war sinn- und zwecklos. Die wenigen Indios, die mit uns warteten, nahmen die Sache ruhig. Warten gehört zum Alltag des peruanischen Landlebens.
Und die Moral der Geschichte: Im Auto immer Kartenspiele und so mitschleppen!
vero |
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