Auf den Beitrag: (ID: 25867) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 448 Mal).
"Autor"

Rilke

Nutzer: Gast_yossele
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 24.01.2000    um 13:27 Uhr   
Sein blick ward vom vorübergehn der stäbe,
so müd geworden, das er nichts mehr hält.
Ihm war als ob es tausend stäbe gäbe,
und hinter tausend stäben keine welt.
Der weiche gang geschmeidig starker schritte,
der sich im allerkleinsten kreise dreht,
ist wie ein tanz von kraft um eine mitte,
in der betäubt ein großer wille steht.
Nur manchmal schiebt der vorhang der pupille
sich lautlos auf - dann geht ein bild hinein,
geht durch der glieder angespannte stille
und hört im herzen auf zu sein.
  Top
"Autor"  
Nutzer: moonlight01
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.11.2001
Anzahl Nachrichten: 34

geschrieben am: 24.01.2000    um 16:22 Uhr   
Rilkes " Panther " hat mich schon immer faziniert. Wie eine Illusion und doch so wahr.
  Top
"Autor"  
Nutzer: shara
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.10.2001
Anzahl Nachrichten: 6

geschrieben am: 29.01.2000    um 12:01 Uhr   
Seufz....
Es wird wohl immer mein Lieblingsgedicht bleiben
  Top