| "Autor" |
Tränen |
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geschrieben am: 30.01.2000 um 13:21 Uhr
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Tränen
ich sehe sie
Hunderte, Tausende, Millionen
und noch mehr
nur weiße Punkte
auf dem Vorhang der Nacht
da eine Sternschnuppe
nur ein kurzer Augenblick
ein Licht das erlischt
ein Traum mit ihm
ich strecke meine Hand aus
will die Sterne erreichen
will diese Welt
diesen Körper
dieses Dasein
verlassen
will frei zwischen den Sternen schweben
ungebunden von Raum und Zeit
einfach nur pures Sein
doch so sehr ich mich auch recke
ich kann sie nicht erreichen
Tränen benetzen meine Wangen
ich fühle mich gefangen
getrennt
von dieser vollkommenen Schönheit
so schlicht
und doch so unbeschreiblich atemberaubend
immer mehr Tränen
verschwommen ist nun meine Sicht
ich kann den Anblick nicht länger ertragen
wende mich ab
zu enttäuschend
der Anblick
des Unerreichbaren |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2000 um 16:56 Uhr
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[i]kueken am fenster stehen sieht und im aufblitzen der sternschnuppe ein glänzen in ihren augen[/i]
doch ist er erreicht, der augenblick
wünscht man zu oft Vorher zurück
gefasst der traum im netz aus sternen
glitzertränen gleich verwebt
wird er sich nicht zu weit entfernen
der in deinem herzen lebt
der tröstend schauende waldgeist |
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