| "Autor" |
Suche nach Dir |
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geschrieben am: 31.01.2000 um 16:21 Uhr
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Suche nach Dir
Ich schaue aus dem Fenster und suche nach Dir,
Doch ich kann Dich nicht finden, und fühle mich leer.
Ich denke zurück
Und es scheint mir wie Gestern, daß ich dich gesehn,
Dich gehört, Dich gerochen, Dich berührt, mit Dir gelacht.
Du fehlst mir.
Mein Blick wandert gen Himmel, ein grauer Tag.
Die Wolken hängen tief, hängen schwer,
Das Licht ist fahl und kalt, Tristess allgegenwärtig.
Sie greift nach mir, sie greift nach meiner Seele.
Ich sehne mich nach der Sonne, sehne mich nach dir.
Warum bist du nicht hier?
Ich schließe die Augen, beginne zu träumen.
Ich träume von Dir.
Du liegst neben mir, die Nacht gehört nur uns beiden.
Deinen Kopf auf meiner Schulter, meinen Arm um Dich geschlungen.
Höre ich Dich atmen, ruhig und gleichmäßig.
Will mich nicht bewegen, Dich nicht wecken, den Zauber der Nacht erhalten.
Ich schaue Dich an, mir scheint das ich Dich ewig kenne.
Ein warmes, unbeschreiblich schönes Gefühl durchflutet mich,
Durchflutet meinen Körper.
Du lehrtest mich wieder zu fühlen, Gefühle zu empfinden,
Ein Gefühl, welches ich verloren glaubte.
Das Gefühl zu lieben, rückhaltslos zu lieben, Dich zu lieben.
Du bist ein Teil meiner Träume, immer in meinen Gedanken,
Bist ein Teil meines Herzens geworden, untrennbar vereint.
Die Angst in mir, sie ist mir geblieben, mein ständiger Begleiter.
Die Angst, Dich zu verlieren. Denn wenn ich Dich verliere,
bricht mir das Herz. Bricht aber das Herz, so bricht die Seele.
Und ohne Seele stirbt der Mensch, was bleibt ist eine leere Hülle.
Ich öffne die Augen, du bist nicht bei mir.
Die Erinnerung vertreibt den Traum.
Du bist Dir nicht sicher, hast Du gesagt.
Du willst nie wieder verletzt werden, hast du gesagt.
Das will ich auch nicht. Was mir bleibt, ist warten.
Warten auf Dich, wenn es sein muß mein Leben lang.
FT@31.01.2000 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2000 um 17:26 Uhr
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manchmal weiss ich nicht, ob ich wirklich aufgewacht bin, oder noch träumend liege. dieser moment ist der schönste, den man in einer schummrigen warmen nacht haben kann, wenn man sich glücklich und erfüllt fühlt, eine kleine warme sehnsucht im herzen. ein blick aus dem fenster zeigt im gelben schein der strassenlaternen glänzende pflastersteine und eine lange leere strasse, in der dunklen zeit so anders als am tage. leise atmet die stadt, wie im schlaf, und hat ihren ganzen trubel und die vielen bunten lichter unter ihren lidern versteckt. geniessend das andersartige, ruhige gesicht der sonst bekannten wirbelei geniess ich eine solche stunde, weiss, dass sie nur mir gehört und meinen gedanken, die sich frei von alltäglichen nachdenklichkeiten wie ein schwarm kleiner vögel, nun wie ein grosser kranich langsam mit den flügeln die luft streichelnd erheben und mit leichtigkeit durch sie gleiten.
FT, die sicherheit, sie du in dir hast und die sehnsucht sind ein grosses geschenk, dass du ihr machst, ich wünsche dir, sie möge dir auch ein solches geschenk machen.
der puc |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.02.2000 um 15:01 Uhr
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Ein Telefonat
Ich wache auf und öffne die augen,
Den traum der vergangenen nacht noch im kopf,
Will ich nicht aufstehn, will weiter träumen,
Denn ich habe von dir geträumt.
Sonnentrahlen fallen durch mein fenster,
Kitzeln mein gesicht, ich schaue hinaus
Und sehe den himmel wolkenlos blau.
Ich denke: das wird ein guter tag.
Ich schau in den spiegel und freue mich.
Über das was ich sehe, denn ich sehe dich.
Die augen geschlossen, träum vor mich hin,
Ich bin glücklich, verlasse zeit.
Dann sitz ich in der metro, und schaue mich um.
Ich sehe viele menschen, griesgrämig und ernst,
Ich horche in mich hinein, in mir lacht mein herz,
Zufriedenheit erfüllt mich.
Ich nehme das telefon und rufe dich an,
Darauf habe ich mich schon lange gefreut.
Du erzählst mir von dir, von deinen plänen.
Sie scheinen zu klappen, und du bist glücklich.
Ich sollte mich auch freuen, denn alles ist gut.
Doch plotzlich sind die da, die alten ängste.
Sie winden sich um mein herz, ganz langsam.
Ganz langsam ersticken sie die Freude, die Zuversicht.
Du erzählst mir weiter von dir und wie gut es dir geht.
Doch ich kann dir nicht mehr zuhören, zu groß ist die angst.
Die angst greift nach mir, greift nach meiner seele.
Sie schnürt mir das herz zu und ich kann mich nicht wehren.
Und ich schaue aus dem Fenster.
Der Himmel, eben noch blau und voller Licht,
Zugezogen, verdeckt von wolken,
Das sonnenlicht, erstickt von grauen Dunst.
Und ich habe das gefühl, das du mir entgleitest,
Habe das gefühl, dich zu verlieren, für immer.
Eigentlich ein telefonat wie immer.
Und doch so anders, so grausam anders.
FT@01.02.2000
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