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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 02.02.2000    um 13:45 Uhr   
Stille - Dunkel - es ist Nacht
Nur der alte Baum hält Wacht.
er wiegt sich in des Mondes Schein
und leere Augen sind allein.
Sie schienen nie für Licht geboren
haben irgendwann den Glanz verloren
Im Schatten liegt der alte Weg
für eine Rückkehr ists zu spät.
Im Mondenschein erklingt ein Lied nun leise
Gedanken erzählen von einer langen Reise.
Ungeweinte Tränen sollen Bilder fangen
und sind vergiftet wie das Gift von Schlangen
tropfen still auf grauen Stein -
doch lassen Herzen niemals Steine sein...
Kalter Stahl streichelt weiße Haut
Wärme und Kälte sind einander so vertraut.
Es ist ein Flüstern, welches jedoch niemand vernimmt
und das von Freiheit und Heimat singt.
Der Blick wird Eis - zu dunklem Balu
der keinen leeren Worten traut
nie mehr in die Tiefe sieht
nie mehr zeigen wird, wenn er flieht
Stumme Zeugen des Geschehens
dunkle Blätter, dunkler Wein - verwehen
Umhüllt vom Umhang dunkler Nacht
entfliehen Schritte auf ihren Weg nun sacht...
Copyright P.D. 2000
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