| "Autor" |
erdrückt |
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geschrieben am: 03.02.2000 um 16:30 Uhr
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kauernd in der ecke sieht sie
mit ängstlich gehetzten augen um sich.
es ist, als kämen die wände auf
sie zu. luft! sie erdrücken sie, sie
ersticken sie, sie lassen ihr keine luft
zum atmen. ihr schrei wird von ihnen
verschluckt, niemand bemerkt
ihre angst, ihre not. schweißperlen
stehen auf ihrer stirn. tränen rollen
über das gesicht. der ganze körper
zittert. sie vergräbt ihren kopf in ihren
armen, hofft, dies alles sei nur ein traum;
doch sie wacht nicht auf, es ist kein traum.
es ist wirklichkeit
und sie ist allein damit. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.02.2000 um 09:26 Uhr
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Ist unsere Einsamkeit nicht selbst gewählt?
Meinen wir nicht, niemand könnte uns verstehen.
Wir Leiden alle, auch wenn man es uns nicht ansieht.
Wir haben die gleichen ängste, die gleichen Albträume.
Trotzdem bleiben wir allein damit, schlingen es in uns hinein.
Unsere Einsamkeit ist selbt gewählt, denn manchmal müssen wir alleine sein.
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