| "Autor" |
Narr des Schicksals |
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geschrieben am: 10.02.2000 um 16:41 Uhr
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Was ist das nur für eine Welt,
die mich wie einen Hund behandelt,
sie schlägt mich, lässt mich verhungern, kettet mich an,
lässt meine Haut unter ihren Peitschenschlägen aufplatzen.
Aber ich nehme es immer noch an,
ich weiß, diese Welt ist grausam,
die menschliche Rasse will meinen Geist für sich,
will über ihn zu herrschen, ihn kontrollieren.
Aber ich will ihn ihr nicht mehr überlassen,
also kettet sie mich an eine Wand,
um mich von allem Licht abzuschirmen,
in der Hoffnung, dass ich untergehe.
Die Qual ist Wirklichkeit,
man kann sie kaum stoppen,
zehn Meter vor meiner Nase
stellt sie das Futter ab.
Der Hund wird tollwütig,
zerrt an seinen Ketten,
beißend, zerrend und reißend,
kämpft trotz seiner Schmerzen.
Aber so sehr ich mich auch anstrenge,
das Ziel kommt nie näher
und der Schmerz überwältigt mich.
Blut verwischt all die Tränen,
der Hund liegt am Boden
und starrt auf sein Los,
sieht es klar,
trotz all der Lügen.
Aber es wird ein Tag kommen,
da wird der Hund ausbrechen
und sein Ziel angreifen,
und man wird in sich selbst sein lassen.
Also lach falls Du kannst, liebes Glück,
über dieses Schicksal hier,
denn bald werde ich Dich umrennen
und meine Seele mit Stolz anfüllen...
[i]Soon I'll come,[/i]
Kerwyn |
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