| "Autor" |
Rausch der Liebe (und anderem ...) |
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geschrieben am: 10.02.2000 um 21:17 Uhr
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Die Welt tanzt,
bewegt sich nicht auf dem Pakett,
sondern schwebt durch den Saal.
Unter der Kuppel,
zwischen den Lichtern
und über dem Boden.
Sie bewegt sich
wie sie nur kann.
Ihre grossen Krater lachen,
die Meere vergiessen Tränen
und grosse Eisflächen glänzen fröhlich.
Ich stehe im Eingang des Saales,
lausche der Musik
und schaue der Welt zu.
Dann bemerkt sie mich,
und ohne ihren Tanz zu unterbrechen,
schwebt sie auf mich zu.
Der Saal sind Zeit und Raum,
und was ich alles nicht kenne.
Während die Welt sich auf mich zubewegt,
verändert sie ihre Gestalt,
schmilzt in der Wärme der Lichter.
Die Tropfen bewegen sich weiter,
ziehen Kreise, Schlaufen
und bilden Figuren.
Vom Chaos getrieben
verändern sie stetig ihre Gestalt,
doch die Ordnung hält ihre Art,
die kleinen Fundamente die Tropfen,
die Tränen.
Schliesslich hält das Kollektiv vor mir inne,
die Tropfen bewegen sich weiter,
und bilden eine neue Figur.
Mir steht ein Mädchen gegenüber.
Ihre Lippen bilden ein Lächeln,
in ihren Augen entstehen Tränen,
die Tropfen.
Sie nimmt meine Hand
und führt mich in den Saal.
Hier klingt die Musik noch lauter,
viel kräftiger erfüllt sie mich,
erweckt den Rausch der Gefühle.
Wir beginnen uns zu bewegen,
durch Raum und Zeit,
und was wir alles nicht kennen,
geführt von der Musik.
Unsere Gedanken vereinen sich,
gleiten fröhlich neben uns her
und halten uns.
Ich fühle mich wohl in ihren Armen,
sie ist warm und weich.
Meine Seele verliert sich in ihren Augen,
ihre Lippen küssen mich.
Und mit allem was sie tut,
zeigt sie mir ihre Liebe,
entzündet in mir das Feuer.
Schnell breitet es sich in der Asche aus,
wärmt mich ebenfalls,
und bringt mir die Freude
an meiner Existenz zurück.
Sie lässt hinter mir die Einsamkeit zurück,
bezwingt in mir die Ängste und Zweifel,
bringt mir eine neue bekannte Kraft.
Meine Seele strahlt,
erwiedert ihre Liebe und Gefühle.
Ich halte sie fest,
halte sie warm an meinen Körper,
gebe ihr den Schutz den sie mir auch gibt.
Ewig wird die Musik weiterspielen,
damit wir tanzen können.
Und wenn wir einmal Pause machen müssen,
halten wir einfach inne,
schweben schwerelos und verliebt
durch Raum und Zeit,
und alles was wir noch nicht kennen.
--
[i]an meine grosse und einzige Liebe ...[/i]
10.02.2000 - by Corun
[Diese Nachricht wurde geändert von: corun (geändert am: 10-02-00).] |
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