Auf den Beitrag: (ID: 26007) sind "3" Antworten eingegangen (Gelesen: 313 Mal).
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Offenbarungen

Nutzer: Gast_impala°
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geschrieben am: 23.02.2000    um 16:07 Uhr   
Es ist traurig zu sehen, wie leicht man sich im Netz einer zu leicht angenommenen Freundlichkeit verstrickt, wie leicht man jegliches Mißtrauen ablegt, obwohl man es besser wissen sollte. Meine Augen wurden heute wieder geöffnet. Nun kann ich wieder sehen, doch ich wünschte, es wäre nicht so. Brutalst wurden sie mir aufgerissen, ohne Rücksicht, ohne eine Spur von Mitgefühl. Das tut so weh, daß es mir fast den Atem raubt. Meine kleine Welt, die ich mir erst vor kurzem mühsam wieder aufgebaut habe, bricht in sich zusammen und ich kann nur zusehen. Ich gebe zu, ich handle unfair, da ich nun alle verurteile, anstatt denjenigen, der es mir antat, doch ich kann nicht anders, da ich nun alles in Frage stellen muß. Alles was mir lieb war, erscheint mir nun als Lüge und im grunde nichts anderes als eine Täuschung meinerselbst. Natürlich habe ich es genossen, einfach mal ich sein zu können, so zu sein, wie ich wirklich bin, aber wohin hat es mich letztendlich gebracht ? Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Zeit wert war, wieder da zustehen, wo ich jetzt stehe, an diesem Punkt, der nichts mehr zuläßt außer Abweisung.
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Nutzer: hohenpriester
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geschrieben am: 23.02.2000    um 16:51 Uhr   
liebes palachen
so wenig ich weiß worum es hier konkret geht, und sowenig ich dich danach fragen werde, denn wenn du es jemadnen sagen wirst wirst du schon wen finden (wobei es mich freuen würde, wenn ich es bin), glaube ich, diese sitaution, in der du nun steckst, zu kennen. Ähnlich doch ist es hier wie in der kleinen geschichte die ich mal an dieser stelle vefaßte, nun, ich weiß nicht ob du sie gelesen hast, die von dem wesen in seiner "blumenwelt"...
Jedenfalls hoffe ich, daß du bald wieder vertrauen finden kannst, insbesondere natürlich zu uns, und natürlich auch zu mir. Weiters denke ich, daß es nichts gibt was auch nur der kürzeste moment des einems-selbst-seiens nicht wert wäre...
[i]dich knuddelndz[/i]
priesterli
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Nutzer: dominusnoctum
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geschrieben am: 24.02.2000    um 09:11 Uhr   
Es gibt immer Menschen die merken wann man sich selbst zeigt und am verletzlichen ist. Und dann gibt es wieder welche (leider viel zu viele) die das gnadenlos ausnutzen. Dennoch sage ich dir, bewahre dein Selbst, du hast nur eins. Ohne dein Selbst wirst du zu einem namenlosen, konturlosen Schatten von denen es schon zu viele in der Welt gibt. Werde nicht zum Schatten deiner selbst!
Dich superliebknuddelt,
DominusNoctum
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Nutzer: Gast_impala°
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geschrieben am: 11.04.2000    um 15:51 Uhr   
Erstaunlich wie sich so manche Dinge im Leben zu wiederholen scheinen. Eine gewisse Kontinuität kann ich feststellen, obwohl die Auslöser immer andere sind. Es fällt mir machmal leicht Dinge rational und nüchtern zu betrachten und manchmal scheint dies vollkommen unmöglich zu sein. Und doch ist das Leid immer von gleicher Natur, ob dies überhaupt anders sein kann. Ist der Grund des Leides und der Qual nicht vollkommen unerheblich ? Ist es nicht der Schmerz, der uns zerbricht ? Ich denke doch ... es übermannt uns zu vollkommen unerwarteter Zeit, es reißt uns zu Boden, wo wir eben noch schwebten. Erschrocken sehen wir uns um und stellen fest von vorne beginnen zu müssen. Erschrocken stellen wir fest ganz allein zu sein, niemand da, der hinsieht, niemand da, der es schaffen würde die blinden Augen zu öffnen. Niemand, der bereit ist einen Menschen ganz neu zu sehen, aber seiŽs drum. Wie immer wird man sich aufrappeln, wie immer wird man wieder beginnen alles aufzuräumen, eine Stabilität herzustellen und wie immer wird man den Sturz verdrängen - bis zum nächsten Mal ...
[i]all das nur gedanken sind, die wahr oder unwahr, geschehen oder nicht geschehen, wohl nie zu ende gedacht werden ...[/i]
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