| "Autor" |
Abschied, Neubeginn und doch wieder alles beim Alten |
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geschrieben am: 02.03.2000 um 09:29 Uhr
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Hallo, Chatterinnen und Chatter!
Wie Ghostwalker es schon im Treffpunkt gemacht hat, möchte ich hier einen Thread eröffnen, in dem ihr Gedichte, Sprüche oder Geschichten zum Thema "Gefühle" veröffentlichen könnt. Ich hoffe, das hier einige schöne Dinge niedergeschrieben werden, und auch hoffe ich, daß ich davon einige auf meiner Homepage verwenden darf. Wenn ihr sie euch vorher anschauen wollt, ist hier die Adresse:
www.vampi.de
Ich hoffe auf rege Teilnahme, danke!
[b]Ich sehe in mein Herz...[/b]
Ich sehe in mein Herz
und ich merke, wie du langsam daraus schwindest
den Platz freigibst, den ich dir so freudig gab
und nichts zurückbleibt außer diesem kleinen,
fast unscheinbaren Funken, der immer dann,
wenn ich an dich denke
zu einem großen Feuer wird
aber nun immer schneller und gründlicher
von meiner Traurigkeit gelöscht wird
bis nichts zurückbleibt als kalte Asche
unter der trotzdem ein kleiner Funke lebt
zu einem großen Feuer wird
...
[i]for the woman in my dreams[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: vampire (geändert am: 02-03-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.03.2000 um 10:27 Uhr
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[b]Kummer, Schmerz und Angst....[/b]
Meine Wut, mein Schmerz
All diese Gefühle in mir
Gemischt mit einer tiefen Liebe
Und Sehnsucht
Nach dir
Machten mich blind
Blind für deinen Schmerz,
Deinen Kummer,
Deine Angst
Durch meine Worte
Meine Taten
Bereitete ich dir diesen Kummer
Diesen Schmerz
Diese Angst
Und so unlogisch es klingt
Ich wollte nur eins erreichen
Eine Chance von dir
Eine Chance für uns
Heute lese ich nur noch deine Worte
Sie sprechen von deinem Schmerz
Deinem Kummer
Deiner Angst
Und bei jedem Wort spüre ich
Wie sich mein Herz verkrampft
Denn ich weiß, das ich es war
Der dich diese Worte schreiben ließ
Und in mir breitet sich Trauer aus
Und die Sehnsucht nach dir
Und der Drang, dir Trost zu spenden
Dich in den Arm zu nehmen
Zu halten, bis sie verschwunden sind
Kummer, Angst und Schmerz
Denn so unlogisch es klingt
Meine Liebe hat dich nur verletzt.
[i]for the woman in my dreams[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: vampire (geändert am: 02-03-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.03.2000 um 15:21 Uhr
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[b]In der Nacht[/b]
Dunkelheit umgibt uns
Einsamkeit zieht in das Land
Leise knistert das Feuer
das uns Wärme gibt
Sehnsucht klingt aus unseren Worten
schwebt in unseren Herzen
Dichtgedrängt sitzen wir
nur um die Nähe des anderen
zu spüren
Unsere Gedanken steigen auf
verbinden sich
verdichten sich zu einem einzigen Wort:
Liebe!
Langsam sinken wir hinab
hinein in die Zärtlichkeit des Augenblicks
Spüren
wie die Angst vergeht
die Angst vor den Augenblicken
nach der Zärtlichkeit
Die Zeit vergeht
und noch immer brennt das Feuer
das uns Wärme gibt
In der Nacht!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.03.2000 um 09:09 Uhr
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[b]Sage mir wieviel Zeit[/b]
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen
Bis das der Drang mit dir zu reden
Nicht fast übermächtig in mir wird?
Denn du hast alles schon gesagt
Und ich sagte schon viel zuviel.
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen
Bis das deine Anwesenheit überall
Nicht mehr den Schmerz in mir wachsen läßt?
Denn du bist meist da, wo ich auch bin
Und ändern wollen wir es nicht.
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen
Bis nicht mehr jedes Wort, jede Tat
Untrennbar mit dir verbunden ist?
Denn wir hatten so viel gemeinsam
Und du bestimmst heute noch mein Leben.
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen
Bis ich mich nicht mehr frage
Was du tust, wie und was du fühlst?
Denn noch immer sind die Träume in mir
Die Träume einer gemeinsamen Zukunft.
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen
Bis meine Hand fast automatisch
Beim Aufwachen nicht mehr nach dir sucht?
Denn immer noch vermisse ich deine Wärme
Und deinen Körper ganz nah bei mir.
Sage mir wieviel Zeit muß vergehen?
[i]for the woman in my dreams[/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.03.2000 um 17:01 Uhr
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[b]Gedankensturm[/b]
Dunkelheit zieht vor das Fenster
Läßt die Formen verschwinden
Zu Schemen werden, unwirklich
Ein leises Klopfen an den Fenstern
Lauter werdend, immer lauter
Läßt jedes andere Geräusch verstummen
Ein grelles Licht, aufzuckend,
schnell wieder verschwindend
nur gefolgt vom hallenden Donner
Dann die entfesslete Natur
Läßt Blitz auf Blitz
Donner auf Donner
Hinunter zur Erde
Wo ich stehe
Und mich nur ein Gedanke bewegt:
[b]Endlich frei![/b]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2000 um 20:07 Uhr
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[b]Weißt du, ich frage mich....[/b]
Weißt du, ich frage mich manchmal
Für wen du diese Gedichte geschrieben hast
Diese Schönen,
die von deinen Gefühlen sprechen
Die von deinem Mut sprechen
Deine Gefühle zu leben
Mit diesem Menschen
Weißt du, ich wünschte mir manchmal
Du hättest diese Gedichte
für mich geschrieben
Und nur für mich
Weil ich mir nur wünschte
Das ICH derjenige war
Der deinen Mut erwachen ließ
Deine Gefühle zu leben
Mit mir
Weißt du, ich habe es mir wirklich gewünscht
Und ich weiß, das dir diese Worte bekannt sind
Aber nun weiß ich langsam auch
Das diese Gedichte nicht mir galten
Deine Gefühle nicht für unser Leben
bestimmt waren
und trotzdem
wünschte ich es mir
und manchmal
sogar heute noch
[i]for the woman in my dreams[/i]
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