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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 12.03.2000    um 00:04 Uhr   
Laufe, lauf, es ist ein Weg
hör auf, herumzustolpern.
Steine meinst du?
Stell dich nicht so an.
Vergeude nicht deine Zeit damit,
nach einem anderen Weg, deinem, wie du sagtst, zu suchen.
[i]Du[/i] findest sowieso nichts.
und überhaupt...schlag dir diesen Unfug aus dem Kopf.
Was soll das heißen, du siehst Spuren?
Sonst wäre es doch kein Weg, oder?
Lauf endlich...ich kenne den Weg auswendig, habe schon viele hier entlang geleitet.
Ich werde deine Schritte schon lenken.
Dreh dich nicht um - wag es nicht, mich anzuflehen.
Du bist im Jetzt - schau einfach starr
nach vorn. Vergiß das, was war.
Zeige keine Bewegung außer deinen Schritten.
Sei nicht töricht. Eine Wand?
Geh einfach - oder soll ich dich noch jagen?
Ich werde nicht zulassen, dass du mir entkommst.
Hör gefälligst auf mit dem Gejammer
und was das angeht - schlag dir das Ausruhen aus dem Kopf.
Man marschiert besser, wenn man sich nicht mit solch sinnlosem Zeug ablenkt.
Warum ich was tue, du Wicht?
Ich helfe dir, den Weg zu gehn...
Du meinst, es kann nicht deiner sein?
Nie?
Nun...dann werde ich dich eben solange
weiterjagen, ruhelos, bis du ihn endlich annimmst. Bis [i]du[/i] endlich zu [i]ihm[/i] passt.
Solange, bis du [i]nie wieder[/i] sagen kannst:
[i]"Ich muss [b]meinen[/b] Weg gehen - nicht deinen und auch nicht den, den schon jemand vor mir gegangen ist!"[/i]
by Ayena 2000

[Diese Nachricht wurde geändert von: ayena (geändert am: 11-03-00).]
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"Autor"  
Nutzer: flurry
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geschrieben am: 11.03.2000    um 13:22 Uhr   

im wald
zwei wege
boten sich mir dar
ich nahm den
der weniger betreten war

...und das veränderte mein leben

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"Autor"  
Nutzer: Gast_hunter18
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geschrieben am: 11.03.2000    um 20:15 Uhr   
Ayena
*****
Du bist reich*, du bist schön
Gestern hab ich dich gesehn
Und nun sehn ich mich nach deinem süßen Munde
Augen sanft wie Mondenschein
Rosenblätter würd ich streun
Verse schenkt ich dir aus tiefstem Herzensgrunde
Doch unerreichbar fern bist du auf ewig
Frommer Wunsch wird es sein
Der mir fuhr ins Herz hinein
UND SEITDEM VERFLUCH ICH JEDE VOLLE STUNDE
Ich bin arm*, du bist reich*
Meine Hände sind nicht weich
Denn die Welt ist alles andre als ein Garten
Wo viel bunte Blumen blühn
Rosen, Veilchen und Jasmin
Und so muß ich bis zum jüngsten Tage warten
Tränen brennen heiß in meinen Augen
Ach was ist mit mir geschehn
ALLE ZEIT VERFLUCH ICH JEDE VOLLE STUNDE
*reich = wundervoll
*arm = unwürdig

Geboren, verloren, zum Sein auserkoren
Nicht fragen nur trage, nur gehen, nicht verstehn
Gegangen, gefangen, am Ast aufgehangen
Als lebloser Körper im Winde sich drehn
Ich hab keinen Glauben, ich hab nur mein Lied:
Ach ich bin von dieser Welt so müd
Gefunden, verschwunden, es brennen die Wunden
Vom Wandern zerschunden, am Flußufer stehn
In Wellen versunken, vom Wasser betrunken
Von Steinen gehalten, am Grunde vergehn
Ich hab keinen Glauben, ich hab nur mein Lied:
Ach ich bin von dieser Welt so müd
GEFUNDEN; VERSCHWUNDEN; BETRUNKEN; VERSUNKEN
GEGGANGEN; GEFANGEN; GEBOREN; VERLOREN
Ich hatte sie gefunden, sie ist aber verschwunden
Ich fühlte mich wie betrunken (konnte es nicht verstehn), und bin versunken in meinen Gedanken und Selbstvorwürfen
Dann bin ich gegangen (Ich nahm Abschied vom Wald), war gefangen in meiner Erinnerung,
War neu geboren (erwachte aus meinem Traum), doch war auch gleich wieder verloren, denn es war kein Traum, es war die Wirklichkeit!


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