| "Autor" |
Nachtwind |
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geschrieben am: 16.03.2000 um 00:00 Uhr
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Hörst du sein Flüstern?
Zugleich abweisend und lüstern?
Kennst du sein Verlangen?
Das Lied der Nacht einzufangen?
Kennst du seine Stimme?
Sie tönt immer von der höchsten Zinne.
Einst beraubt seiner Substanz,
Zur Strafe für göttliche Arroganz.
Gefangen zwischen den Wipfeln der Bäume,
Bringt den Menschen er die Träume.
Er richtet sie im Schlafe,
Die Wölfe und die Schafe.
Alle die Nacht begehren,
Soll er Respekt vor ihr lehren.
Er weiß um die Sünden des Menschengeschlechts,
und wird es richten am Ende des letzten Gefechts.
Seine Umarmung ist kalt wie der Tod,
Seine Zärtlichkeit beendet jede Not.
Er kennt nicht böse oder gut,
Er kennt nicht Liebe oder Wut.
Er ist ein Wesen jenseits der Welt,
Wo der Kosmos nichts zählt.
Jede Seele ist ihm bekannt,
Er hat jede benannt.
Willst du ihn kennen?
Willst du sein Lied hören?
Willst du deinen Verstand riskieren?
Dann lausche der Nacht!
Achte auf die Stimmen in den Bäumen!
Verliere dich in der Welt der Träume!
Tauche ein in die Traumwelt!
Wo nichts von Dauer ist und alles ewig besteht!
Wo das Nichts herrscht und es Alles gibt!
Wo die Leere bis zum Rand gefüllt ist!
Wo die Dunkelheit dich blendet und das Licht schattig ist!
Verliere den Verstand und finde Trost im Wahnsinn!
Lache bis dir die Trauer das Herz zerreißt!
Erlebe die Lust bis der Ekel von dir abfällt!
Liebe solange der Haß in dir gedeit!
Genieße die Kälte des Feuers und die Hitze des Eises!
Gib dich hin dem ewig dauerndem Schmerz der Sekunden Dauert!
Löse dich auf bis zur körperlichen Vollendung!
Träume solange du wach bist!
Hier ist alles anders und alles gleich!
Willkommen in der Anderswelt!
Willkommen im Wahnsinn!
Der Nachtwind begleitet dich!
Er zeigt dir den Weg und nimmt dir deine Seele!
In der Nacht werden alle Träume Wahr!
Dominus Noctum
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.03.2000 um 20:59 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2000 um 08:58 Uhr
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Die Nachtluft beißt manchmal auch wenn sie sehr schweigsam ist.
In der Nacht werden alle Träume wahr - alle!
Dominus Noctum |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.08.2001 um 23:59 Uhr
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Nachts weht der Traumwind, alles wird wahr und nichts bleibt!
Dominus Noctum
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