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geschrieben am: 25.03.2000 um 02:04 Uhr
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Nun, was soll ich dazu sagen... *schulterzuckt*
Aba, du hast gesagt, meine Gedichte wären Dir
"stets ein wenig zu selbstmitleidig"...
Hast du schon snowflake gelesen? oder mein Gedicht für impala? es gibt auch eins, das heißt "Leben", aber das ist schon sehr tief gesunken...
Aber es gibt auch andere Beispiele: Khadija hat ein sehr schönes Liebesgedicht geschrieben... Mir ist aufgefallen, dass solche Gedichte häufig gar nicht beachtet werden, und das finde ich sehr schade. In den Gesprächen wird immer nur auf die depressiven Gedichte verwiesen, und sich darüber beschwert. Aber man könnte doch auch die anderen mal fördern. Was jetzt wiederum nicht heißen soll, sich von denen abzuwenden, denen es nicht gut geht...Aber es wäre mir wichtig, das es auch mal eingesehen und erwähnt wird, dass im Forum durchaus positive, schöne Gedichte stehen...[i]die wiederum Gefühl, also die Wahrheit, ausdrücken sollten.[/i]
Schließlich will man doch auch eine Reaktion auf das Geschriebene haben...erst Recht, wenn das Gedicht fröhlich, schön, lebenslustig oder einfach nur gut geschrieben ist, weil man dann die anderen an seiner Fröhlichkeit teilhaben lassen möchte.
Andererseits will man natürlich irgendwie auch ausdrücken, wenn es einem nicht gut
Natürlich hatte das Gedicht einen Hintergrund, den Abalone nicht kennen konnte...
Und ich gebe ja zu, dass meine Gedichte [i]wirklich oft[/i] eher depressiv sind...aber da passt wieder das, was sierra geschrieben hat. Ich habe keine Lust, [i] irgendwas[/i] zu schreiben. Ich meine, man muss, eben wie sierra sagt, Leben in das Gedicht bringen...nur würde ich es Gefühl nennen. Das ist vielleicht im einen Moment so, im nächsten wieder ganz anders. Die Situation, in der sich der Schreiber befindet spielt dabei doch auch eine große Rolle.
Und zum Selbstmitleid im Forum wollte ich folgendes sagen: Das Forum ist voll von Gedichten (ich will nicht sagen die von Selbstmitleid triefen, weil ich die Hintergründe nicht kenne), die depressiv sind. Und da reagieren so viele drauf, keine Ahnung, warum das so ist...vielleicht weil man helfen möchte, oder weil der oder diejenige einen derart mitreißt, dass man sich dazu äußern möchte, versuchen möchte, ein wenig Kraft zu geben...
Tja, damit wäre ich am Ende meines Beitrages und hoffe, wenigstens ein wenig verständlich meine Meinung dargelegt zu haben.
Und mit übertriebenem Selbstmitleid kann auch ich nicht so gut umgehen. Jedenfalls nicht, wenn die Situation nicht eindeutig oder nicht wirklich so ist, wie sie beschrieben ist, was aber wiederum nichts mit dem Gedicht zu tun haben muss, das ja dennoch gut sein kann...*kopfkratzt*. Also: solange die Wahrheit ausgedrückt wird - ok.
In diesem und der "Wahrheit", bzw. "Ehrlichkeit" Sinne: Ich bin froh über jede Anmerkung/Kritik zu meinen Gedichten, weil es mir zeigt, dass sie wenigstens gelesen werden.
Ayena
*Es ist schwer, es zugleich der Wahrheit und den Leuten Recht zu machen"
[Diese Nachricht wurde geändert von: ayena (geändert am: 25-03-00).] |
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