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geschrieben am: 06.06.2001 um 13:35 Uhr
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Episode 3:
Einige Tage später sah ich eine ältere Dame, die sehr lange brauchte, um aus ihrem Parkplatz am Einkaufszentrum herauszukommen. Ich dachte, sie würde es nie schaffen. Schließlich setzte sich ihr Wagen in Bewegung und bewegte sich langsam rückwärts aus der Parklücke. Ich fuhr ein wenig zurück, um ihr genug Platz zu lassen. Prima, dachte ich, endlich fährt sie raus.
Dann kam plötzlich ein schwarzer BMW und raste in der falschen Richtung in ihre Parklücke. Ich hupte und schrie "Das können Sie nicht machen, ich war zuerst da!" Der Kerl steig aus seinem BMW ohne mich zu beachten. Er ging auf das Einkaufszentrum zu, als ob er mich nicht hörte.
Ich dachte, "dieser Kerl ist ein Arschloch - es gibt viele Arschlöcher auf dieser Welt."
Ich sah, dass er an der Heckscheibe seines Wagens ein Schild "ZU VERKAUFEN" hatte. Ich schrieb mir die angegebene Telefonnummer auf, dann suchte ich mir einen anderen Parkplatz.
Einige Tage später saß ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Ich hatte gerade den Hörer wieder aufgelegt, nachdem ich die Nummer xx xx 33 angerufen und "Sie sind ein Arschloch!" gebrüllt hatte (es ist wirklich ganz leicht, ihn anzurufen, seit ich seine Nummer gespeichert habe).
Ich bemerkte die Telefonnummer des Kerls mit dem schwarzen BMW auf meinem Schreibtisch und dachte, es sei besser, auch ihn anzurufen.
Nach mehrmaligen Klingeln ging jemand ans Telefon und sagte "Hallo". Ich sagte: "Sind Sie der Mann, der seinen schwarzen BMW verkauft?" "Ja, der bin ich." "Können Sie mir sagen, wo ich ihn mir ansehen kann?" "Ja, ich wohne in Köln am Hansaring. Er gab die Nummer durch. Es ist ein gelbes Haus und der Wagen parkt genau davor." "Ich fragte: "Wie ist Ihr Name?" "Ich heiße Willi Schmitz." "Wann kann ich
Sie antreffen, Willi?" "Abends bin ich zu Hause. " "Hören Sie zu, Willi, darf ich Ihnen etwas sagen?" "Ja."
"Willi, Sie sind ein Arschloch!" und ich knallte den Hörer auf. Nachdem ich aufgelegt hatte, gab ich Willi Schmitz' Nummer in meinen Telefonspeicher ein. Eine Weile lief alles besser bei mir. Wenn ich jetzt ein Problem hatte, konnte ich zwei Arschlöcher anrufen.
Episode 4:
Nach einigen Monaten war es nicht mehr so schön, bei den Arschlöchern anzurufen und aufzulegen. Ich beschäftigte mich eingehend mit dem Problem und kam zu folgender Lösung: Zuerst ließ ich mein Telefon
Arschloch Nummer 1 anrufen. Der Mann hob ab und sagte freundlich "Hallo". Ich schrie: "Sie sind ein Arschloch", legte aber nicht auf. Das Arschloch fragte: "Sind Sie noch dran?" Ich sagte: "Ja." Er sagte: "Unterlassen Sie Ihre Anrufe." Ich sagte: "Nein." Er sagte: "Wie heisst du Kumpel?" Ich sagte: "Willi Schmitz". Er sagte: "Wo wohnst du?" "Hansaring." Ich nannte die Nummer. "Es ist ein gelbes Haus und mein schwarzer BMW steht davor." "Ich komme gleich vorbei, Willi. Du fängst am besten schon an zu beten." Ich sagte: "Ja, ich habe wirklich Angst, Du Arschloch!" und legte auf.
Dann rief ich Arschloch Nummer 2 an.
Er ging ran. "Hallo." Ich sagte: "Hallo, Du Arschloch!" Er sagte: "Wenn ich rauskriege, wer du bist..." "Was dann?" "Trete ich dir in den Arsch." "Gut! Ich gebe dir eine Chance, ich komme gleich vorbei, Du Arschloch!" Ich legte auf.
Dann nahm ich den Hörer wieder ab und rief die Polizei an. Ich sagte, ich wohne am Hansaring, nannte meine Hausnummer und würde meinen schwulen Geliebten umbringen, sobald ich nach Hause käme.
Ich stieg in meinen Wagen und fuhr zum Hansaring, um die ganze Sache zu beobachten.
Köstlich! Es war eine der größten Erfahrungen meines Lebens, zuzusehen, wie sich die beiden Arschlöcher vermöbelten, bevor die Polizei sie festnahm.
Ich kann nur sagen: ICH FÜHLE MICH GROSSARTIG!!! Ich wünsche Euch noch ein frohes Telefonieren.
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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