| "Autor" |
dem Brautpaar... |
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geschrieben am: 24.03.2000 um 22:32 Uhr
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[b] Brautnacht[/b]
Im schlafgemach, entfernt vom Feste,
Sitzt Armor dir getreu und bebt,
Dass nicht die List mutwillger Gäste
Des Brautbetts Frieden untergräbt.
Es blinkt mit mystisch heilgem Schimmer
Vor ihm der Flammen blasses Gold;
Ein Weihrauchwirbel füllt das zimmer,
Damit ihr recht genießen sollt.
Wie schlägt dein Herz beim Schlag der Stunde,
Der deiner Gäste Lärm verjagt;
Wie glühst du nach dem schönen Munde,
Der bald verstummt und nichts versagt!
Du eilst, um alles zu vollenden,
Mit ihr ins Heiligtum hinein;
Das Feuer in des Wächters Händen
Wird, wie ein nachtlich, still und klein.
Wie bebt vor deiner Küsse Menge
Ihr Busen und ihr voll Gesicht!
Zum Zittern wird nun ihre Strenge,
Denn deine Kühnheit wird zur Pflicht.
Schnell hilft dir Armor sie entkleiden
Und ist nicht halb so schnell wie du;
Dann hält er schalkhaft und bescheiden
Sich fest die beiden Augen zu.
(Goethe)
[Diese Nachricht wurde geändert von: elanda (geändert am: 25-03-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.03.2000 um 00:33 Uhr
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geschätzte elanda
trefflicher hätte es niemand beschreiben können.ich danke dir lächelnd
der Wolf
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