| "Autor" |
Fazit einer nacht wie jeder anderen |
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geschrieben am: 02.04.2000 um 18:25 Uhr
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Es ist eine nacht wie jede andere
Eine nacht wie jede andere und du stehst da
an der theke, mit einem Cuba Libre
trinkst schluck für schluck, unterhaltest dich mit deinem besten freund
welcher an deiner seite steht, nicht einen halben meter von dir entfernt
die musik gefällt dir eigentlich nicht, aber naja, samstags gehen die ja immer etwas softer ran
leicht beeinflusst ist dein kopf vom alkohol, doch nur leicht...
der rücken schmerzt ein wenig da der ganze tag in einem ungemütlichen lehnstuhl verbracht wurde.. fernsehen..
eine nacht wie jede andere
du unterhältst dich, lachst über eine peinliche situation in welcher du und dein bester freund sich heute befanden...
er sagt gerade: "oh ja, es war gemein von ihr"
welch ironie
plötzlich ertönt ein schrei, jemand brüllt: "zu boden", du hörst mehrere explosionen
du siehst plötzlich das gesicht deines besten freundes vor schmerz zusammenzucken
du bemerkst er ist am fallen
alles passiert so langsam, so undurchsichtig
du wunderst dich was passiert
was passiert ist
was passieren wird
du hasst den alkohol der dir das denken verlangsamt
das gehirn lähmt
da: du siehst wie blut spritzt und wie das gesicht deines besten freundes immer noch schmerzverzerrt ist
du siehst er liegt am boden
zwei weitere leute im lokal sind am fallen
gleich schlagen sie auf
du stehst immer noch regungslos da, verstehst nicht
du drehst den kopf
du siehst den lauf einer waffe in deine richtung zeigen
du siehst weissen nebel von ihr ausgehen, stark komprimierte luft..
pulsierend.. blitzend..
du bist taub
du fragst dich immer noch was los ist, solltest es eigentlich shcon längst wissen, aber du kannst nicht verstehen
du siehst leute sich zu boden werfen, laufen, springen
du verstehst
schaust wieder zu deinem freund hinunter
blut.. fleisch... schmerz...
er schaut dich bittend an, flehend...
du willst dich zu ihm bücken, willst ihn aufrichten
doch du weisst du darfst nicht ob der bedrohung
instinktiv greifst du unter deine jacke, fühlst den griff einer waffe...
doch du kannst nicht tun, was eben hier schon geschah
du bemerkst wie die macht die man manchmal zu haben glaubt in ihr gegenteil verwandelt wird...
du spürst einen tiefsitzenden schmerz in deinem bein und bemerkst..
du spürst ihn zum zweiten mal
du siehst das gesicht dessen, der dies tat
liest so viel darin, so viel unbeschreibliches
du rennst, fliehst, humpelst
bemerkst erst nun das chaos um dich herum
eine nacht wie jede andere eben
und ihr resultat
[Diese Nachricht wurde geändert von: hohenpriester (geändert am: 02-04-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2000 um 19:44 Uhr
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[i]jagt ihr kalte schauer über den rücken[/i]
aber fantastisch geschrieben!!
khadija |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2000 um 20:30 Uhr
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| [i]fügt nur noch hinzu:[/i] Warum tat ich es nicht.. ihn retten? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2000 um 22:19 Uhr
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Weil es dein Todesurteil gewesen wäre...du hast richtig gehandelt!
Du weißt, ich bin Rollenspieler und du weißt auch, wie genau ich das alles vor mir sehe, dich, die Bar, deinen Freund... Und glaub mir, du hättest nichts tun könne, so, wie du gehandelt hast, war es richtig!
Es tut mir Leid..
Dein echt guter Freund Hunter
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