Auf den Beitrag: (ID: 26216) sind "8" Antworten eingegangen (Gelesen: 328 Mal).
"Autor"

Sophist

Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 08.04.2000    um 05:02 Uhr   

[i]Sophist[/i]

NEIN, - ich möchte es nicht !
die Wahrheit hören
Deine Wahrheit
Dein Empfinden
Deinen Spiegel vorgehalten bekommen
in dem ich mich nicht mehr wiedererkenne
verzerrt
verkannt
verbogen
jedes Wort ein Hieb
jedes Wort ein Handstreich
jedes Wort ein Stich
Schweig !
nach dem Schmerz
die Wunde heilt
vernarbte Seele bleibt zurück
alles hinterlässt Spuren !
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 08.04.2000    um 13:42 Uhr   

..spuren im Sand,
wer ist sie gegangen.
...spuren im Kopf,
wer hat sie begangen.
...spuren in mienem Herz,
zeichnen meinen Schmerz.
...spuren auf meiner Selle,
doch wer wäre ich noch,
wenn ich sie wieder her gebe....

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 08.04.2000    um 15:13 Uhr   

[i]Schmerz[/i]
Bist du da,
- dann schmerzt es
Wenn nicht,
- dann schmerzt es
aber, - man gewöhnt sich daran.

[Diese Nachricht wurde geändert von: starchaser (geändert am: 08-04-00).]
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 08.04.2000    um 19:35 Uhr   

[i]Gewohnheit[/i]
Gewohnheit gibt Sicherheit, hilft über den Alltag hinweg. Gewohnheit macht aber auch träge, manchmal auch krank. Zuviel Gewohnheit bedeutet Stillstand an einem bestimmten Punkt. Negation des ewigen Wandels und damit, - des Lebens.
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 08.04.2000    um 20:58 Uhr   

[i]Sakralisierung profaner Banalität[/i]
zusammen sein,
und doch allein
ohne Worte
die vielen kleinen Wunden
nicht verheilt, - notdürftig verbunden
werden sorgsam gepflegt
im Ritual
laufender Hamster im Rad
und meersüchtiger Lemming zugleich
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"Autor"  
Nutzer: wupel
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geschrieben am: 09.04.2000    um 22:33 Uhr   
Kann man sich an den Schmerz gewöhnen?
Sollte man sich an den Schmerz gewöhnen?
Will man sich an den Schmerz gewöhnen?
Sehr schnell laufen manche Hamster, mitsamt Rad, im Labyrinth des Minotaurus, und finden nicht mal mehr die Klippe der Lemminge...
womöglich
gibt es zuviel "deine" Wahrheiten auf der Welt
zuviel, was gequotet werden kann
zuviel Spieglein, Spieglein an der Wand, die immer nur das eine, gleiche, selbstverliebte Gesicht zeigen
womöglich
ist der Schmerz nur das Eingeständnis der Unmöglichkeit, die Aufgabe der Hoffnung, sich im Spiegel der Augen Anderer zu sehen
-----auch quote---
....und gib mir so die Chance, meine Kniescheibe endlich zwischen meine Augen zu plazieren, um es so dem Einen zu ermöglichen, tief ins Andere zu schauen....
-Tagebuch von vor 6 Jahren-
---------------------
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 10.04.2000    um 01:51 Uhr   
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>
Der kleine Mensch, sonderlich der Dichter — wie eifrig klagt er das Leben in Worten an! Hört hin, aber überhört mir die Lust nicht, die in allem Anklagen ist!
Solche Ankläger des Lebens: die überwindet das Leben mit einem Augenblinzeln. »Du liebst mich?« sagt die Freche; »warte noch ein wenig, noch habe ich für dich nicht Zeit.«
Der Mensch ist gegen sich selber das grausamste Tier; und bei was sich »Sünder« und »Kreuzträger« und »Büßer« heißt, überhört mir die Wollust nicht, die in diesem Klagen und Anklagen ist !
Und ich selber — will ich damit des Menschen Ankläger sein? Ach, meine Tiere, das allein lernte ich bisher, daß dem Menschen sein Bösestes nötig ist zu seinem Besten,
— daß alles Böseste seine beste Kraft ist und der härteste Stein dem höchsten Schaffenden; und daß der Mensch besser und böser werden muß.
[i]genesender Zarathrustra[/i]
<HR></BLOCKQUOTE>
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"Autor"  
Nutzer: orla
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geschrieben am: 10.04.2000    um 14:24 Uhr   

..stetig treiben wir foran,
mit allen Taten hinter uns,
mit Fehlern die werden
und Fehler die wir begannŽ.
Das Tape läuft weiter,
eine Stopptaste gibt es nicht,
überlege nur was du tust,
schau dir ins Gesicht.
Was einst mal war,
soll es wieder werden,
was einst mal ist,
werden wir erst zu spät merken.
Wir werden uns schon richten,
uns einst selbst vernichten,
erinnern uns was auf dem Wege lag,
guter und schlechter Tag.
...doch gut, das ich gegangen bin...
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"Autor"  
Nutzer: wupel
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geschrieben am: 10.04.2000    um 22:30 Uhr   
..völlig angetan von den Einschalt"quoten"..
und doch
Wer bist du???
Nicht der Spiegelfechter, der den Degen, das Florett masochistisch ins eigene Fleisch jagen muß ; nein, da ist mehr!
[i]könnt jetzt Quoten quoten um WAS zu beweisen?[/i]
[b]Gesezt, daß nichts anderes als real "gegeben" ist als unsere Welt der Begierden und Leidenschaften, daß wir zu keiner anderen "Realität" hinab oder hinauf können als gerade zur Realität unserer Triebe - ......[/b] auch ein wenig Nietzsche
setzen wir es nicht--oder doch--oder doch nicht??
Drehen,
den Kochlöffel in der Suppe des Lebens
dabei womöglich den Liebstöckel zermalmend
egal
zermalmt
zerkocht
zerfetzt.......
nicht zernarbt schlußendlich, weil genossen im Augenblick
(Mutter Liebstöckel im Garten treibt derweil triebhaft neue Triebe-gnadenlos, spiegellos-)
[i]das Empfinden empfindet empfindlich,
das Leiden leidet leidlich (manchmal leidenschaftlich),
die Schmerzen schmerzen schmerzlich
und das Lächeln lächelt
manchmal lächerlich
(und bekommt lange Holznasen[/i]
"unruhige Blicke im Stehn und im Spähn und Warten:-der Freunde harr ich, Tag und Nacht bereit,
Wo bleibt ihr Freunde? Kommt!, `s ist Zeit! `s ist Zeit"- mal ein wenig Schopi..
und weil Schopi echt "cool" ist
"Dies Lied ist aus,- der Sehnsucht süßer Schrei erstarb im Mund:....."
starchaser-quote-------
"NEIN-ich mag es nicht"!!!!!!!
und doch......
[Diese Nachricht wurde geändert von: wupel (geändert am: 10-04-00).]
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