Auf den Beitrag: (ID: 26218) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 300 Mal).
"Autor"

Tagebuch

Nutzer: talya
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.01.2005
Anzahl Nachrichten: 5

geschrieben am: 09.04.2000    um 01:15 Uhr   
Nichts Erhabenes mehr was bleibt.
Nur die Leere, Öde - Normaliät ? bestimmt mein Dasein.
Normalität - Ein Fluch ? - Oder das was ich erstrebe ?
Die Lethargie hat mich wieder gepackt, umschlungen, aufgesogen.
Ich funktioniere - funktioniere.
Mein Lächeln ist mechanisch.
Ja, ich atme, meine Worte füllen die Stille.
Doch bin ich es die spricht ?
Nie war ich mir so fern.
Körper scheint mir Ballast,
der Herzschlag wie Hohn -
und sogar das Sterben scheint sinnlos.
Ist nicht alles künstlich was ich tue, sage, fühle ?
Von mir erschaffen um Jemand zu sein.
Der Zwang nach Besonderheit.
Eine Tiefe vorzutäuschen die ich nicht besitze und von der ich glaubte sie einst besessen zu haben ?
Fürchte ich mich davor zuerst in meinen Augen gewöhnlich zu sein ?
Ein Teil der Masse - gesichtslos - gefühllos.
Talya
"Oft gehöre ich ganz zur Menge, mit mir und meinem Gesicht; aber im schlechten Sinn"
Peter Handke

  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_redorb
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.12.2003
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 09.04.2000    um 11:15 Uhr   
Normalität...
auch ich spüre sie des öfteren und habe das Gefühl sie würde mir den Atem nehmen...
Aber hin und wieder (vielleicht nur für einen kurzen Moment) WEISS ICH dass ich etwas BESONDERES bin...
Und dann weiss ich wieder, dass es sich zu leben lohnt.
--
Ich weiss wie selten dieses Gefühl sein kann... und ich verzweifle, wenn es eine Zeit ohne es gibt...
Aber ich weiss, dass es Menschen gibt, die in mir das sehen, was ich bin...
--
*sich verneigt*
Red
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_hunter18
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 113

geschrieben am: 11.04.2000    um 20:16 Uhr   
Ja, auch ich kenne dieses Gefühl, doch nur selten überkommt es mich,
...doch dann, genau dann erschreckt es mich!
Doch ich weiß wer ich bin, was ich bin, und was ich verändern und schaffen kann...
...und auch ihr könnt dies, wenn ihr nur den Schlüssel findet, verscuht das Licht im Dunkeln zu finden, das ganz Sachte am Rande des Horizontes schlummert, doch wenn es erkannt wird, beginnt es zu strahlen und erleuchtet den ganzen Himmel!
#tief verneig und auf seinem Pferd davonreitet
  Top