Auf den Beitrag: (ID: 26237) sind "23" Antworten eingegangen (Gelesen: 459 Mal).
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Gewalt

Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 12.04.2000    um 16:17 Uhr   
Gewalt? Warum?
um macht auszuüben?
um stärke zu zeigen?
Gewalt? Weshalb?
weil du angst hast?
weil du verzweifelt bist?
Gewalt? Wieso?
weil du minderwertigkeitskomplexe hst?
weil du etwas beweisen willst?
Gewalt? Wofür?
weil du angesehen werden willst?
weil du auffallen willst?
Gewalt? Wogegen?
gegen wehrlose?
gegen ausländer?
Gewalt? Weswegen?
aus langer weile?
weil du aggressiv bist?
[b]Gewalt? Wozu? [/b]
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 13.04.2000    um 14:27 Uhr   

..soviel Leid auf dieser Welt...
...hätte ich die Macht Gewalt zu verhindern,
hätte ich das Geld, Leid zu lindern,
so würd ich es tun,
darum kann ich auch nicht verstehen,
das die, die es könnten,
nur zu sehen....

Wie soll man verstehen.....in dieser Welt...
...wo soviel Leid, nur wegen Geld....
Ich weiß daas es auch aus Emotionen entsteht...es ist also ohne nicht möglich, da Leben ohne emotionen nicht geht.
Ich kann keien Antwort geben, zu etwas, das ich nicht verstehen kann.
Finde keine Erklärung weil ich es nicht nachvollziehen kann.
...ich hoffe es war dir trotzdem recht, das ich etwas dazu geschreiben habe....
...orla
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"Autor"  
Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 17.04.2000    um 15:44 Uhr   
mir geht es ganz genau, wie dir, ich kann auch keine antworten finden.
wir sehen immer all das, was wir eigentlich auch garn nicht sehen wollen.
werden aber immer wieder darauf gestoßen und mit der nase draufgestupst.
wir versuchen uns zu wehren, doch es scheint sinnlos.
wir wissen keine antworten, also wissen wir auch nicht, wie wir uns gegen solche erscheinungen, wie gewalt schützen können, oder was wir dagegen tun können.
alle in allem ziemlich arm...
zu was sind wir dann am leben, wenn wir nicht fähig sind gemeinsam lösungen, antworten zu finden?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.04.2000    um 17:07 Uhr   

nun, - wir üben noch .. und augenscheinlich sind einige wenige weiter als die anderen .. was es diesen nicht unbedingt leichter macht

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"Autor"  
Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 19.04.2000    um 11:46 Uhr   
gibt es einen kompromiss?
wenn ja, können wir hoffen ihn zu erreichen??
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Nutzer: erzähler
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geschrieben am: 19.04.2000    um 23:18 Uhr   
Die Gewalt gegen mich
Läst mich Fühlen
was ich mir antat
als ich begann nur zu Träumen
Die Gewalt gegen andere
Lässt mich fühlen
das ich nicht allein bin
ich nicht schuld war
Niemand versteht mich
Die Gewalt lässt die Probleme vergessen
die niemanden interessieren

ÄRZTE " Nur weil du Probleme hast die keinen interessieren bist sdu ein Faschisst"

Der Erzähler

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 20.04.2000    um 03:53 Uhr   

theoretisch gesehen gibt es keinen kompromiss
praktisch gesehen bin ich mir nicht sicher .. der mensch ist keine einheit, - leider.
aber die hoffnung hat ihre berechtigung ! mehr noch der wille.

[i]wille[/i]
wenn alle dasselbe wollen erreichen sie es
wenn einige dasselbe wollen erreichen sie es in ihrem umfeld
wenn zwei dasselbe wollen erreichen sie es - für sich
wenn einer etwas erreichen will dann erreicht er es .. für sich

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Nutzer: Gast_chromatom
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geschrieben am: 23.04.2000    um 00:19 Uhr   
blut, das rote elixier des lebens
hab es geschmeckt, hab es genossen
versucht, ihm zu entgehn - vergebens
blut, so süss, so leicht vergossen
(süsses blut, chromatom)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 23.04.2000    um 16:26 Uhr   
[b]Der Sinn des Lebens[/b]
Sich pausenlos darauf berufen, daß eins und eins zwei ist,
und ausschließlich verstehen wollen, was sichtbar und vorhanden ist
der sogenannten Realität ausgeliefert auf Verderb und Gedeih.
Du meinst, das kann doch nicht der Sinn, das kann doch nicht
der Sinn des Lebens sein.
Andererseits weiß man ja, daß es zu nichts führt und daß man,
wenn man nachdenkt, nur immer blöder und verwirrter wird.
Die sogenannte Realität ist übermächtig und sie holt dich
immer wieder ein. Der Sinn des Lebens wird uns, glaub ich, der
Sinn des Lebens wird uns immer verborgen sein.
Aber obŽs an Sinn hat, wenn ich nach dem Sinn frag, das will
ich nicht beurteilen, das steht mir nicht zu.
Ich spür nur den Drang, wenn ich ihn nicht auslebe werde ich
krank und finde keine Ruhe.
Was zu alt wird, das muß sterben, etwas neues kommt auf die
Welt. Es braucht einen Platz, es muß atmen, und es kostet Geld!
Darum: Es lebe der Existenzkampf. Seit ewiger Zeit, so brutal
und oh so gemein.
Der Sinn des Lebens ist es glaube ich, der Sinn des Lebens ist
es, stärker zu sein, stärker zu sein, stärker zu sein,
[i]Ambros Wolfgang[/i]
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 24.04.2000    um 07:10 Uhr   

[b]Totschlagen[/b]
Erst die Zeit
dann eine Fliege
vielleicht eine Maus
dann möglichst viele
Menschen
dann wieder die Zeit
[i]Erich Fried (1921-88)[/i]
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 25.04.2000    um 13:39 Uhr   

..es wird immer Hoffnung geben
..immer ein Weg
..immer eine Wahl
Wir wissen nicht was richtig ist,
können nur probieren
Solang es Böses gibt,
wird es auch gutes geben
...alles kommt zu uns,
wärend wir durchs Leben gehen...
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Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 25.04.2000    um 20:19 Uhr   
Die Gewalt gehört in mein Leben
Gewalt gegen mich und alles
Genau wie die Liebe
sie gehört in mein Leben
doch ich seh sie nicht
ich spür sie nicht
Alles was ich spür ist Gewalt
Gewalt gegen mich
von allen Seiten
Ž

Madnes

...
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Nutzer: Gast_badshaolin
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geschrieben am: 25.04.2000    um 21:05 Uhr   
Gewalt.
um mich,
gegen mich,
mit mir zu meinem Schutz.
Tod.
wieder gegen mich.
mein Tod.
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"Autor"  
Nutzer: orla
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geschrieben am: 28.04.2000    um 10:32 Uhr   

Tot ist
was sích in der Strömung leiten lässt
ist was keine Lust mehr zeigt
was treibt ohne zu gehen
...als Leiche unter Leichen
Krönung der Schöpfung
Mensch ohne gleichen
Tod ist
was sich selbst aufgibt!
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2000    um 14:14 Uhr   
Automaten und Zombies sind tot
sich selbst Aufgebende wohl noch nicht
Auf der anderen Seite jedoch;
steht Selbstaufgabe für Sieg oder Niederlage ?
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"Autor"  
Nutzer: orla
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geschrieben am: 28.04.2000    um 14:55 Uhr   

ist man noch wer man ist
wenn man nicht zu sich steht
sich lenken lässt
sich halt aufgiebt
wenn man nicht mehr fühlt
einem alles egal wird
ja, ich denke schon
das man dann eine Leiche ist
wenn ich alles wegwerfe was mich ausmacht
bleibt doch nichts mehr übrick
als eine kalte Hülle

*zwinkert zu Starchaser*

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Nutzer: firefox
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geschrieben am: 28.04.2000    um 15:30 Uhr   

Gewalt = negativ?
Ich denke nicht unbedingt.
Man kann gewaltig auf die fresse fallen -> negativ.
Man kann aber auch gewaltig verliebt sein daran sehe ich nichts negatives.
Gewalt hat einen faden Beigeschmack weil heute Gewalt meistens mit Mord und Todschlag in Verbindung gebracht wird.
Aber wenn man einmal andere Seiten betrachtet dann sieht man eine andere Art der Gewalt.
Z.B.: Naturgewalten, zwar teilweise in ihren Arten den Tod beinhaltend aber trotzdem zu schön sich ihrer zu verschließen.
Im Frühjahr die reissenden Bäche oder Fluten, ein Ausdruck purer Kraft, oder auch purer Zerstörung.
Im Winter: Gibt es einen schöneren Anblick als einen Tannenwald vom Schnee bedeckt?
Und doch ist es für viele Lebewesen ein Kampf ums überleben sich durch diesen Anblick zu kämpfen.
Gewalten sind um uns und in uns gefesselt, entfesselt, in ihrer Art nicht immer leicht zu erkennen. Und doch leben wir...
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2000    um 18:27 Uhr   
Ich denke, es geht ganz offensichtlich um negative gewalt. gewalt die unterdrückt, die körperlich seelische entwicklung und verwirklichung eindämmt.
--------------
wenn ich alles wegwerfe was mich ausmacht, dann schaffe ich raum für neues.
in die schale kann wieder gegossen werden ohne dass sie überschwappt.
der mensch steht sich oft genug gerade durch das was ihn momentan ausmacht selbst im wege.
die qualität wird bestimmt durch die füllung des nun leeren raums. konformität, fremdbestimmung usw wären sicherlich negative inhalte.

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Nutzer: orla
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geschrieben am: 29.04.2000    um 13:09 Uhr   

..muß ich alles über Bord werfen, um nicht in der Entwicklung stehen zu bleiben?
Muß ich alles ab geben, meine ganze Person, alles was ich, ich nenne?
Muß ich ein anderer Mensch werden, um voran zu kommen?
Eine wirklich schlimme Vorstellung...
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Nutzer: firefox
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geschrieben am: 29.04.2000    um 21:40 Uhr   

Wenn ich alles wegschmeisse was mich ausmacht bin es dann noch Ich den Ich im Spiegel sehe?
Warum sein selbst verleugnen, was is was man aus sich macht, warum soll Ich konform zu allen anderen sein wenn es denn doch nicht Ich selbst bin der Akzeptiert wird sondern ein aufgesetztes Ego.
Wird man nur akzeptiert wenn man sich in die Vorstellungen der andern presst?
Da hab Ich keine Lust zu!
Ich verwandel mich nicht zu Formwandlernur um anderen zu gefallen!
Nemmt die Menschen mit ihren Fehlern an oder Ihr werdet nie Glück finden.
Wie es so geschrieben wurde:
Es gibt keine perfekten Menschen!
Nur Perfekte Absichten und Ziele!
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"Autor"  
Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 29.04.2000    um 21:52 Uhr   
Die Frage ist was man wegwirft
das was man selber ist
oder das was aus einem gemacht wurde.

Madnes
...

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Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 02.05.2000    um 15:32 Uhr   
Nein, keiner soll sich aufgeben müssen, um so zu sein, wie andere einen haben wollen, oder um mitreden zu können, oder ähnliches.
jeder soll sich selber finden und zu dem stehen, wer, was und wie er ist...
keiner soll sich geben, wie er nicht ist, weil er sonst tot ist...
wer sich der macht hingibt mit sich machen zu lassen, was andere wollen, der ist in meinen augen selber schuld...-vielleicht schwach
alles eine willenssache...
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 02.05.2000    um 15:39 Uhr   
ich glaube da sind alle einer meinung
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Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 06.05.2000    um 13:10 Uhr   
glaube ich auch
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