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Trauerweide

Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 25.04.2000    um 15:29 Uhr   
langsam wird die Sicht wieder klarer
doch Dunst hüllt den stillen Ort ein.
In dessen Mitte die Trauerweide steht, um die leise die Zweige im Winde seufzen...
Bedächtig steht sie da...die sanften Blätter streichen kühl
über die knorrige Rinde,
den dunklen Stamm,
der schweigt, doch
soviele Geheimnisse birgt...
kaltes gelb-grau lässt die sinkende Sonne hinterm Dunst am Horizont nur noch
erahnen...
einsame Fußspuren führen zur Weide,
der Platz, wo sie einst ruhten, ist leer.
ein leises Flüstern vergangener Worte
bleibt zurück und malt die
Erinnerung aus...
von Gewesenem
leise führen die Spuren hinfort...auf unbekannte Wege...
[i]wohin immer sie gehen mögen...sei gewiß, dass eine kleine Sonne ihren Weg hin und wieder in Gedanken erhellen mag...[/i]
...für...
by Ayena
[Diese Nachricht wurde geändert von: ayena (geändert am: 25-04-00).]
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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 25.04.2000    um 23:53 Uhr   
kuba...bitte löschen...
ayena
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Nutzer: Gast_hunter18
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geschrieben am: 27.04.2000    um 01:06 Uhr   
Ein Baum
********
(Baum=personifiziertes Wesen)
Ich schneide nun das Haar nicht mehr
Horch nie wieder Blätter treiben
Der Wald pflanzt Hölzer in mein Herz
Ich streck die Arme himmelwärts
Um immer hier zu bleiben
Die Nägel senken sich hinein
Ins Reich der Mutter Erde
Schon krümmt und bricht sich mir die Haut
Hab Sand und Steine viel verdaut
dass ich, so müde werde
Ein Baum, mit weidenem Gesicht
Mit Moos in meinem Haar
Die Haut so hard wie Stein
Durch meine Finger geht der Wind
WarŽs gestern, war es heute
Den Winter lang werd ich niccht wach
Ein Specht klopft an mein Schädeldach
Und hofft, auf fette Beute
Mein Haupt wird grün, der Sommer kommt
Mit Tautropfen und Regen
Ein Zittern geht durch meinen Stamm
Ich hör sie schon, sie kommen an
Die Männer mit den Sägen
Ein Baum, mit weidenem Gesicht
Mit Moos in meinem Haar
Die Haut so hard wie Stein
[i]verneig und davonreitet[/i]
Dein und eurer Jäger



[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter18 (geändert am: 27-04-00).]

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Nutzer: Gast_hunter18
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geschrieben am: 27.04.2000    um 01:07 Uhr   
[i]bitte nicht wegwerfen, sonst war all die Müh umsonst!
Denn sonst hat das Gedicht keinen Sinn[/i]

[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter18 (geändert am: 27-04-00).]
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Nutzer: Gast_puc
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geschrieben am: 27.04.2000    um 13:36 Uhr   
[i]anerkennend zu hunter den kopf neigt[/i]
so ich der geschichte tiefen hintergrund nicht mit steinchen zum ringeschlagen zu bewegen wage so sind die zeilen des jägers einfach nur schön. ...und eine melodei vermag den reim zum leben zu erwecken ;-)
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Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 27.04.2000    um 23:28 Uhr   
welchen Sinn meinst du, Hunter?
Ayena
[Diese Nachricht wurde geändert von: ayena (geändert am: 27-04-00).]
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2000    um 00:24 Uhr   

wie schon berichtet
hat der nebel sich gelichtet
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