| "Autor" |
Zeit |
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geschrieben am: 25.04.2000 um 20:51 Uhr
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Gedanken über die Zeit
Ihr lebet in der Zeit
und kennt doch keine Zeit
So wisst ihr Menschen nicht von
und in was ihr seid
Das wißt ihr
daß ihr seid in einer Zeit geboren.
Und daß ihr werdet auch in einer Zeit verloren.
Was aber war die Zeit
die euch in sich gebracht?
Und was wird diese sein
die euch zu nichts mehr macht? Die Zeit ist was
und nichts
Der Mensch in gleichem Falle
doch was dasselbe was
und nichts sei.
zweifeln alle.
Die Zeit die stirbt in sich
und zeugt sich auch aus sich.
Das kommt aus mir und dir
von dem du bist und ich.
Der Mensch ist in der Zeit;
sie ist in ihm ingleichen.
Doch aber muß der Mensch
wenn sie noch bleibet
weichen.
Die Zeit ist
was ihr seid
und ihr seid
was die Zeit
Nur daß ihr weniger noch
als was die Zeit ist
seid.
Ach daß doch jene Zeit
die ohne Zeit ist kähme
Und uns aus dieser Zeit in ihre Zeiten nähme.
Und aus uns selbsten uns
daß wir gleich könnten sein
Wie der ist
jener Zeit
die keine Zeit geht ein.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.04.2000 um 22:01 Uhr
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| badshaolin, würdest du bitte den namen des verfassers dazuschreiben, wenn du fremde gedanken veröffentlichst? dieses gedicht ist von paul fleming - und nicht von dir ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.04.2000 um 15:53 Uhr
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Natürlich, tut mir leid, hab ich vergessen.
Das Gedicht ist von Paul Fleming um 1634 verfasst worden. |
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