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"Autor"

Blumenzauber

Nutzer: sceada
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geschrieben am: 29.04.2000    um 20:39 Uhr   
[b]Blumenzauber [/b]
[i]Entstanden aus einer Vorgabe von Elanor*: Gefängnis, Geheimer Schlüssel, Paradiesvogel und Blume[/i]
Okay, ist nicht ganz genau übernommen worden - aber im Prinzip sind alle Komponenten drin... [i]lächelt...[/i]
In einem fernen Land, wo die Sonne länger über den Himmel zieht als der Mond des Nachts zu sehen ist, wo die Bäume so groß waren, dass noch nicht einmal der Palast des Königs sie überragte und wo die Menschen noch im Einklang mit der Natur lebten, lebte auch der Paradiesvogel, als einziger seiner Art. Die Menschen erzählten sich, dass die Schönheit der Natur vom Paradiesvogel beeinflusst wurde, und sie hielten den Vogel in Ehren, damit ihre Ernte nicht durch ungünstige Einflüsse vermindert würde.
Der König des Landes lebte in seinem prächtigen Palast, der vor Reichtum und Überfluss nur so strotzte. Für ihn zählten vor allem Äußerlichkeiten, und er gab nicht viel auf das Gerede der Leute. Schließlich besaß er einen Garten voll der wunderlichsten Blumen, und die waren alle von ihm geschaffen worden. Der Paradiesvogel mit seinem wunderschönen Gefieder interessierte ihn, und er wollte ihn haben. Sein Sohn Dehamon hingegen war ein Freund der Tiere und konnte sie nicht in Gefangenschaft sehen.
Der König schickte deswegen seine treuesten Jäger aus, die ihm den Paradiesvogel lebend fangen sollten. Doch so sehr die Jäger sich auch anstrengten, sie hatten keinen Erfolg. Schließlich wurde der König böse, und die Jäger stellten dem Vogel eine Falle. Der arme Vogel war zwar auf der Hut, aber mit dem Fischernetz hatte er nicht gerechnet, und so wurde er vor den König geschleppt. Der entließ die Jäger mit einem Wink seiner Hand und sperrte den Vogel eigenhändig in einen Käfig. Dann nahm er den Schlüssel in seine Hände, legte sie an die Brust, und als er sie wieder öffnete, hielt er eine kleine rote Blume mit geschlossener Blüte in der Hand. Er lächelte, ging zu seinem Garten, einer Wiese voll der verschiedensten Blumen, die alle verzaubert waren. Mitten unter sie pflanzte er die kleine Blume, die man unter all den anderen leicht übersehen konnte. Zufrieden lächelnd ging er wieder in sein Schloss zurück.
In seinen Räumen wartete schon Dehamon auf ihn. "Warum hast Du ihn eingesperrt?"
Der König sah ihn kalt an. "Kümmere Dich um Deine Angelegenheiten, nciht um meine."
"Lass ihn wieder frei!"
"Niemals", antwortete der König fest. Dehamon sah ihm nur kurz in dei Augen, dann verließ er wortlos das Zimmer. Im Hof sattelte er sein Pferd und ritt in den Wald, immer noch wütend.
Da stand plötzlich eine alte Frau vor ihm, die von den Dörflern als Hexe angesehen wurde und mit einem Gemisch aus Achtung und misstrauen angesehen wurde. Es war die alte Sandina, und sie sah ihn so unverwandt an, dass er sein Pferd vor ihr zum Stehen brachte.
"Was wollt Ihr von mir?"
"Ich könnte Euch helfen, Prinz Dehamon", antwortete sie.
"Woher wollt Ihr wissen, dass ich Hilfe benötige?"
Die Alte zog eine Glaskugel unter ihrem Gewand hervor. "Ihr wollt den Paradiesvogel befreien. Ich kann Euch sagen wie."
"Dann sagt es!"
"Ihr seid noch zu wütend. Beruhigt Euch ersteinmal."
Dehamon wollte erst böse antworten, aber dann ließ er es sein und stieg von seinem Pferd.
"Na gut."
"Ich werde es Euch sagen, aber Ihr müsst mir dafür einen kleinen Gefallen erweisen."
Das hätte er sich ja denken können. "Worum handelt es sich?"
"Ihr sollt mir eine Blume aus dem Garten Eures Vaters besorgen. Dort werdet Ihr auch den Schlüssel für den Käfig finden."
Der Prinz neigte den Kopf. "Ich bin einverstanden. Sagt mir, was ich tun muss."
"Seht her." Sie strich mit der Hand über die Kugel. Grauer Nebel erschien in dem Kristall, der sich zu einer Blume formte, die eine blaue Blüte trug. "Das ist die Blume, die Ihr mir bringen sollt. Und dies hier..." Wieder strich sie über die Kugel, und eine andere Blume erschien, mit einer roten Blüte. "...ist die Blume, die in ihrer Blüte den Schlüssel trägt. Aber si
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Nutzer: sylph
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geschrieben am: 30.04.2000    um 03:33 Uhr   
Begruesst hocherfreut sceada...
Eigentlich wollte ich Elanor den Vortritt lassen, da Du die Geschicht aus Ihren Vorgaben entwickelt hast...
allerdings.... will nur kurz einen Applaus und ein riesen grosses Lob loswerden... sollte ich jemals Nachwuchs haben so werde ich ihnen Deine Geschichten vorlesen...Damit sie lernen und begreifen...

*schnell davonhuscht...
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 30.04.2000    um 15:18 Uhr   
hoffentlich ein vegetarisches königreich .. [i]smile[/i]
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