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"Autor"

Sonnenblumenland

Nutzer: sceada
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geschrieben am: 01.05.2000    um 01:53 Uhr   
[b]Die Diebin im Land der Sonnenblumen [/b]
[i]Diese Geschichte ist aus einer Vorgabe von Elanda entstanden - Diebin, Sonnenblume und Hund.[/i]
Wieder einmal reiste die Diebin Laranda mit ihrem Hund Argol durch das Land. Im letzten Dorf war sie mittlerweile auffällig geworden, und da hielt sie es doch für besser, sich einfach mal abzusetzen. Sie ging einfach immer der Sonne nach, weil sie es so schön fand, wenn sie vor ihr hinter den Hügeln versank. Mal waren ihre Abende von gelb überschwemmt, an anderen war es eher Rot, und die wenigen Sträucher leuchteten in Mischungen aus Licht und gefärbtem Grün. Die Ebene hier war leer und ohne eine Menschenseele, nur hin und wieder begegnete sie einer Herde Antilopen oder sah einen Hasen in seinem Loch verschwinden. Vor ihr erhoben sich einige Hügel, die ziemlich falch aussahen, aber als sie auf der anderen Seite hinunterblickte, staunte sie über die plötzliche Veränderung, denn unter ihr breitete sich ein Meer von Sonnenblumen aus, und nirgendwo war eine Hütte zu sehen oder eine sonstige Behausung, die auf eine Plantage schließen ließ. Aber neugierig wie sie war, folgte sie einfach einem kleinen, ausgetretenen Pfad den Hügel hinunter in das Feld hinein. Die Sonnenblumen standen so hoch, dass sie nicht mehr über sie hinwegsehen konnte, und sie fühlte sich leicht eingeengt. Dadurch, dass der Pfad nciht gerade verlief sondern sich eher durch das Feld schlängelte, war er uneinsehbar, und Laranda wusste nicht, welche Überraschung sie hinter der nächsten Kurve erwarten würde. Sie war froh, dass Argol an ihrer Seite war, denn dieses Feld war ihr doch ein wenig unheimlich. Dann, ganz plötzlich, öffnete sich vor ihr der Pfad zu einer Lichtung, auf welcher eine kleine flache Hütte stand. Sie runzelte die Stirn, denn wer sollte hier in diesem Feld wohnen? Die Frage wurde ihr sofort beantwortet, denn die Tür öffnete sich und ein Mann von unbestimmbarem Alter kam heraus. Er trug nur eine Tunika und eine einfache Hose, beide in grünlichen Farben gehalten. Seine Haare waren braun und lang, wurden hinten von einem geflochtenen Hanfband zusammengehalten.
"Seid mir willkommen in meinem bescheidenen Heim. Wollt Ihr mit mir zu Abend essen?"
Laranda war etwas verwirrt ob der Einladung, aber sie nahm sie schließlich an. Im Inneren der Hütte befanden sich nur wenige Möbel, eine Lagerstatt, ein Tisch mit zwei Stühlen und eine Kochstelle. Der Mann bot ihr einen Stuhl an und reichte ihr eine Schüssel mit Suppe.
"Ich habe Euch schon erwartet", sagte er plötzlich, und Laranda sah erstaunt hoch. Der Mann lächelte, reichte aber erst Argol etwas zu essen, bevor er ihr antwortete. "Ich habe 53 Jahre auf Euch gewartet, und nun endlich seid Ihr gekommen."
Das verwirrte Laranda jetzt völlig. Schließlich war sie vor 53 Jahren noch gar nicht geboren gewesen, geschweige denn, dass ihre Eltern sich schon kannten...
"Ich bin hierher geschickt worden, um Euch einen Auftrag zu geben."
Das verstand die Diebin schon eher, und sie deutete dem Mann an, fortzufahren.
"Ich werde Euch etwas zu diesem Land erzählen...", fing er an, und Laranda lauschte, während sie ihre Suppe löffelte.
"Einst war die Ebene hier genauso grasbewachsen wie die andere hinter den Hügeln auch. Das Schlangenvolk lebte hier, eine alte Rasse, langlebig und zäh. Sie dienten ihrer Königin und taten niemandem etwas zuleide.
Doch dann kam eine Bande Orks in die Ebene, und die Schwarzpelze hatten nichts Besseres zu tun, als die Schlangen zu ärgern. Sie schlichen sich in das Lager und stahlen der Königin das Ei, welches sie zur Zeit behütete. Die Schlangen wurden daraufhin sehr böse und fingen an, jeden Schwarzpelz, der durch die Ebene kam, zu ermorden. Doch ihr Ei bekamen sie niemals wieder. Der Schamane ihres Volkes befragte ihren Gott nach einer Lösung, und dieser sagte ihnen, dass sie ein Feld anlegen sollten, in dem sie sich vor fremden Blicken geschützt bewegen könnten. Daraufhin entstand dieses Feld, und seitdem traut sich kei
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Nutzer: elanda
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geschrieben am: 01.05.2000    um 02:28 Uhr   
[i]bedankt sich an dieser Stelle nochmal für diese Geschichte...[/i]
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.05.2000    um 08:30 Uhr   

Hi, - und was passierte mit dem Ei ? :-)
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Nutzer: sceada
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Anzahl Nachrichten: 28

geschrieben am: 04.05.2000    um 15:13 Uhr   
[i] ...dankt starchaser mit einem Kopfnicken[/i]
Der Schamane des Schlangenvolkes nahm das Ei und rief seinen Gott an, mit dessen Hilfe der Zeitbann von dem Ei genommen wurde, welches sofort der Königin ausgehändigt wurde. Laranda durfte einige Tage später beim Schlüpfen der Kleinen zusehen, die die Nachfolgerin der Königin werden sollte. (Was etwa sieben Jahre später auch geschah, und es war die jüngste Königin der Geschichte, aber man hat ja einen Schamanen, der Rat und Hilfe weiß...)
Ist das in Ordnung?
Im Übrigen gehört das zu einer anderen Geschichte, die ich vielleicht mal später erzählen werde...
[i] verneigt sich vor starchaser, dreht sich um und geht zum See baden... [/i]
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.05.2000    um 15:22 Uhr   
[i]dankt sceada herzlich [/i]
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