| "Autor" |
Nicht den Mut verlieren |
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geschrieben am: 02.05.2000 um 21:17 Uhr
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Heute
Der Sonne morgendlicher Feuerglanz
durchdringt golden Unterholz und Blattgewebe
erwärmt die Natur zu neuem Tanz
haucht ihr den Atem ein, dass aus der Nacht
sie freudig sich erhebe.
In jeder Minute zu neuem Leben geboren
den sich öffnenden Sinnen die Ewigkeit zeigen
in der Dunkelheit der Nacht beinahÂ’ erfroren
unerbittlich mitgerissen, unser Sein
in der Schöpfung Reigen.
Wir fühlen der Gegenwart kraftvolles Jetzt
Vergangenes schwebt gwichtlos im Sog der Zeit
Die Unsicherheit der Zukunft in den Adern lechzt in der Freude von heute,
steht morgen die Einsamkeit.
Und dennoch die Sinne bewundernd erheben
vertrauend, glaubend jeden neuen Tag bestaunen fühlend, spürend in Hoffnung erbeben uns hingeben dem Sein,
der Lebendigkeit Launen.
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